Rückblick. Albert Schädelin zum 70. Geburtstag Von Karl Barth Lieber Freund! So bist du also im Begriff, das biblische Normalalter…
Eckart Otto, Gerechtigkeit im Alten Testament: „Mit dem Begriff Gerechtigkeit wird ein Verhalten bezogen auf eine Gemeinschaft bezeichnet, so dass er als Gemeinschaftsgemäßheit und ‚Gemeinschaftstreue‘ des Handelns zu verstehen ist. Mit der Gemeinschaftstreue wird zunächst der Handlungsmaßstab des Handelns innerhalb einer Familie bezeichnet, der durch keine Normen eingeschränkt ist, sondern ein Prinzip ist, jederzeit so zu handeln, dass das Wohl und Überleben der Familie gesichert wird.“
Gerechtigkeit im Alten Testament Von Eckart Otto Gerechtigkeit (tsaedaeq / tsedâqâ) hat im Hebräischen des AT eine konnektive Grundbedeutung. Der…
Tagesgebet zum 20. Sonntag nach Trinitatis, 18. Oktober 2026
HERR, Du unser Gott,Dein Wort ist Lebenslicht auf unseren Wegen,Deine Gebote weisen uns in Deine Treue ein.So bitten wir Dich:Komm…
Wilfried Joest, Elternrecht in evangelisch-theologischer Sicht (1958): „Während Ehe und Familie als Institution in dem, was ihnen aufgegeben ist, an diese eigentliche Gemeinschaft erinnern, wird der Staat nicht in demselben Sinne eine solche Erinnerung an die persönliche Liebesgemeinschaft sein können. Auf keinen Fall hat er den Auftrag und die Möglichkeit, Herzen zu wandeln und die Menschen zur Erfüllung wahrer, mitmenschlicher Bruderschaft zu erlösen, denn sie kann und darf nicht durch Gesetzgebung geschaffen werden wollen.“
Elternrecht in evangelisch-theologischer Sicht (1958) Von Wilfried Joest Die heutige Diskussion über das Elternrecht bezieht sich auf das Verhältnis des…
Which species of rose corresponds to the Luther rose: „That the dog rose can also produce white flowers is evident in our parish garden. Since the dog rose is by far the most common wild-growing species of the genus Rosa in Central Europe and its fruits are red—in contrast to the black to purple-black rose hips of the burnet rose—I assume that, botanically speaking, the Luther rose is a dog rose or hedge rose.“
In his letter to Lazarus Spengler dated July 8, 1530, Martin Luther writes the following about the Luther rose, after…
Rudolf Schnackenburg, Ärgernis in der Bibel: „Die Urkirche bleibt sich bewusst, dass man an Jesus als dem Messias Anstoß nehmen kann; treffend verwendet sie dazu das Bild vom ‚Stein des Anstoßes und Felsen des Ärgernisses‘, über dem die Ungläubigen zu Sturz kommen, verbindet damit aber das andere, schon von Jesus gebrachte Bildwort, dass ‚der Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden‘ ist, nämlich für alle, die an ihn glauben. Das heilsgeschichtlich paradoxe Handeln Gottes, an dem die Menschen Ärgernis nehmen können, sieht Paulus im Kreuzesgeschehen gipfeln und entwickelt daraus seine tiefen Gedanken zum ‚Ärgernis des Kreuzes‘. Am ‚Wort vom Kreuz‘ wird alle menschliche Weisheit zuschanden; man kann es nur im Glauben aufnehmen. Diesen Weg der ‚Torheit‘ hat Gott mit Absicht eingeschlagen, da die Welt mit ihrer Weisheit Gott nicht erkannte.“
Ärgernis in der Bibel Von Rudolf Schnackenburg Das biblische Wort, das wir mit Ärgernis übersetzen (mōqesch/skándalon) und das als „Skandal“…
Franz Rosenzweig: „Sprache ist doch mehr als Blut.“
Viktor Klemperer hatte seinem LTI. Notizbuch eines Philologen (Aufbau Verlag, Berlin 1947) einen Spruch von Franz Rosenzeig vorangestellt: „Sprache ist…
Heino Falcke, Kirche im Sozialismus (1993): „Vom Realismus des Glaubens aus ist der Satz: »Man mußte doch mit der Stasi Kontakt haben«, oder gar: »zusammenarbeiten« nicht möglich. Mit diesem Satz, der eine unausweichliche Notwendigkeit bezeichnet, war man bereits dem Wirklichkeitsverständnis erlegen, das der totalitäre Staat suggerieren wollte. Der Geheimdienst, der die Totalität dieser Herrschaft perfektionieren sollte, erzeugte eben zu diesem Zweck das Bewusstsein: Ohne mich könnt ihr nichts tun und erreichen, ihr müßt mit mir zusammenarbeiten! Nur als Grenzfall, im Einsatz für andere, nicht als Normalität oder Beugung unter eine allgemeine Notwendigkeit, waren Arbeitskontakte mit der Stasi verantwortbar.“
Kirche im Sozialismus Von Heino Falcke Meine Ausführungen erheben nicht den Anspruch zeitgeschichtlicher Wissenschaftlichkeit. Sie verstehen sich vielmehr als der…
Viktor Klemperer, Die Sprache bringt es an den Tag (LTI. Notizbuch eines Philologen): „Was jemand willentlich verbergen will, sei es nur vor andern, sei es vor sich selber, auch was er unbewusst in sich trägt: die Sprache bringt es an den Tag. Das ist wohl auch der Sinn der Sentenz: le style c’est l’homme; die Aussagen eines Menschen mögen verlogen sein – im Stil seiner Sprache liegt sein Wesen hüllenlos offen.“
Die Sprache bringt es an den Tag Von Viktor Klemperer Das Dritte Reich spricht mit einer schrecklichen Einheitlichkeit aus all…