Mensch im Alten Testament Von Alfons Deissler 1. Die Hauptbezeichnungen für den Menschen sind ’adam und ’enosch. Öfter tritt auch … Mehr
Kategorie: Religionsunterricht
Gotthold Müller über Nachfolge: „Nachfolge ist somit nichts anderes als die sich auch im ethischen Bereich auswirkende Tatsache, dass Menschen ‚im Leben und im Sterben‘ im Wirkungsfeld der Heilsgabe des Kreuzes und Ostergeschehens stehen und von dorther ihr Leben ’normieren‘ lassen. Das kann im Einzelfalle ebenso unbekümmerte Freude an der Welt und ihren Gaben einschließen wie auch bewußten (Konsum-)Verzicht, sich in sogenannten ‚weltlichen‘ Berufen ebenso verwirklichen wie in Orden oder Kommunitäten.“
Nachfolge Von Gotthold Müller 1. Nachfolge gehört in den meisten („zumindest“ theistischen) Religionen zu den Leitbegriffen religiöser Sprache und Praxis. … Mehr
Nachruf auf Ingo Baldermannn (1929-2026) von Rolf Wischnath: „Er war ein Theologe der Bibel, kein exegetischer Insider mit Spezialwissen, sondern ein Lehrer, der nach der Seele von Kindern sah, dabei immer wieder den lehrreichen Charakter der Bibel für den Religionsunterricht aufspürte und ihren seelsorgerlichen Sinn für alle wahrnahm. Vor zehn Jahren im hohen Alter bezeichnete er die Heilige Schrift als ‚Buch meiner Sehnsucht‘, als ‚Wegbegleitung in dunklen und in hellen Tagen.‘ ‚Als ein Buch des Lernens‘ schrieb er, ‚hat mich die Bibel durch viele Jahre begleitet. Es war ein verheißungsvolles Lernen mit immer neuen Entdeckungen, vor allem mit Kindern. Nun aber ist es, als entdeckte ich erst jetzt, im Alter, wo wirklich ihr Herz schlägt.'“
INGO BALDERMANN IST TOT – UNSER LEHRER UND BRUDER Von Rolf Wischnath Ingo Baldermanns Theologiestudium begann im April 1945 mit … Mehr
Maximilian Forschner über die Verantwortung: „Verantwortlich ist jemand zunächst für den Zustand der Dinge, den er durch sein Tun herbeiführen wollte und tatsächlich bewirkt, ferner für jene Dinge und Sachverhalte, die er als Mittel zur Realisierung seines Ziels benützt, schließlich auch für jene Folgen seines Tuns, die er voraussieht, nicht eigentlich wünscht, aber als Nebenwirkungen in Kauf nimmt. Zentrale moralische oder rechtliche Rechtfertigungsprobleme betreffen hier einmal Bedingungen der Erlaubnis, bestimmte Dinge lediglich als Mittel zu benützen und bestimmte Folgen als Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen, zum anderen die Festlegung der Grenzen des Verantwortungsbereichs, soweit sie durch Möglichkeiten und Grenzen jeweils verfügbarer Voraussicht von Handlungsfolgen bedingt ist.“
Verantwortung Von Maximilian Forschner 1. Der Sinn von Verantwortung Von Verantwortung sprechen wir in unterschiedlichen Hinsichten und Bedeutungen: (1) Wenn … Mehr
Lesslie Newbigin über den Religionsunterricht in einer säkularen pluralen Gesellschaft (1977): „Die Fähigkeit des Schülers zu kritischer Reflexion über eine These kann nur auf der Grundlage dessen entwickelt werden, was er zunächst auf die Autorität des Lehrers hin akzeptiert. Der Religionsunterricht muss denselben Disziplinen unterworfen sein. Das menschliche Verstehen muss mit der vorläufigen unkritischen Akzeptanz von Erfahrung beginnen. Man kann die Entwicklung des Verstehens mit der Art vergleichen, wie ein Kletterer einen Felsen erklimmt. Er kann nur vorankommen, indem er einen seiner Hand- oder Fußgriffe loslässt und nach einem sicheren weiter oben sucht. Während er das tut, muss er die anderen Griffe akzeptieren, die er hat. Ein Kletterer, der versucht, alle vier Griffe gleichzeitig loszulassen, wird nicht vorankommen.“
Religionsunterricht in einer säkularen pluralen Gesellschaft (1977) Von Lesslie Newbigin Das mir gestellte Thema, mit dem sich dieser Aufsatz auseinandersetzt, … Mehr
Ansprache der Generalsuperintendenten der altpreußischen Provinzen an die evangelischen Gemeindeglieder vom Juni 1919: „Jeder Gedanke an die Auslieferung unseres Kaisers, der fast dreißig Jahre seinem Volke den Frieden erhalten hat, nebst seinen Feldherren und Staatsmännern, die ihn nach bestem Wissen beraten haben, ist eine Qual, die kein deutsches Herz ertragen kann; wir empfinden sie als tiefe Schmach, die uns mit Treubruch und Ehrlosigkeit belasten will. Das Verlangen, uns als die einzig Schuldigen am Kriege zu bekennen, legt uns eine Lüge in den Mund, die schamlos unser Gewissen verletzt. Als evangelische Christen erheben wir vor Gott und Menschen feierlich heiligen Protest gegen den Versuch, unserer Nation dieses Brandmal aufzudrücken.“
Ansprache der Generalsuperintendenten der altpreußischen Provinzen an die evangelischen Gemeindeglieder Berlin, Ende Juni 1919 In der Stunde tiefster Demütigung unseres … Mehr
JD Vance’s Christus-widrige Rede über eine ‚christliche‘ Vision der US-Politik beim AmFest 2025: „Wir hungern nach Zugehörigkeit. Wir hungern nach einem Gefühl für unseren Platz in der Welt. Mehr denn je, soweit ich mich erinnern kann, sprechen die Leute über die amerikanische Identität und versuchen herauszufinden, was uns eint. Aber ich möchte hier etwas sagen. Das Einzige, was wirklich als Anker der Vereinigten Staaten von Amerika gedient hat, ist, dass wir eine christliche Nation waren und durch die Gnade Gottes eine christliche Nation immer bleiben sein. Ich sage nicht, dass ihr Christ sein müsst, um Amerikaner zu sein. Ich sage etwas Einfacheres und Wahreres. Das Christentum ist Amerikas Credo, die gemeinsame moralische Sprache von der Revolution bis zum Bürgerkrieg und darüber hinaus. […] Ich verspreche euch geschlossene Grenzen und sichere Gemeinden. Ich verspreche euch gute Arbeitsplätze und ein würdevolles Leben. Nur Gott kann euch die Erlösung im Himmel versprechen, aber gemeinsam können wir das Versprechen der größten Nation in der Geschichte der Erde erfüllen. Frohe Weihnachten, meine Freunde, lasst uns weiterkämpfen.“
Rede über ein ‚christliche‘ Vision der US-Politik Von US-Vizepräsident JD Vance Wow. Wie läuft’s, Phoenix? Es ist so schön, heute … Mehr
The Gospel According to JD Vance – Die Taufe Amerikas: „Und als die Vereinigten Staaten aus den Wassern emporstiegen, öffnete sich der Himmel über ihnen. Der Geist Gottes kam herab wie ein Adler und ließ sich auf ihnen nieder. Und eine Stimme sprach vom Himmel: »Dies ist mein geliebtes Land, mein auserwähltes Volk unter den Völkern. Ihm habe ich meine besondere Gunst geschenkt. Es soll den Nationen vorangehen und ihnen den rechten Weg weisen. Seine Geschichte ist meine Geschichte, seine Berufung ist meine Verherrlichung.«“
The Gospel According to JD Vance – Die Taufe Amerikas[1] Da kam die Vereinigten Staaten an den Jordan, zu JD … Mehr
Nationalistischer Aufruf des Evangelischen Oberkirchenrates vom November 1918: „Am Totensonntag werden Ungezählte in bittrem Weh, dass ihre Toten nun umsonst gefallen sein könnten, sich in den Kirchen sammeln. Wir wollen ihnen den vollen Trost des ewigen Lebens bringen und ihnen den Glauben stärken, dass die heiligen Opfer mitwirken zur Auferstehung unseres Volkes. Wir gehen der sonst so lichten und nun so dunklen Advents- und Weihnachtszeit entgegen. Viele in unserm Volk werden in der großen Gefahr sein, alle Hoffnungen fürs Vaterland zu begraben. Hoffnungslosigkeit ist der Tod. Wir wollen den Trost ergreifen, dass der Herr, der durch Tod zum Leben gegangen ist, immer im Kommen ist. Sein Weg ist auch in dunklen Wassern dieser Zeit. Jede Epoche der Weltgeschichte soll auch eine Epoche in der Geschichte seines Reiches sein. Er lebt und herrscht, er wird siegen. Er lässt seine Sache nicht im Stich! Das Reich muss uns doch bleiben!“
Aufruf des Evangelischen Oberkirchenrates: „Wir haben den Weltkrieg verloren“ In Sachen „christlicher Nationalismus“ finden sich auch in der deutschen protestantischen … Mehr