Martin Luther in seiner Predigt zu Lukas 21,25-33 von 1522 über die Zeichen der Endzeit: „Wenn die Zeichen auch ungewiß wären, so laufen doch die keine Gefahr, die sie für gewiß halten, wohl aber die, die sie verachten. Darum laßt uns aufs Gewisse setzen und die obengenannten Zeichen für die rechten halten, damit wir nicht mit den Geistlosen anlaufen: fehlen wir, so haben wirs doch getroffen, fehlen aber die andern, so wirds gefehlt mit ihnen bleiben.“

Predigt über Lukas 21,25-33 (1522) Von Martin Luther Und es werden Zeichen geschehen an der Sonne und Mond und Sternen … Mehr

Martin Luther über das Geschrei der Krähen (1530): „Da ist ein solch Zu- und Abreiten, ein solch Geschrei Tag und Nacht ohne Aufhören, als wären sie alle trunken, voll und toll; da keckt Jung und Alt durch einander, daß mich wundert, wie Stimm und Odem so lang währen möge. Und möcht gerne wissen, ob auch solches Adels und reisigen Zeugs auch etliche noch bei Euch wären; mich dünkt, sie seien aus aller Welt hieher versammlet.“

Über das Geschrei der Krähen Von Martin Luther Vor und während des Augsburger Reichstags 1530 verbrachte Martin Luther mehrere Monate … Mehr

Martin Luther über das Bilderverbot in seiner Auslegung zu 2.Mose 20,4 (1525): „Wollten wir aber den Schwärmern folgen, so müsste man kein Geld münzen, in kein Wasser sehen, in keinen Spiegel sehen, und alles, was nur ein Bild hat, hinweg legen; ja, man müsste den Leuten die Augen ausstechen, wenn man gar kein Bild sollte haben, denn man sieht Bilder auf dem Gelde, im Wasser, im Spiegel. Sind nun das nicht feine Prediger? Darum siehst du klar, dass Gott nicht allerlei Bilder meint.“

Über das Bilderverbot. Auslegung zu 2.Mose 20,4 Von Martin Luther Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst … Mehr

Martin Luther über das Meditieren der Heiligen Schrift (zu Psalm 119,24): „Darum darfst du niemals hochmütig sein, als wärest du schon satt und reich. Immer soll dir die Schrift Zeugnis dessen sein, was du noch nicht verstanden und noch nicht getan hast. Dennoch sollst du immer darnach trachten und darauf warten, es zu tun und zu verstehen, wie (Psalm 119, Vers 20) sagt: meine Seele ist begierig nach deinen Rechten zu aller Zeit.“

Über das Meditieren der Heiligen Schrift. Zu Psalm 119,24: „Über deine Zeugnisse meditiere ich“ Von Martin Luther Merke fleißig: wo … Mehr

Georg Froelich (1500-1575) as the first Protestant advocate of religious tolerance in his writing ‚Whether Secular Government Has the Right to Wield the Sword in Matters of Faith‘ (March 1530): „Christians, Jews, Anabaptists, etc., all would be free to establish and observe without hindrance those doctrines and ceremonies which they regard as right and by which they hope to come to God, but in separate places, namely the Christians in their churches, the Anabaptists and Jews in their designated houses or synagogues.“

In general, Sebastian Castellio (1515-1563) is regarded as the first Protestant scholar who had spoken out for comprehensive religious tolerance. … Mehr

Karl Barth, Die Reformation und wir Menschen von heute (1938): „Wir wollen zum Schluss noch einmal die Reformation selber reden lassen. Sie gibt uns im Namen aller derer, die das hatten, haben und haben werden, die Antwort. Möchten wir sie hören und nachsprechen als unsere Antwort: „Ich glaube, dass ich nicht aus eigener Vernunft noch Kraft an Jesum Chris­tum, meinen Herrn, glauben oder zu ihm kommen kann, …““

Die Reformation und wir Menschen von heute Von Karl Barth Die Reformation bedeutet für uns ein Angebot und es kann … Mehr

Martin Luther zum Martyrium in seinem Brief an die Christen in den Niederlanden (1523): „Euch ists vor aller Welt gegeben, das Evangelium nicht alleine zu hören und Christus zu erkennen, sondern auch die Ersten zu sein, die um Christi willen Schande und Schaden, Angst und Not, Gefängnis und Gefahr leiden. Und Ihr seid nun so voller Frucht und Stärke geworden, daß Ihrs auch mit eigenem Blut begossen und bekräftigt habt.“

An die Christen in den Niederlanden (Juli/August 1523) Nachdem die beiden Antwerpener Augustiner-Mönche Hendrik Voes und Johann van Esschen am … Mehr

Eberhard Jüngels Predigt über Psalm 46 von 1998: „Genau dazu will uns der 46. Psalm ermutigen: dass wir glaubend über uns hinausfahren, dass wir glaubend hingerissen werden von Gott und zu Gott, dass wir glaubend außer uns geraten in die herrliche Ekstase der Freiheit. Und wenn wir singen, liebe Gemeinde, wenn wir singend unsere Herzen zu Gott erheben, dann ist das zumindest ein Anfang, ein kleiner Anfang einer großen Freiheit.“

Predigt über Psalm 46 Von Eberhard Jüngel, Tübingen Gnade sei mit Euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem … Mehr

Wilfried Joest, Die Freiheit in Luthers Verständnis des Menschen (1983): „Umgekehrt würde Luther, lebte er heute, gegen das Programm menschli­cher Selbstverwirklichung, wenn es im radikalen Sinn einer Selbstbefreiung des Menschen aus den ihn seiner Bestimmung entfremdenden Zwängen gemeint ist, wohl nicht weniger scharf reagieren als einst gegen Erasmus.“

Die Freiheit in Luthers Verständnis des Menschen Von Wilfried Joest Mit diesem Thema ist ein Aspekt der Theologie Luthers angesprochen, … Mehr