Timothy Radcliffe, Warum es für ein volles Leben heißt zu hoffen und zu vergeben: „Unsere jungen Menschen sind also mit dem Versa­gen belastet, moralische Perfektion zu erreichen, und haben oft keine Vorstellung von Verge­bung. Und die Autorität der Kirche, Vergebung zu predigen, ist durch die Krise des sexuellen Missbrauchs zutiefst in Frage gestellt. Wer sind wir, dass wir anderen Menschen sagen, dass Sünden vergeben werden müssen? Wie können wir es wagen?“

Warum es für ein volles Leben heißt zu hoffen und zu vergeben Von Timothy Radcliffe Vollkommen lebendig zu sein bedeutet … Mehr

Karl Barth, Die Aktualität der christlichen Botschaft (1949): „Die christliche Botschaft handelt vom Humanismus Gottes. Und gerade diese zwei Worte umschreiben den Begriff, der für das christliche Verständnis des Menschen entscheidend ist: den Begriff der Inkarnation. „Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.“ Das ist das Werk und die Offenbarung Gottes, in deren Licht der Mensch nach christlichem Verständnis zu sehen ist.“

Die Aktualität der christlichen Botschaft Von Karl Barth Nach einem „neuen Humanismus“ soll in diesen Tagen in unserem Kreise gefragt … Mehr

Timothy Radcliffe, Hoffnung und Vergebung in einer Zeit der Not: „Gervase Mathew war ein wunderbarer Dominikanerpriester, der in Oxford lehrte und ein Freund von Tolkien und C.S. Lewis war. Als er im Sterben lag, rief er mich an sein Bett und schickte mich los, um ein paar Flaschen Bier zu kaufen. Ich ging hin und holte sie, weinend. Gervase hob seine Flasche an und sagte: „Auf das Reich Gottes.“ Eine vorbeigehende Krankenschwester sagte: „Pater Gervase, Sie wissen doch, dass Sie zu Ihren Tabletten nicht trinken dürfen?“ Er antwortete: „Seien Sie nicht so ein altes dummes Ding. Ich werde morgen früh sterben.““

Hoffnung und Vergebung in einer Zeit der Not Von Timothy Radcliffe In dieser unheilvollen Zeit des Krieges, der Not, des … Mehr

Alfred de Quervain, Vom Gebet als dem rechten Gottesdienst und dem eigentlichen Werk des Christen (1946): „Der Mensch betet, weil Gott in seiner Liebe und wunderbaren Güte ihm solches gebietet, ihm die Vollmacht dazu verleiht. Im Gebet kämpft der Mensch nicht für sein Recht, für die Durchsetzung seiner Wünsche; er ist gerade da Gott gehorsam, ein an Gottes Wort und Gebot Gebundener.“

Vom Gebet als dem rechten Gottesdienst und dem eigentlichen Werk des Christen Von Alfred de Quervain «Sihe das jst ein … Mehr

Karl Barth, Der politische Gottesdienst. Zu Artikel 24 der Schottischen Konfession (1938): „Ob es sich bei dem Widerstand gegen die Tyrannei gerade um gewaltsame Resistenz handeln wird, darüber ist ja noch nicht zum vornherein entschieden. Die prima ratio wird ja auch dann nicht die Gewalt sein. Es kann und darf aber nicht aus Furcht vor der ultima ratio der gewaltsamen Resistenz die aktive Resistenz als solche ausgeschlossen werden. Und man wird dann allerdings auch die mögliche Konsequenz einer gewaltsamen Resistenz jedenfalls nicht zum vornherein ausschließen dürfen.“

Der politische Gottesdienst. Zu Artikel 24 der Schottischen Konfession Von Karl Barth I. Der Titel, unter den ich den Inhalt … Mehr

Lesslie Newbigin, Salz der Erde. Fragen an die Kirchen heute (The Other Side of 1984. Questions for the Churches): „Lassen wir uns leiten von der Sicht der Bibel, dann werden wir erkennen, dass Wissen im tiefsten Sinn andere Einstellun­gen und Verpflichtungen erfordert als die, die seit der Zeit der Aufklärung zu Idealen erhoben wurden. Im Mittelpunkt der bi­blischen Sicht steht die Beziehung des Vertrauens zu einer per­sönlichen Wirklichkeit, die viel größer ist als wir selbst. Ohne dieses Vertrauen wird uns das wahre Wissen vom Wesen der Dinge verborgen bleiben.“

Salz der Erde. Fragen an die Kirchen heute (The Other Side of 1984. Questions for the Churches) Von Lesslie Newbigin … Mehr

Reinhold Schneider, An Alle. Ein Aufruf (1947): „Über die Gräber der Ge­mordeten hinweg, über den Tod der Heimatlosen, die Trauer der Mütter, das ganze entsetzliche Unrecht der Zeit, das wie ein fressendes Feuer ausbrach aus unserem Lande, die armen, vergifteten Seelen, die verwirrten suchenden Geister, die Ge­danken des Todes finden sich Ruf und Antwort zusammen, stellt, vom Bekenner zum Bekenner, Gottes Reich sich her. Diesen Glauben haben wir, und wir sprechen ihn mit aller Entschiedenheit aus.“

An Alle. Ein Aufruf (1947) Von Reinhold Schneider Aufruf (Vorspruch) Ein einiger Geist, ein einzig glutvoll DringenErneuter Herzenskraft der großen … Mehr