Martin Buber über Rabbi Schmelke (Samuel Horowitz in Nikolsburg): „Die Predigt war sein Element, weil er an die verwandelnde Wirkung des Wortes glaubte; und er glaubte an sie, weil er an die Göttlichkeit des echten Wortes glaubte. Die Predigt betrachtete er in tief religiöser Konzeption als die Handlung, durch die das Gebet der Gemeinde zu seiner höchsten Reinheit und Kraft gesteigert wird.“

Über Rabbi Schmelke Von Martin Buber Rabbi Schmelke (st. 1778) ist der große Prediger der Schule. Die Predigt war sein … Mehr

Helmut Gollwitzer, Miteinander und füreinander leben. Predigt über das 4. Gebot: „Ehren heißt: dem Schwächeren seine Würde lassen, oft auch: dem in Unehre Gefallenen seine Würde wiedergeben, ohne die er nicht Mensch sein kann. Wer ehrt, der nützt nicht die eigene Stärke zur Entwürdigung und zur Erniedrigung des Schwächeren aus.“

Miteinander und füreinander leben. Predigt über das 4. Gebot Von Helmut Gollwitzer „Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit deine … Mehr

Über die verrinnende Lebenszeit in der Sanduhr und Jochen Kleppers „Der du die Zeit in Händen hast“: „Da lässt sich im Bild der alten Sanduhr auf die Lochblende verweisen, die die beiden Glas­kolben miteinander verbindet und durch die der Sand rinnt: Durch Jesus Christus entrinnt mir nicht mein Leben mit der Zeit; es wird vielmehr in Gottes Ewigkeit gefasst.“

Über die verrinnende Lebenszeit in der Sanduhr und Jochen Kleppers „Der du die Zeit in Händen hast“ Was wäre wenn … Mehr

Jürgen Moltmann, Predigt über 1. Mose 32, 25-32 (zum Gedenken an die Theologische Schule Norton Camp 1945-1948): „Was wie ein grimmiges Schicksal aussah, als es begann, wurde für uns zu einem unverdient reichen Segen. Es begann in der Nacht des Krieges, und als wir nach Norton Camp kamen, ging uns die Sonne auf. Wir kamen mit verletzten Seelen, und als wir gingen, war ‚meine Seele genesen‘.“

Predigt über 1. Mose 32, 25-32 (um Gedenken an die Theologische Schule Norton Camp 1945-1948) Von Professor Dr. Jürgen Moltmann … Mehr

Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation über Matthäus 28,1-10 (1. Ostertag): „In dieser tiefen Nacht, da hinter dem Kreuz die dunkle, böse, regungslose Tarantel aufleuchtet in allen ihren giftigen Farben, sitzt der Engel in seinem reinen Kleid, sitzt wie nach getanem Werke, und spricht zu denen, die ins Angesicht der Tarantel schauen mußten: Fürchtet euch nicht! Freuet euch!“

Predigtmeditation über Matthäus 28,1-10 (1. Ostertag) Von Hans Joachim Iwand I Unser Text beginnt mit den Worten: „Sie kamen, das … Mehr