Zum Nachlesen: US-Verteidigungsminister Pete Hegseth beim Nationalen Gebetsfrühstück am 5. Februar 2026 in Washington [Musik und Gesang]„Er hält meine Hand.Er…
Béla Vasady im Brief an Karl Barth zur ‚Sudetenkrise‘ 1938: „Nach all dem, was geschehen ist, ist es unvermeidlich, dass man in Deutschland und wohl auch anderswo Ihre Zeilen mit dem Gefühl liest: siehe, Karl Barth, der Theologe, hat die Tschechen zum Kriege gehetzt in einer Sache, deren unblutige Erledigung den Politikern gelungen ist. Hitler und seine Regierung haben erklärt, dass sie keine Tschechen zu Deutschland zwingen wollen. Hitler hat nur die deutschbewohnten Gebiete beansprucht. Von einem Freiheitskampf der Tschechen gegen die Deutschen zu sprechen, entbehrt also jeder wahren Grundlage.“
Karl Barths Brief an Josef Hromádka vom September 1938 während der sogenannten Sudetenkrise enthielt die Worte „Jeder tschechische Soldat, der…
Martin Luther, Zur Suche nach der Wahrheit und zum Trost der ängstlichen Gewissen (Pro veritate inquirenda et timoratis conscientiis consolandis, 1518): „Es ist also gewiss, dass die Sünden vergeben sind, wenn du glaubst, dass sie vergeben sind, denn die Verheißung Christi, des Retters, ist gewiss. Wer durch den Schlüssel gelöst wurde, sollte eher sterben und alle Geschöpfe verleugnen, als an seiner Lossprechung zweifeln. Wer daran zweifelt, dass seine Lossprechung Gott gefällt, zweifelt zugleich daran, dass Christus wahrhaftig war, als er sprach: „Was du lösen wirst …“ Wer die Vergebung auf Reue gründet, baut sie auf Sand, das heißt auf das Werk des Menschen, nicht auf den Glauben an Gott.“
Zur Suche nach der Wahrheit und zum Trost der ängstlichen Gewissen (Pro veritate inquirenda et timoratis conscientiis consolandis, 1518) Von…
Zur Ethik der Integrität in Anlehnung an Dietrich Bonhoeffer: „Integrität ist wesentlich relational. Sie zeigt sich im Vermögen, Rechenschaft zu geben – nicht zur Selbstrechtfertigung, sondern um das eigene Leben erzählbar, kritisierbar und verantwortbar zu machen. Dazu gehören die Anerkennung von Verletzlichkeit und Schuld ebenso wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und um Vergebung zu bitten. Integrität bewahrt davor, sich hinter Rollen, Identitäten oder moralischen Selbstzuschreibungen zu verbergen. Eine Identität muss geschützt werden – Integrität nicht.“
Zur Ethik der Integrität in Anlehnung an Dietrich Bonhoeffer „Der ist integer.“ – „Ihr kannst du vertrauen.“ Solche Sätze fallen…
Christoph Blumhardts Morgenandacht zu Psalm 32,8 (1899): „Viele glauben es nicht, dass wir Kinder Gottes sind, und reißen es den anderen aus dem Herzen, und da gibt es viele Leute, die sind immerfort verzagt und meinen, sie gehören gar nicht dazu. So laufen sie herum, wie wenn sie gottlos wären und im Grund genommen gehören sie ja zu Gott und sind längst von Gott angenommen; sie meinen, sie müssen Wunder was tun, um zu Gott zu kommen, während Gott längst bei ihnen ist.“
Morgenandacht zu Psalm 32,8 Von Christoph Blumhardt Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst.…
Wilhelm Vischer, Gehört das Alte Testament heute noch in die Bibel des deutschen Christen? (1932): „Wenn wir das Alte Testament ablehnen, können wir das Neue Testament auch nicht mehr als Heilige Schrift behalten. Wenn wir es trotzdem noch behalten, dann hat es durch die Loslösung vom Alten Testament einen anderen Sinn bekommen. Das Hauptwort des Neuen Testaments, nämlich ‚Jesus Christus‘, sagt dann nicht mehr das Gleiche wie vorher; wir haben dann eigentlich gar kein Recht mehr, ‚Jesus Christus‘ zu sagen. Denn was heißt ‚Jesus Christus‘? Das ist die griechische Übersetzung des hebräischen Wortes Messias und bezeichnet den Gesalbten, den von Gott selbst gesalbten priesterlichen König des Gottesvolkes, wie er in den Schriften des Alten Bundes verheißen ist.“
Gehört das Alte Testament heute noch in die Bibel des deutschen Christen? Von lic. Wilhelm Vischer, Bethel. In seiner Vorrede…
Kurt Frör, Das Amen im Gottesdienst (Leiturgia, 1955): „Das Amen hat primär eine responsorische Funktion. Es soll von der Gemeinde gesprochen werden zum Zeugnis dafür, dass das in ihrem Namen gesprochene oder ihr zugesprochene Wort von ihr aufgenommen wird und für sie gültig sein soll. Das gleiche gilt bei kirchlichen Handlungen für den Einzelnen. Das Amen der Gemeinde ist im Neuen Testament primär ein Teil der doxologischen Akklamation. Es soll darum von ihr vor allem anderen dazu gebraucht werden, in eine in ihrer Mitte gesprochene Doxologie einzustimmen. Dazu ist es notwendig, dass die liturgischen Gebete wie in der alten Kirche in der Regel einen doxologischen Schluss haben.“
Das Amen im Gottesdienst Vor Kurt Frör Das Wort Amen wird schon im Alten Testament unter anderem als Akklamation der…
Wilhelm Vischer über das Buch Ester (1937): „Damit dass Gott seinen Sohn als Juden geboren werden und am Kreuze als den König der Juden sterben und nach drei Tagen wieder auferstehen lässt, rechtfertigt er seine Auserwählung und die Erhaltung Israels und erfüllt er alles, was er Israel versprochen hat. Dadurch stiftet er den Frieden für die Todfeindschaft zwischen den Juden und den Nichtjuden. Denn nun ist offenbar, dass beide eins sind in der Versündigung an ihm, und dass beide allein von der Gnade leben, die ihnen angeboten wird in der Botschaft, dass Gott diesen einen zum Fluch gemacht und herrlich auferweckt hat, weil er sich aller erbarmt. Diese Lösung ist das Gericht Gottes über beide, vornehmlich die Juden und auch die Heiden. Und diese Lösung ist die Möglichkeit Gottes zur Erlösung aller, die daran glauben, der Juden vornehmlich und auch der Heiden.“
Esther Von Wilhelm Vischer Daß das Buch Esther in der christlichen Bibel steht, ist für viele unserer Zeitgenossen ein Ärgernis,…
Martin Niemöller, Brief an den Rektor der Universität Erlangen Theodor Süß bezüglich den studentischen Störungen bei seinem Vortrag in der Neustädter Kirche im Januar 1946: „Die Folgerungen, die in den Zeitungsartikeln aus den Vorgängen gezogen werden, kann ich nicht ziehen, wonach die Dissentierenden gewissermaßen als verkappte Nazisten oder unverbesserliche Militaristen hingestellt werden, während sie in Wahrheit wahrscheinlich zum größten Teil eben Studenten sind, die in der Konfrontierung mit der Schuldfrage ihre letzte idealistische Widerstandsfront angegriffen sehen und deshalb leidenschaftlich Protest erheben, wenn sie meinen, aus ihren letzten moralischen Positionen, die eine Selbstrechtfertigung ermöglichen sollen, auch noch herausgeworfen werden sollen.“
Martin Niemöller an den Rektor der Universität Erlangen Büdingen/Hessen, Schloss, 7.2.1946 Se. Magnifizenzdem Herrn Rektor der Universität [Prof. Dr. jur.…