Karl Barth, Die Aktualität der christlichen Botschaft (1949): „Die christliche Botschaft handelt vom Humanismus Gottes. Und gerade diese zwei Worte umschreiben den Begriff, der für das christliche Verständnis des Menschen entscheidend ist: den Begriff der Inkarnation. „Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns.“ Das ist das Werk und die Offenbarung Gottes, in deren Licht der Mensch nach christlichem Verständnis zu sehen ist.“

Die Aktualität der christlichen Botschaft Von Karl Barth Nach einem „neuen Humanismus“ soll in diesen Tagen in unserem Kreise gefragt … Mehr

Karl Barth, Der politische Gottesdienst. Zu Artikel 24 der Schottischen Konfession (1938): „Ob es sich bei dem Widerstand gegen die Tyrannei gerade um gewaltsame Resistenz handeln wird, darüber ist ja noch nicht zum vornherein entschieden. Die prima ratio wird ja auch dann nicht die Gewalt sein. Es kann und darf aber nicht aus Furcht vor der ultima ratio der gewaltsamen Resistenz die aktive Resistenz als solche ausgeschlossen werden. Und man wird dann allerdings auch die mögliche Konsequenz einer gewaltsamen Resistenz jedenfalls nicht zum vornherein ausschließen dürfen.“

Der politische Gottesdienst. Zu Artikel 24 der Schottischen Konfession Von Karl Barth I. Der Titel, unter den ich den Inhalt … Mehr

Karl Barth, Predigt über Psalm 103,1-4 (1943): „Irgendwo wächst jetzt schon das Holz heran, aus dem man einmal deinen Sarg machen wird, und irgendwo ist ein Stück grüner Erde, und das wird einmal aufgeworfen werden, um dein Grab zu sein. Und irgendeinmal wird die Stunde kommen, da werden deine Freunde und deine Verwandten dorthin ziehen, und du wirst auch dabeisein, aber dich wird man tragen oder fahren, und du wirst eine rätselhafte, leblose Masse, eine Leiche sein.“

Predigt über Psalm 103,1-4 (1943) Von Karl Barth Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen … Mehr

Karl Barth, Die Reformation und wir Menschen von heute (1938): „Wir wollen zum Schluss noch einmal die Reformation selber reden lassen. Sie gibt uns im Namen aller derer, die das hatten, haben und haben werden, die Antwort. Möchten wir sie hören und nachsprechen als unsere Antwort: „Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesum Chris­tum, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann, …““

Die Reformation und wir Menschen von heute Von Karl Barth Die Reformation bedeutet für uns ein Angebot und es kann … Mehr

Karl Barth über Johann Christoph Blumhardt: „Die akademische Theologie hat es sich zu leicht gemacht, indem sie diese Fragen überhörte, weil Blumhardt sie nur seelsorgerlich, nicht wissenschaftlich gestellt und beantwortet hat. Der Augenblick mußte kommen und er ist gekommen, der die Einsicht brachte, daß hier Entscheidendes zu lernen war: gerade für die akademische Theologie.“

Über Johann Christoph Blumhardt (1805-1880) Von Karl Barth Die Behandlung dieses Mannes in einer Geschichte der Theologie scheint vom Begriff … Mehr

Reinhold Niebuhr about Karl Barth „Why Is Barth Silent on Hungary?“ 1957: „Some of the political framework of Barth’s judgments is furnished by his ill-disguised anti-Americanism and by what he regards as our “worship of the dollar.” Some of it is given by his belief that the struggle is not between communism and democracy but between Slav and Ger­man.“

Why Is Barth Silent on Hungary? By Reinhold Niebuhr THE WHOLE WORLD has been thrilled by the spontaneity and the … Mehr

Karl Barth, Vom christlichen Leben. Zwei Bibelstunden über Römer 12, 1-2 (1926): „Und nun noch einen dritten Begriff: Bereitschaft: daß man ein Mensch wird, der auf der Wache ist, der weiß, worauf es ankommt, der gesehen hat, wie es mit dem Le­ben steht, der gehört hat, daß das große Halt! Noch nicht! gesprochen ist, zugleich aber auch das große: Fürchte dich nicht, freue dich!“

Vom christlichen Leben Von Karl Barth Vorwort Das Folgende ist der Abdruck eines Stenogramms, das die Herren stud. theol. Hans … Mehr

Karl Barth über die zwanziger Jahre in Zwischenzeit (Magnum, 1961): „In der deutschen evangelischen Kirche von damals konnte mir nie so richtig wohl wer­den. Sie entwickelte, dem Staat gegenüber zum erstenmal auf eigene Füße gestellt, ein merkwürdig pompöses Selbstbewußtsein, dem der Gehalt und Tiefgang ihrer Verkündigung nun doch nicht zu entsprechen schien. Schon gab es da und dort „Bischöfe“, solche, die die Bischöfe liebhatten, und solche, die selbst gern Bischöfe werden wollten.“

Zwischenzeit Von Karl Barth Was ich, dem an mich ergangenen Wunsch gemäß, hier bieten kann, ist keine geschichtsphilosophische Deutung jener … Mehr