As if Hellmut Traub had written about the Antichrist in the Bible for today: Antichrist in the Bible (1954) By…
C.S. Lewis über der Tierschmerz und das ewige Leben (The Problem of Pain): „Auf diese Weise scheint es mir möglich, dass bestimmte Tiere eine Unsterblichkeit haben können, nicht in sich selbst, sondern in der Unsterblichkeit ihrer Herren. Und die Schwierigkeit bezüglich der persönlichen Identität bei einer kaum persönlichen Kreatur verschwindet, wenn die Kreatur so in ihrem richtigen Kontext gehalten wird. Wenn Sie fragen, wo bei einem so auferweckten Tier als Glied des ganzen Leibes des Gehöfts seine persönliche Identität wohnt, antworte ich: »Dort, wo seine Identität schon im irdischen Leben immer wohnte – in seiner Beziehung zum Leib und besonders zum Herrn, der das Haupt dieses Leibes ist.« Mit anderen Worten: Der Mensch wird seinen Hund kennen; der Hund wird seinen Herrn kennen und wird, indem er ihn kennt, er selbst sein. Zu verlangen, dass er sich selbst in irgendeiner anderen Weise kennen sollte, heißt wahrscheinlich, etwas zu verlangen, wofür es keine Bedeutung gibt. Tiere sind nicht so, und sie wollen nicht so sein.“
Über der Tierschmerz (The Problem of Pain) Von C.S. Lewis Und was Adam für ein lebendiges Wesen benannte, das sei…
Jan Twardowski, Wenn wir selbst Dich ersonnen hätten … : „Wenn wir Dich ersonnen hätten, / müsstest Du mit uns rechnen und Dich in acht nehmen, / dürftest nicht bange machen, wenn die Freude in Sünde umschlägt, / müsstest, wie’s Christkind, reihum unsere Wünsche erfüllen, / wärest nicht in Bethlehem geboren, sondern in einer Universitätsstadt, / und da wärest Du vollends ein unmöglicher Gott.“
Wenn wir selbst Dich ersonnen hätten … Wenn wir selbst Dich ersonnen hätten,wärst Du nachsichtiger und geschmeidiger,wärest ohne Bart und…
Martin Luther Vorrede zu Unterricht der Visitatoren an die Pfarrherrn im Kurfürstentum zu Sachsen (1528): „Da uns jetzt das Evangelium durch unaussprechliche Gnade Gottes so barmherzig wiedergekommen oder sogar erst überhaupt aufgegangen ist und wir dadurch gesehen haben, wie elend die Christenheit verwirrt, zerstreut und zerrissen ist, hätten wir auch dieses rechte bischöfliche und Besuchsamt, als aufs höchste vonnöten, gern wieder eingerichtet gesehen. Aber weil unser keiner dazu berufen war oder mit Gewissheit den Auftrag hatte und St. Petrus in der Christenheit nicht etwas schaffen lassen will, man sei denn gewiss, dass es Gottes Geschäft sei, hat sich keiner vor dem anderen erdreistet, es auf sich zu nehmen. Da haben wir sicheres Spiel haben wollen und uns an das Amt der Liebe gehalten, welches allen Christen gemeinsam geboten ist, und sind demütig mit Bitten an den durchlauchtigsten hochgeborenen Fürsten und Herrn, Herrn Johann, unseren gnädigsten Herrn als den Landesfürsten und unsere eindeutige weltliche Obrigkeit, die uns von Gott verordnet ist, herangetreten, dass Seine Kurfürstliche Gnaden aus christlicher Liebe — denn nach weltlicher Obrigkeit sind sie nicht verpflichtet — und um Gottes willen, dem Evangelium zugut und den elenden Christen in S.K.F.G. Landen zu Nutz und Heil gnädiglich etliche tüchtige Personen zu diesem Amt auffordern und verordnen sollten.“
Vorrede zu: Unterricht der Visitatoren an die Pfarrherrn im Kurfürstentum zu Sachsen (1528) Von Martin Luther Ein wie göttliches, heilsames…
Wie Dietrich Bonhoeffer im November 1931 zu seiner Ordination einbestellt worden ist: „Vor der Ordination sind 5,- RM Gebühren zur Bestreitung der Ordinationskosten (Vergütung für die Kirchenbeamten usw.) zu Händen des Küsters zu zahlen.“
Verfügung des Evangelischen Konsistoriums der Mark Brandenburg Berlin SW 68, 11. November 1931 Sie sind zur Ableistung der Hilfsdienstpflicht für…
Karl Steinbauer, Die Predigt vor dem Kriegsgericht (1944): „Aus solcher Kriegsnot und diesem Sterbensjammer heraus wäre es, meine ich, doch angebracht, wenn wir als Christen das Klagen des Friedefürsten über Jerusalem ernsthaft zu Herzen nähmen und bedächten, was zu unserem Frieden diene. Damit nicht auch über uns das Urteil kommt: ‚Nun aber ist’s vor deinen Augen verborgen‘, sondern daß er an uns sein eigentliches Amt ausrichten könnte, unsere Füße zu richten auf den Weg des Friedens, wie es so fein in der lobpreisenden Weissagung des greisen Zacharias verkündigt ist. ‚Er hat uns erlöst aus der Hand unserer Feinde, daß wir ihm dienten ohne Furcht unser Leben lang in Heiligkeit und Gerechtigkeit, die ihm gefällig ist‘. Und darum haben nicht wir mit Vorwürfen und Fragen ihm entgegenzutreten, sondern tun gut daran, uns von ihm fragen zu lassen: Was hast du getan für den Frieden? Was hast du gekämpft und gearbeitet für den Frieden?“
Die Predigt vor dem Kriegsgericht Von Karl Steinbauer Es ist ein Zeichen der Erniedrigung und Herablassung Gottes zu uns Menschen,…
Maria Zelzer über Sebastian Franck (1958): „Franck ist fest davon überzeugt, auch im Religiösen eine Zeitwende zu erleben, wenn ihn nicht das Nachdenken über die sündige Menschheit in Weltuntergangsstimmung versetzt. In der Türkei bemerkt Franck auch gute Sitten, und als junger Ehemann interessiert er sich besonders für die Stellung der Frau in der Türkei. Er schüttet dabei sein Herz aus und klagt, daß es in Deutschland meist ungehorsame Frauen gibt; ’sind wahrlich schier recht Amazonas‘. Wie anders sei es doch in der Türkei, wo die Frauen ‚anzeigen ihre pflichtige Untertänigkeit, dem Manne schuldig, daß sie sollen und gern wollen unter des Mannes Füßen sein. Diese Gewohnheit und Zucht, wollte Gott, daß sie auch in Deutschland wäre …‘ Fast in alle Schriften schiebt Franck einen Wunschzettel an die Frauen ein. Geheiratet zu haben, bedauert er gar bald; denn die Pflicht, für seine Familie sorgen zu müssen, bedrückt ihn. Er bildet sich auch ein, durch die Ehe in seinem Gedankenflug gehemmt zu werden.“
Sebastian Franck Von Maria Zelzer Zu den Schicksalen der Bücher gehört die Zeit, in der sie geschrieben, und die Zeit,…
Warum Pfarrvikar Karl Steinbauer bereits im September 1932 aus der NSDAP ausgetreten war: „‚Sixt D’ dort net des klaa Dämpfla aufsteig’n?‘ (So wie etwa im Winter von einem warmen Misthaufen Dampf aufsteigt), ‚Joo des sich i‘. ‚Noo schau n er etz gnau hie.‘ „Etzertla sich’ i in Hoos’n aa.‘ Damit setzte sich der Schreinermeister Andreas Stoll, weiland aktiv gedient beim königlich bayerischen Leibregiment, wieder gewichtig in Marsch. Da habe ich ihn erstaunt gefragt: ‚Stollers Reser, worum Schießt E’r (ihr) no etz den Hoos’n net?‘ Er blieb wieder steh’n und sagte bedachtsam: ‚Waßt D’ Bu(b), wos a richti’er Jeecher is’, der schießt ka Wild, wenn’s in sei’m Bett licht.‘ – Damit setzte sich der ‚Stollers Reser‘, dieses schwergewichtige, bullenhafte – so empfindsame, feinfühlige – Mannsbild abermals in Marsch. Mich hat das Wort: ‚Weißt Du, Bub, was ein richtiger Jäger ist, der schießt kein Wild, wenn es in seinem Bett liegt‘ unvergeßlich tief in mein Bubenherz getroffen.“
Warum Pfarrvikar Karl Steinbauer bereits im September 1932 aus der NSDAP ausgetreten war Das ist sie, die NSDAP-Mitgliedskarte von Pfarrer…
Tagesgebet zum 2. Sonntag nach Ostern (Miserikordias Domini), 19. April 2026
Herr Jesus Christus,Dein Wort spricht unser Leben an.Du bist der gute Hirte,Du findest uns, holst uns ein,wo wir uns selbst…