Reinhold Niebuhr, Warum die christliche Kirche nicht pazifistisch ist (Why the Christian Church Is not Pacifist, 1940): „Der Pazifismus verleitet uns entweder dazu, überhaupt kein Urteil zu fällen, oder die Tyrannei gegenüber der vorübergehenden Anarchie, die zur Überwindung der Tyrannei notwendig ist, übermäßig zu bevorzugen.“

Warum die christliche Kirche nicht pazifistisch ist (Auf Englisch: Why the Christian Church Is not Pacifist) Von Reinhold Niebuhr Wann … Mehr

Basilius von Cäsareas verunglückte Theodizee in seiner Predigt über den Ursprung des Übels in der Welt: „Wie also der Arzt auch dann wohltut, wenn er dem Körper Leiden und Schmerzen verursacht – denn er kämpft mit der Krankheit, nicht mit dem Kran­ken –, so ist Gott gut, wenn er durch teilweise Züchtigung für das Heil aller sorgt.“

Über den Ursprung des Übels in der Welt Von Basilius von Cäsarea Woher kommen die Krankheiten? heißt es. Woher die … Mehr

Wie geschichtliche Tatsachen in der Gegenwart ankommen: „Im Unterschied zu materiellen Gegenständen, die wiederholt betrachtet werden können, sind Handlungen nicht von Dauer. Mit ihrem Vollzug sind sie irreversibel vergangen. Damit nun vergangene Tatsachen für die Gegenwart wirklich sind, müssen folgende fünf Schritte getan worden sein.“

Wie geschichtliche Tatsachen in der Gegenwart ankommen Wir vernehmen Aussagen bezüglich der Vergangenheit, das etwas an einen bestimmten Ort zu … Mehr

Martin Luthers Auslegung des ersten Gebots „Du sollst nicht andere Götter haben“ in seinem Großen Katechismus: „Es ist mancher, der meint, er habe Gott und alles zur Genüge, wenn er Geld und Gut hat; er verlässt sich darauf und brüstet sich damit so steif und sicher, dass er auf niemand etwas gibt. Sieh, ein solcher hat auch einen Gott: der heißt Mammon, das heiß Geld und Gut; darauf setzt er sein ganzes Herz. Das ist ja auch der allgewöhnlichste Abgott auf Erden.“

Auslegung des ersten Gebots: „Du sollst nicht andere Götter haben“ Von Martin Luther Das heißt: Du sollst mich allein für … Mehr

Elie Wiesel, Habe ich mich geändert?: „Das Äußere der Dinge und mehr noch der menschlichen Wesen war mir zuwider. – Wäre es mir möglich gewesen, dann hätte ich mich irgendwo in Indien in einen Ashram zu­rückgezogen. Aber ich konnte es nicht. Ich hatte unter dem glühenden Himmel Indiens so unermeßliches und schreckli­ches Elend gesehen, das ich einfach nicht tolerieren konnte. Angesichts dieses Elends bedrängte mich das Problem des Bösen mit zerstörerischer Kraft. Ich hatte die Wahl, mich da­vor zu verschließen oder die Flucht zu ergreifen.“

In dem 1982 in der Herderbücherei erschienenen Band Was meinem Leben Richtung gab. Bekannte Persönlichkeiten berichten über entscheidende Erfahrungen findet … Mehr

Friedrich Huber über Mission (2006): „Ein am Beginn des dritten Jahrtausends zeitgemäßes Missionsverständnis muss das missionarische Zeugnis in Wort und Tat mit einem friedlichen Zusammenleben der Anhänger verschiedener Religionen in einer religiös pluralistischen Ge­sellschaft verbinden. Nötig ist ein missionarisches Zeugnis, das das friedliche Zusammenleben nicht gefährdet, und ein Zusammenleben, das das missionarisches Zeugnis nicht ausschließt.“

Mission Von Friedrich Huber I. Verständnis Unter dem Begriff M., der erst im 16. Jh. von Ignatius von Loyola selbst … Mehr

Martin Luther, Vorrede zum Römerbrief (1522): „Das aber ist die rechte Freiheit von der Sünde und vom Gesetz, von der Paulus bis ans Ende dieses Kapitels schreibt, dass es die Freiheit bietet, nur Gutes zu tun mit Lust und recht zu leben ohne den Zwang des Gesetzes. Deshalb ist diese Freiheit eine geistliche Freiheit, die nicht das Gesetz aufhebt, sondern zeigt, was vom Gesetz gefordert wird, nämlich Lust und Liebe, womit das Gesetz gewissermaßen zur Ruhe gebracht wird und nicht mehr anzutreiben und zu fordern hat.“

Vorrede zum Römerbrief (1522) Von Martin Luther Dieser Brief ist das rechte Hauptstück des Neuen Testamentes und enthält das allerlauterste … Mehr