Protestantismus der Gegenwart Von Michael M. Hoffmann (Fragen) und Karl Barth (Antworten) I. Fragen 1. Womit erklären Sie die ungeheure…
Tagesgebet zum Pfingstmontag, 25. Mai 2026
Heiliger Geist,du erforschst die Tiefen Gottesund öffnest Herzen für sein Geheimnis.Komm zu uns.heile, was verwundet ist,und entzünde in uns das…
Gottfried Bachl, warum ich gern auf der welt bin: „warum ich gern auf der welt bin, / hat mich der engel gefragt. / weil mir das licht / menschengesichter zeigt, / weil es die vögel gibt / meine charmanten hausgenossen. / ich staune / über jeden atemzug, der mir gelingt. / ich bin, mein gott, / sehr zum bleiben aufgelegt.“
warum ich gern auf der welt bin warum ich gern auf der welt bin,hat mich der engel gefragt.weil mir das…
Adrian Schenker, „Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat.“ Zum Oster-Psalm 118: „So erweist sich Psalm 118 als ein ungewöhnlich bedeutungsvolles Lied der Heiligen Schrift, zuerst in seinem biblischen Kontext als Dank- und Bekenntnislied im Psalter, dann als jüdischer Pessach-Psalm, der die Rettung des Volkes aus der ägyptischen Unterdrückung dankend bekennt, und schließlich als prophetisches Wort über den getöteten und auferstandenen Christus Jesus in den Feiern der christlichen Kirche.“
„Das ist der Tag, den der Herr gemacht hat.“ Zum Oster-Psalm 118 Von Adrian Schenker O.P. 1. Jüdische und christliche…
Tagesgebet zum Pfingstsonntag, 24. Mai 2026
Komm Heiliger Geist,komm in diese Welt,komm in verzagte Herzen.Vereine uns in göttlicher Liebe.Öffne unsere Lippen,damit des HERRN Wort zu anderen…
Huub Oosterhuis, Das Zelt der Zusammenkunft (De tent van samenkomst, 1969): „Ein Universum wird umgestülpt und erschüttert: die Sternbilder, die Leuchtspuren, nach denen sich die umherirrende Menschheit wie nach einem sicheren Kompass richtet, verlieren ihren Halt. Es ist eine Unheilsvision. Aber inmitten dieser zerrütteten Ordnung erscheint als neuer Orientierungspunkt der Menschensohn, wie ein Morgenstern, bei dessen Aufleuchten alle vertrauten Sterne und Sicherheiten verblassen. Unser Schicksal, unsere Zukunft steht nicht länger in den Sternen geschrieben, sondern im Menschensohn, in seinem ‚verklärten Leib‘. Wir lesen, was wir zu erwarten haben und wer uns erwartet. Im Licht der Vision der Hoffnung, die uns als Evangelium überliefert wurde, gibt es im ganzen Kosmos keine andere Wahrheit, nach der wir uns richten können, als die Menschlichkeit und die menschliche Gestalt Jesu von Nazareth. Wir haben keinen anderen zu erwarten.“
Das Zelt der Zusammenkunft (De tent van samenkomst) Von Huub Oosterhuis Alles, oder nahezu alles, was Menschen an Freud und…
Karl Barth, Der große Dispens. Predigt zu Philipper 4,5-6 (1957): „Also doch nur Beten? Ja, nur beten! Hast du es etwa schon versucht, nicht aus Gewohnheit, sondern weil der Herr nahe ist und weil du es als sein Bruder, als seine Schwester, als Gottes Kind wagen darfst und wagen sollst, bittend und flehend im Gebet Alles vor Gott zu bringen. Wer das versucht und getan hat, der weiss, dass solches Beten, nur Beten, auch stille rüstige, stetige Arbeit einschliesst. Der hat keine Sorge, dass Beten zu wenig sein könnte, der tut vielmehr gerade, indem er betet, auch in seinem Leben, Denken, Reden und Tun die seinem Beten entsprechenden Schritte: kleine, anspruchslose, unscheinbare, aber bestimmte Schritte u. zw. in aller Bedrängnis muntere, ja lustige Schritte, mit denen er wohl auch, ganz ohne es zu wollen, ohne es voraus zu sehen und zu wollen, ein wenig Licht für Andere in dieser dunklen Welt sein und verbreiten darf.“
Der große Dispens. Predigt zu Philipper 4,5-6 (1957) Von Karl Barth Phil. 4,5-6: „Der Herr ist nahe. Sorget euch um…
Jan Twardowski, Es ist Trug, dass die Wonne: „Es ist Trug, dass die Wonne / diese stärkste und erste / herrscht wie ein Herr // Der Verborgene wird sichtbar / stellt ein Kreuz allgewaltig / zwischen mir auf und dir“
Es ist Trug, dass die Wonne Wieviel Buchen gefallenwieviel Stare entflohenwinters verband uns Schnee Die optimistische Heidedie als letzte erblühtewar…
Johann Christoph Blumhardt über die Hoffnung des Heiligen Geistes: „Es hat mir auch in den besten Erbauungsbüchern, die ich las, und immerhin hochschätzte, etwas gefehlt von dem, was ich in der Schrift fand. Namentlich die Wirklichkeit nach den Worten konnte ich bei unseren Christen nur gar wenig finden, wenn auch die Worte an die Schriftworte angelehnt waren. Schon in meiner Kindheit daher hatte ich eine Sehnsucht nach dem geheimnisvollen Etwas, das ich nur in der Schrift fand, und sonst nirgends, und worin ich mir die eigentliche Gotteskraft verborgen dachte. Es war mir das etwas Anderes, als die Lehre oder die Glaubensartikel, die ich nach der Schrift als richtig, der Form und dem Gedanken nach, erkennen musste. Den Heiland haben, in mir fühlen, den Geist haben und in mir zeugen hören, wie das sei, das hätte ich so gerne bei mir gefunden.“
Die Hoffnung des Heiligen Geistes (1877) Von Johann Christoph Blumhardt Frage. „In Ihren Blättern sprechen Sie öfters mit freudiger Gewissheit…