Which species of rose corresponds to the Luther rose: „That the dog rose can also produce white flowers is evident in our parish garden. Since the dog rose is by far the most common wild-growing species of the genus Rosa in Central Europe and its fruits are red—in contrast to the black to purple-black rose hips of the burnet rose—I assume that, botanically speaking, the Luther rose is a dog rose or hedge rose.“

In his letter to Lazarus Spengler dated July 8, 1530, Martin Luther writes the following about the Luther rose, after … Mehr

Martin Luther/Philipp Melanchthon, Aufzeichnung über das Abendmahl (beim Marburger Religionsgespräch, 3. Oktober 1529?): „Dagegen halten wir, dass Christi Leib nicht müsse allein lokaliter, räumlich, nach Breite und Länge an einem Ort sein, sondern halten, dass der Leib Christi auch auf andere Weise zugleich an mehreren Orten sein möge, und halten, dass Leib und Blut Christi wahrhaftig und substanziell gegenwärtig seien an jenen anderen Orten und Leibern, wo er sich verpflichtet hat zu sein, nämlich mit Brot und Wein im Sakrament. Und es ist nicht wahr, dass der Leib Christi nicht anderswo sein könne denn lokaliter, räumlich, nach Breite und Länge.“

Martin Luther/Philipp Melanchthon, Aufzeichnung über das Abendmahl (beim Marburger Religionsgespräch, 3. Oktober 1529?) Des Gegenteils Fundament und gründliche Meinung ist … Mehr

Martin Luthers thymotische Anmerkung zu Silvester Mazzolini von Prierios Epitoma responsionis ad Martinum Lutherum (1520): „Mir scheint jedoch, wenn der Wahnsinn der Römer so weitergeht, gibt es kein anderes Mittel mehr, als dass der Kaiser, die Könige und Fürsten, bewaffnet und mit Gewalt, diese Übel der Welt angreifen und die Sache nicht länger mit Worten, sondern mit dem Schwert entscheiden. Was plappern denn die verlorenen Menschen, auch die ohne jeglichen Verstand, als ob sie uns wie Holzstöcke hätten? Wenn wir Diebe mit der Forke, Räuber mit dem Schwert, Häretiker mit Feuer bestrafen, warum sollten wir dann nicht vielmehr diese Meister des Verderbens, diese Kardinäle, diese Päpste und die ganze verderbliche Römer-Sodom-Menge, die die Kirche Gottes ohne Ende verderbt, mit allen Waffen angreifen und unsere Hände im Blut dieser Leute waschen, als ob wir uns und unsere Mitmenschen von einem gemeinsamen und gefährlichsten Feuer befreien wollten?“

An den Leser. Anmerkung zu Silvester Mazzolini von Prierios Epitoma responsionis ad Martinum Lutherum Von Martin Luther Martin Luthers publizistische … Mehr

Hans Joachim Iwand, Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre (1941): „Das ist die Glaubensentscheidung, zu der Luther aufruft. Er hat gefunden, dass das Echtheitszeichen des Glaubens nicht in den Lehren und Dogmen allein liegt, diese können alle noch trügen, sondern die Entscheidung fällt im Ich des Menschen, in der Stellung des Menschen zu seinem eigenen Werk. Die Entscheidung fällt damit, dass zwei Dinge einander ausschließen, radikal, wie Tod und Leben: der Glaube an Christus und das Bemühen, mit guten Werken etwas zu sein vor Gott. Darum hasst Luther das, was er den ‚historischen’“ Glauben nennt, dieses neutrale, leere Wissen um Christus, das den Menschen und sein Leben nicht in die Entscheidung stellt zwischen Gesetzesgerechtigkeit und Glaubensgerechtigkeit, dieses Wissen, das nicht in der Todesstunde des Ich gewonnen und ergriffen ist. Denn der Glaube geht mir entweder so auf, daß ich erkenne: Christus ist das Für-mich-Eintreten Gottes im Gericht, Christus ist Gottes Für-mich! oder ich kenne Christus nur vom Hörensagen.

Hans Joachim Iwand Glaubensgerechtigkeit nach Luthers Lehre [1941] Dritte, unveränderte Auflage[1] Chr. Kaiser Verlag München 1959 D. MARTIN NIEMÖLLERin Dankbarkeit2. … Mehr

Martin Luther, Auslegung zu Römer 12,16–21 (1525): „Feurige Kohlen aufs Haupt sammeln meint nach meinem Verstand, dass der Feind mit Wohltaten überschüttet wird, dass er zuletzt entzündet und erhitzt über sich selbst zornig und uns desto holder wird. Denn Kohlen bedeuten die Wohltaten. Darum bedeuten auch die Kohlen im Räuchergefäß die Wohltaten Gottes, die man im Gebet melden soll, dass das Gebet stark rauche und hinaufdringe.“

Auslegung zu Römer 12,16–21 (1525) Von Martin Luther Haltet euch nicht selbst für klug! Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Fleißigt … Mehr

Vom Niederwerfen zum Anbeten. Wie Luther mit seiner Bibelübersetzung ein Missverständnis zum religiösen Gemeingut machte: „Im Zentrum steht das hebräische Verb hischtachawāh, das die griechische Septuaginta-Bibel mit proskynéō wiedergibt. Gemeint ist eine ehrerbietige Niederwerfung vor einem Höhergestellten als wortlose Ausdrucksgebärde. Luthers ‚Anbeten‘ folgt hingegen der Vulgata, die hier das Verb adorare (wörtlich ‚anreden‘) verwendet. Damit verschiebt sich die Bedeutung: ‚Anbeten‘ beziehungsweise adorare bezeichnet primär eine sprachlich artikulierte Beziehung zu Gott, in der Lob oder Bitte mit Worten zum Ausdruck gebracht werden.“

Vom Niederwerfen zum Anbeten. Wie Luther mit seiner Bibelübersetzung ein Missverständnis zum religiösen Gemeingut machte Das ist wieder ein Beispiel … Mehr

Martin Luther, Predigt über Matthäus 11,25-30 (1546): „Siehe, so sind die Weisen der Welt verworfen, damit wir lernen, nicht uns selbst weise zu dünken und alle hohen Personen aus den Augen zu tun und überhaupt die Augen zuzutun, allein an Christi Wort uns zu halten und zu ihm zu kommen, wie er uns ja auch aufs Freundlichste lockt, und zu sagen: du bist allein mein lieber Herr und Meister, ich bin dein Schüler. Das und viel mehr wäre von diesem Evangelium weiter zu sagen, aber ich bin zu schwach, wir wollen’s hierbei bleiben lassen.“

Predigt über Matthäus 11,25-30 (1546) Von Martin Luther Luthers letzte Predigt, gehalten am 15. Februar 1546 – drei Tage vor … Mehr

Martin Luther, Predigt über Matthäus 11,25–30 (1527): „Christus lehrt von der Sanftmut, dass sie nicht Böses für Böses gibt. Denn Christi Joch hat die Art an sich, dass die Feinde uns das Unsre nehmen; dadurch werden wir zornig, und wird uns übel zu Mute, wir wollen uns rächen, fluchen, schelten und sind ungeduldig darüber. Christus aber spricht: hierher, lerne von mir, nicht zornig noch rachgierig zu sein, wenn es dir übel geht, dir das Deine genommen wird oder du irgendwie beleidigt wirst; sei nicht zornig noch ungeduldig, sei sanftmütig und gutes Muts, tue wie ich; denn ich lass mich schelten und verachten und bleibe gleichwohl fröhlich; tue du desgleichen, weil du mich im Glauben hast; so wirst du Freude und Friede genug und vollauf haben; es schadet nichts, wenn’s auch dem alten Adam nicht nach seinem Willen geht; denn ich muss seine Vernunft dämpfen und seine Klugheit zur Torheit machen; wen ich liebe, den pflege ich wie mein liebes Kind zu stäupen; ich nehme ihm die Kreaturen weg, damit er recht lerne, dass in den Kreaturen kein Bestand ist und man sich drum auch nicht auf sie verlassen soll.“

Predigt über Matthäus 11,25–30 (1527) Von Martin Luther Zu derselbigen Zeit antwortete Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater und … Mehr