Das Zeugnis des Christen und die Politik – Zum Verständnis von Römer 13 bei Karl Steinbauer Von Hans G. Ulrich … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Niels Peter Moritzen über Johannes Goßner (1773-1858): „Als er sich im Februar 1802 um die Pfarre Dorschhausen bewarb, wurde eine Untersuchung gegen ihn eingeleitet, die mit dem Urteil endete, Goßner für mehrere Wochen ins Priestergefängnis in Göggingen einzuweisen. Die Anklage suchte ihn der Häresie in der Rechtfertigungslehre zu überführen und auch den Glaubenssatz „Christus in uns“ als teilweise häretisch zu brandmarken, Goßner und der Sailersche Kreis sahen Widerstand und Verfolgung als legitimen Teil der Nachfolge an.“
Goßner, Johannes Evangelista (1773-1858) Von Niels Peter Moritzen 1. Leben J.E. Goßner wurde am 14.12.1773 in Hausen bei Ulm als … Mehr
Philipp Melanchthon, Kurze Auslegung der zehn Gebote (Kurtze auslegung der Zehen gepot, 1527): „Gottes Namen richtig gebrauchen bedeutet, ihn in jeder Not anzurufen, zu loben und für seine Wohltaten zu danken (Psalm 50). Gott wird diejenigen bestrafen, die seinen Namen missbrauchen, wie die Geschichte in Levitikus 24 zeigt und den Bauern in der jüngsten Aufruhr geschah.“
Kurze Auslegung der zehn Gebote (Kurtze auslegung der Zehen gepot, 1527) Von Philipp Melanchthon Das Erste GebotDu sollst keine anderen … Mehr
Albrecht Goes über die Verantwortung und das Gewissen in seiner Predigt zu 2.Korinther 11,29: „Vom guten, ruhigen und sicheren Gewissen ist nicht die Rede – aber das versöhnte Gewissen lebt von der Vergebung wie von Brot. Das versöhnte Gewissen dient der Versöhnung. Kreuzzüge werden von diesem Gewissen nicht gutgeheißen.“
Verantwortung. Predigt über 2. Korinther 11,29 Von Albert Goes „Wer ist schwach, und ich werde nicht schwach? Wer wird geärgert … Mehr
Karl Rahner, Seitdem ich euer Bruder wurde … Das Wunder der Weihnacht (1951): „Mensch, sag nur das eine, dann ist auch für dich Weihnachten, sag nur: Du bist da! Nein, sag nichts. Ich bin da und meine Liebe ist seitdem unbesieglich. Ich bin da. Es ist Weihnachten. Zündet die Kerzen an, sie haben mehr Recht als alle Finsternis. Es ist Weihnacht – sie bleibt in Ewigkeit.“
Seitdem ich euer Bruder wurde … Das Wunder der Weihnacht [hier der Text von Rahner selbst eingesprochen] Von Karl Rahner … Mehr
Helmut Gollwitzer über Weihnachten 1945-1948 in russischer Kriegsgefangenschaft: „Was aber ist ein Weihnachtsgeschenk? Doch ein Erinnerungszeichen an den schenkenden, lebendigen Gott, der uns aus dem Kerker des Todes errettet. Als wir in der Nacht ganz überraschend und ohne weitere Erklärung aus unserem Keller heraufgeholt wurden, waren wir uns selbst zum Gleichnis der Weihnacht geworden: »Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los.«“
Weihnachten 1945-1948 in russischer Kriegsgefangenschaft Von Helmut Gollwitzer 24.12.1945 Wenn die dünne Abendsuppe ausgelöffelt war, saßen sie noch eine Zeitlang … Mehr
Hans-Werner Surkau, Gotteskindschaft in der Bibel (1959): „Gotteskinder sind Menschen, die in Bewegung geraten sind, die unterwegs sind, nicht nach eigenem Entschluß und zu selbstgewählten Zielen, sondern getrieben, oder besser angezogen, von dem Bilde der Vollendung, als das Jesus Christus vor dem Auge ihres Glaubens steht, wie ein Magnet das Metall anzieht, das in seinen Wirkungsbereich gekommen ist.“
Gotteskindschaft in der Bibel Von Hans-Werner Surkau Die Bibel kennt zwar unsern Ausdruck nicht, aber sie kennt die damit gemeinte … Mehr
Walter Lüthi, Widerstehet. Predigt über Römer 8,31-39 (1942): „Was ist denn vorgefallen? Wir haben, nicht erst in diesen letzten Wochen, flüchtigen Fremdlingen, die bei uns Schutz suchten, den Eintritt in unser Land verweigert. Die Behörden, die diesen Beschluss gefasst haben, hatten ihre Gründe dafür und haben sich ihn sicher zehnmal überlegt. Wir kennen diese Gründe, wissen auch um innenpolitische und aussenpolitische Hintergründe.“
Widerstehet. Predigt über Römer 8,31-39 Von Walter Lüthi Nachdem die Schweiz am 13. August 1942 eine Einreisesperre für Juden verhängt … Mehr
Paul Schempps Gedanken über Weihnachten 1947: „Die Freiheit zum Menschsein ist möglich seit Weihnachten. Jesus hat niemand die Freiheit genommen, nicht einmal dem Judas die Freiheit, sein Verräter zu sein. Nur ans Licht, an den Tag gekommen ist jeder mit seinem Wesen vor ihm, weil er mit Gott und Gott mit ihm war. Wegen des Christtags kann man jedem Menschen zur Freiheit gratulieren. Der Herr ist mit Dir! Sei, wes du willst; dieser Herr steht für dich, nicht gegen dich; er bekennt sich zu dir, du gehörst ihm.“
Gedanken über Weihnachten (Weihnachten 1947) Von Paul Schempp Auch heute noch einmal: Fröhliche Weihnachten! — Es werden ja auch in … Mehr