Albrecht Goes über das Lied „Es kommt ein Schiff geladen“: „»Das Schiff geht still im Triebe« —. »Schiff«, »still«, »im Triebe«: die I-Laute sind lauter Innigkeit, lauter nach innen weisende Botschaft. Wohl, der Wind Gottes ist da, der mächtige Liebeshauch, der die Segel treibt, das Brausen des Geistes, Richte und Rückhalt in vielverwirrter Welt.“

Es kommt ein Schiff – Von Albrecht Goes »Ein alter Gesang, so unter des Herrn Tauleri Schriften fun- den, etwas … Mehr

Albrecht Goes, Erstes Sterben (1938): „Der Vikar weiß plötzlich, wovor er sich gefürchtet hat vorhin; er hat gefürchtet, seine eigene Stimme zu hören, hier im gleichen Raum, wo schon der Tod zuhört. Er hat sich gefürchtet, aber nun ist es nicht furchtbar; nichts dünkt ihm glaubwürdiger, nichts wirklicher als diese von weit her kommende Stimme: „Bitte, beten.“ Er weiß nicht, daß es seines Amtes ist, bei Sterbenden zu beten; er kommt sich nur vor wie ein Kind, das aufgerufen ist.“

Eindrücklich, wie Albrecht Goes von seinen ersten Erfahrungen als Pfarrvikar in einer Landgemeinde zu erzählen weiß: Erstes Sterben Von Albrecht … Mehr

Albrecht Goes, Verborgene Herrlichkeit (zu Jesu hohenpriesterliches Gebet nach Johannes 17): „Die Kraft der Mittlerschaft ist da, die Zugbrücke ist niedergelassen, die Gotteswelt ist nahe; der Stellvertreter ist da, der, dessen Rücken frei ist, fremde Last zu tragen, der Stellvertreter, der es nicht, wie sonst ein Stellvertreter, nur eben notdürftig macht, der vielmehr es gut macht für alle und in allem.“

Verborgene Herrlichkeit Von Albrecht Goes Zweimal im Jahr geschieht es, daß weltliches und geistliches Jahr einander deutlich entgegen sind: wenn … Mehr

Albrecht Goes‘ Predigt über 1.Könige 19,1-8 Todmüde – und was weiter?: „Das »todmüde« bleibt bei uns und wird wiederkehren, morgen viel­leicht schon. Und »Mitten wir im Leben sind von dem Tod umfan­gen« — das ist keine mönchische Schwarzseherei sondern die Wahrheit, die auch dieses »todmüde« einschließt. Aber auch das »weiter« ist kein Traumspiel. Und nicht von unsrer Seele will weichen das andere Lied: Mitten wir im Tode sind von dem Leben umfangen.“

Todmüde – und was weiter? Predigt über 1.Könige 19,1-8 Von Albrecht Goes Und Ahab sagte Isebel alles, was Elia getan … Mehr

Albrecht Goes‘ Predigt über Jesaja 42,1-8: „Wag dich in eines der großen Kinderzimmer und bau mit dem Lego-Baukasten ein Haus; sieh nicht weg von den gekrümmten Fin­gern der Kinder, die nur mit Mühe ein Steinchen halten kön­nen; trau dich, ihrem Lächeln zu begegnen, auch wenn es zu­weilen ein wunderliches Lächeln ist, und verstehe die Wunde als ein Zeichenwort für dein Leben: wenn du diesen Anteil am »geknickten Rohr« nicht in dir Gestalt gewinnen läßt, dann wird etwas in dir, in deinen Künsten und Fähigkeiten, zu der eleganten Routine, die der Teufel holen soll.“

Der Knecht macht keinen Lärm. Predigt über Jesaja 42,1-8 Von Albrecht Goes Siehe, das ist mein Knecht — ich halte … Mehr

Albrecht Goes über die Verantwortung und das Gewissen in seiner Predigt zu 2.Korinther 11,29: „Vom guten, ruhigen und sicheren Gewissen ist nicht die Rede – aber das versöhnte Gewissen lebt von der Vergebung wie von Brot. Das versöhnte Gewissen dient der Versöhnung. Kreuzzüge wer­den von diesem Gewissen nicht gutgeheißen.“

Verantwortung. Predigt über 2. Korinther 11,29 Von Albert Goes „Wer ist schwach, und ich werde nicht schwach? Wer wird geärgert … Mehr