„Religion und Leben“ – Karl Barths expressive Abrechnung mit dem Religionsunterricht am Beispiel des Gleichnisses vom verlorenen Sohnes (1917): „Nicht wahr, ihr meint doch nicht etwa: dazu sei ich ein Lump geworden und unter die Säue geraten, dazu habe ich mich zur Umkehr entschlossen, dazu habe mich mein Vater in die Arme genommen, und dazu das gemästete Kalb für mich geschlachtet, damit ihr nach zweitausend Jahren im Kanton Aargau eure Künste an mir beweisen könnt? Was hat eure Religion und Psychologie und Moral, was haben eure rührenden und niedlichen Bilder mit dem zu tun, was ich eigentlich zu sagen hätte?“

Religion und Leben[1] Von Karl Barth Es ist eine gemeinsame Verlegenheit, die uns hier zusammengeführt hat. Sie haben an uns … Mehr

Gerhard von Rad, Die Wirklichkeit Gottes (1958): „So die Dinge zu sehen, so das Leben von Gottes Hän­den umgriffen zu wissen, das ist gewiß keine Methode der Welterkenntnis, die wir andemonstrieren könnten, es ist keine allgemeine Wahrheit und kein verfügbarer Schlüssel, den wir womöglich in Massenproduktion herstellen und ausgeben könnten; es ist etwas ganz anderes: Es ist eine Botschaft. An die Wirklichkeit Gottes zu glauben, ist ein Geschenk des Heiligen Geistes.“

Die Wirklichkeit Gottes Von Gerhard von Rad Auf die Frage nach der Wirklichkeit Gottes reagieren die heutigen Menschen auf eine … Mehr

Albrecht Peters, Die theologische Konzeption des Kleinen Katechismus: „Als ein Kind und Schüler des Katechismus hat Martin Luther in jahrzehn­telanger täglicher Meditation die Fülle biblischer Texte, kirchli­cher Überlieferung, geistlicher Einsichten und durchbeteter Erfahrungen in die wenigen Worte des Kleinen Katechismus ein­gebunden. Deshalb konnten sie für viele Generationen zur schützenden Bleibe und nährenden Speise werden.“

Die theologische Konzeption des Kleinen Katechismus Von Albrecht Peters Das mir gestellte Thema lautete in einer früheren Fassung noch „Theologische … Mehr

Wolfgang Hubers Artikel „Kirche und Politik“ aus dem Evangelischen Staatslexikon: „Die Kirchen unterscheiden sich von anderen globalen Akteuren dadurch, dass sie nicht nur ein „global player“, sondern ein „global prayer“ sind, weltweit verbunden durch dasselbe Herrengebet. Inmitten der menschlichen Lebenswelt stehen die Kirchen für die Wirklichkeit Gottes ein und werden deshalb zu Anwälten der Benachteiligten und Bedrängten.“

Kirche und Politik Von Wolfgang Huber I. Grundsätzliches Das Verhält­nis zwischen Kirche und Politik ist in der Geschichte des Christentums … Mehr

„Zehn Gebote entfaltet“ – Ein Projekt mit zehn Stelen im öffentlichen Raum um die Martin-Luther-Kirche in Vöhringen: „Luthers Erläuterungen im Kleinen Katechismus werden durch Auslassungen auf prägnante Grundworte reduziert. Diese sprechen aus, was sowohl für den christlichen Lebensweg wie auch für das Zusammenleben vor Ort bzw. in der Gesellschaft grundlegend ist.“

Zehn Gebote entfaltet Die Zehn Gebote gelten nach Martin Luther als „Ausbund göttlicher Lehre für das was wir tun sollen, … Mehr

Anfragen an James Fowlers „Stufen des Glaubens“: „Müsste ich mich in Fowlers Stufenlehre selbst einordnen, würde ich mich in der Stufe Vier „synthetisch-konventionell“ wiederfinden, im Vertrauen auf eine fremde Autorität in der Einhaltung vorgegebener Spielregeln in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.“

Anfragen an James Fowlers „Stufen des Glaubens“ James Fowlers sieben Stufen des Glaubens – 1. Erster Glaube – 2. Intuitiv-projektiver … Mehr