Helmut Gollwitzers Rede zur ersten Aktion „Brot für die Welt“ von 1959: „Wer den Notleidenden nur Evangelium bringt und nicht zugleich damit tätige Hilfe aus eigenem Opfer, der macht aus dem Evangelium fromme Sprüche und verschuldet, daß die anderen dann ebenfalls meinen, das Evangelium sei nichts anderes als ein frommer Schwindel im Interesse der Besitzenden.“

Rede zur ersten Aktion „Brot für die Welt“ Von Helmut Gollwitzer Was heute Abend an uns geschehen soll — und … Mehr

Helmut Gollwitzer, Predigt über Lukas 6,27-35 (1939): „Fürbittgemeinde ist eine barmherzige Gemeinde, weil sie eine reiche Gemeinde ist, weil sie hineingezogen ist in ein Handeln Gottes, in dem Gott nicht das Gesetz der Vergeltung ausübt, in ein Handeln Gottes, wo Gott sich nicht verteidigt hat gegen die Welt, sondern durch die Welt zum Opfer geworden ist für die Welt.“

Predigt über Lukas 6,27-35 Von Helmut Gollwitzer Aber ich sage euch, die ihr zuhöret: Liebet eure Feinde; tut denen wohl, … Mehr

Helmut Gollwitzer, Einige Leitsätze zur christlichen Beteiligung am politischen Lebens von 1964: „Weil Gott alle Menschen liebt, darf kein Mensch aus dem Ver­antwortungsbereich unseres Handelns grundsätzlich ausgeklammert werden. Ausgeschlossen ist also das Freund-Feind-Denken als Wesensbestimmung des Politischen, die Pflege des Hasses als Mittel der Politik, die Ausscheidung irgendwelcher Menschen oder Men­schengruppen aus der Nächstenschaft, die Bestreitung des Existenz­rechtes für irgendwelche Menschengruppen.“

Einige Leitsätze zur christlichen Beteiligung am politischen Leben (Zum Abschluß einer Vorlesung über „Christliche Ethik des Politischen“) Von Helmut Gollwitzer … Mehr

Helmut Gollwitzer über Weihnachten 1945-1948 in russischer Kriegsgefangenschaft: „Was aber ist ein Weihnachtsgeschenk? Doch ein Erinnerungs­zeichen an den schenkenden, lebendigen Gott, der uns aus dem Kerker des Todes errettet. Als wir in der Nacht ganz überraschend und ohne weitere Erklärung aus unserem Keller heraufgeholt wurden, waren wir uns selbst zum Gleichnis der Weihnacht geworden: »Ich lag in schweren Banden, du kommst und machst mich los.«“

Weihnachten 1945-1948 in russischer Kriegsgefangenschaft Von Helmut Gollwitzer 24.12.1945 Wenn die dünne Abendsuppe ausgelöffelt war, saßen sie noch eine Zeitlang … Mehr

Helmut Gollwitzer, Miteinander und füreinander leben. Predigt über das 4. Gebot: „Ehren heißt: dem Schwächeren seine Würde lassen, oft auch: dem in Unehre Gefallenen seine Würde wiedergeben, ohne die er nicht Mensch sein kann. Wer ehrt, der nützt nicht die eigene Stärke zur Entwürdigung und zur Erniedrigung des Schwächeren aus.“

Miteinander und füreinander leben. Predigt über das 4. Gebot Von Helmut Gollwitzer „Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine … Mehr