Karl Barth, Die Grundformen des theologischen Denkens (1936): „Es geht um ganze Herrschaft, um ganzen Gehorsam, es geht um Leben und Tod, es geht um das Überschreiten eines Rubikon, denn es geht um den Glauben, wenn es um Jesus Christus geht. Nicht jeder kann und mag über diesen Rubikon gehen. Niemand – so steht es deutlich genug in der Bibel – kann und mag es von sich aus.“

Die Grundformen des theologischen Denkens Von Karl Barth Was ich Ihnen in dieser Stunde bieten möchte, ist schlicht eine kurze … Mehr

Karl Barth, Über den prophetischen Dienst der christlichen Gemeinde und des einzelnen Christen (KD III/4): „Ist es ihr prophetisches Zeugnis, dann ist es ja gerade nicht etwa aus der Tiefe der jeweiligen Gegenwart, sondern in der Gegenwart aus der Tiefe jener qualifizierten Vergangenheit und jener qualifizierten Zukunft geschöpft, gesagt im Angesicht des gekommenen und wiederkommenden Herrn und ihm verantwortlich in der Gegenwart gesagt.“

Über den prophetischen Dienst der christlichen Gemeinde und des einzelnen Christen Von Karl Barth Wir dürfen diese Übersicht nicht schließen, … Mehr

„Parergon“. Karl Barth über sich selbst (1938 und 1948): „Ich konnte mich auf keinem der genannten Gebiete einfach an eine gegebene Kirchenlehre und theologische Tradition anschließen, sondern mußte von der von mir für richtig gehaltenen Mitte (dem alt- und neutestamentlichen Zeugnis von der Person und dem Werk Jesu Christi) aus Alles neu durchdenken und entfalten. So stand ich tatsächlich Jahr für Jahr vor neuen und sehr aufregenden Fragen und in Untersuchungen, in deren Verlauf und Zusammenhang ich einen weiten Weg zu gehen hatte.“

„Parergon“. Karl Barth über sich selbst[1] Von Karl Barth Veränderung 1928-1938 Der Herausgeber von „The Christian Century“ hat mit größtem … Mehr

„Religion und Leben“ – Karl Barths expressive Abrechnung mit dem Religionsunterricht am Beispiel des Gleichnisses vom verlorenen Sohnes (1917): „Nicht wahr, ihr meint doch nicht etwa: dazu sei ich ein Lump geworden und unter die Säue geraten, dazu habe ich mich zur Umkehr entschlossen, dazu habe mich mein Vater in die Arme genommen, und dazu das gemästete Kalb für mich geschlachtet, damit ihr nach zweitausend Jahren im Kanton Aargau eure Künste an mir beweisen könnt? Was hat eure Religion und Psychologie und Moral, was haben eure rührenden und niedlichen Bilder mit dem zu tun, was ich eigentlich zu sagen hätte?“

Religion und Leben[1] Von Karl Barth Es ist eine gemeinsame Verlegenheit, die uns hier zusammengeführt hat. Sie haben an uns … Mehr