Das Gleichnis vom alten Mann und dem Jungen Da stand Abram auf, spaltete das Holz und ging,nahm das Feuer mit…
Karl Barth, Rückblick. Albert Schädelin zum 70. Geburtstag (1949): „Als der Erste Weltkrieg zu Ende ging, waren viele von uns zur Überzeugung gekommen, daß das Neue, das sich offenbar anmeldete, sehr einfach darin bestehen müsse, dass wir noch einmal «mit dem Anfang anfangen», d.h. aufgeschlossener und sachlicher als zuvor die Bibel selbst in unserem Denken und in unserer Verkündigung maßgeblich zu Worte kommen lassen müßten. Wir lernten aber verstehen, dass alle individuelle und soziale Hoffnung genau so viel Kraft hat, als sie mit dem Glauben an Jesus Christus identisch ist. Wir wurden in diesem Sinn radikaler und eben darum nun doch auch verständnisvoller für mehr als ein Element der kirchlichen Überlieferung, das wir bis dahin – teils aus der Befangenheit unserer früheren theologischen Schule, teils wegen unse-res sozialistischen Eifers – ein wenig unbesehen zum alten Eisen gerechnet und geworfen hatten.“
Rückblick. Albert Schädelin zum 70. Geburtstag Von Karl Barth Lieber Freund! So bist du also im Begriff, das biblische Normalalter…
Eckart Otto, Gerechtigkeit im Alten Testament: „Mit dem Begriff Gerechtigkeit wird ein Verhalten bezogen auf eine Gemeinschaft bezeichnet, so dass er als Gemeinschaftsgemäßheit und ‚Gemeinschaftstreue‘ des Handelns zu verstehen ist. Mit der Gemeinschaftstreue wird zunächst der Handlungsmaßstab des Handelns innerhalb einer Familie bezeichnet, der durch keine Normen eingeschränkt ist, sondern ein Prinzip ist, jederzeit so zu handeln, dass das Wohl und Überleben der Familie gesichert wird.“
Gerechtigkeit im Alten Testament Von Eckart Otto Gerechtigkeit (tsaedaeq / tsedâqâ) hat im Hebräischen des AT eine konnektive Grundbedeutung. Der…
Tagesgebet zum 20. Sonntag nach Trinitatis, 18. Oktober 2026
HERR, Du unser Gott,Dein Wort ist Lebenslicht auf unseren Wegen,Deine Gebote weisen uns in Deine Treue ein.So bitten wir Dich:Komm…
Wilfried Joest, Elternrecht in evangelisch-theologischer Sicht (1958): „Während Ehe und Familie als Institution in dem, was ihnen aufgegeben ist, an diese eigentliche Gemeinschaft erinnern, wird der Staat nicht in demselben Sinne eine solche Erinnerung an die persönliche Liebesgemeinschaft sein können. Auf keinen Fall hat er den Auftrag und die Möglichkeit, Herzen zu wandeln und die Menschen zur Erfüllung wahrer, mitmenschlicher Bruderschaft zu erlösen, denn sie kann und darf nicht durch Gesetzgebung geschaffen werden wollen.“
Elternrecht in evangelisch-theologischer Sicht (1958) Von Wilfried Joest Die heutige Diskussion über das Elternrecht bezieht sich auf das Verhältnis des…
Which species of rose corresponds to the Luther rose: „That the dog rose can also produce white flowers is evident in our parish garden. Since the dog rose is by far the most common wild-growing species of the genus Rosa in Central Europe and its fruits are red—in contrast to the black to purple-black rose hips of the burnet rose—I assume that, botanically speaking, the Luther rose is a dog rose or hedge rose.“
In his letter to Lazarus Spengler dated July 8, 1530, Martin Luther writes the following about the Luther rose, after…
Rudolf Schnackenburg, Ärgernis in der Bibel: „Die Urkirche bleibt sich bewusst, dass man an Jesus als dem Messias Anstoß nehmen kann; treffend verwendet sie dazu das Bild vom ‚Stein des Anstoßes und Felsen des Ärgernisses‘, über dem die Ungläubigen zu Sturz kommen, verbindet damit aber das andere, schon von Jesus gebrachte Bildwort, dass ‚der Stein, den die Bauleute verworfen haben, zum Eckstein geworden‘ ist, nämlich für alle, die an ihn glauben. Das heilsgeschichtlich paradoxe Handeln Gottes, an dem die Menschen Ärgernis nehmen können, sieht Paulus im Kreuzesgeschehen gipfeln und entwickelt daraus seine tiefen Gedanken zum ‚Ärgernis des Kreuzes‘. Am ‚Wort vom Kreuz‘ wird alle menschliche Weisheit zuschanden; man kann es nur im Glauben aufnehmen. Diesen Weg der ‚Torheit‘ hat Gott mit Absicht eingeschlagen, da die Welt mit ihrer Weisheit Gott nicht erkannte.“
Ärgernis in der Bibel Von Rudolf Schnackenburg Das biblische Wort, das wir mit Ärgernis übersetzen (mōqesch/skándalon) und das als „Skandal“…
Franz Rosenzweig: „Sprache ist doch mehr als Blut.“
Viktor Klemperer hatte seinem LTI. Notizbuch eines Philologen (Aufbau Verlag, Berlin 1947) einen Spruch von Franz Rosenzeig vorangestellt: „Sprache ist…
Heino Falcke, Kirche im Sozialismus (1993): „Vom Realismus des Glaubens aus ist der Satz: »Man mußte doch mit der Stasi Kontakt haben«, oder gar: »zusammenarbeiten« nicht möglich. Mit diesem Satz, der eine unausweichliche Notwendigkeit bezeichnet, war man bereits dem Wirklichkeitsverständnis erlegen, das der totalitäre Staat suggerieren wollte. Der Geheimdienst, der die Totalität dieser Herrschaft perfektionieren sollte, erzeugte eben zu diesem Zweck das Bewusstsein: Ohne mich könnt ihr nichts tun und erreichen, ihr müßt mit mir zusammenarbeiten! Nur als Grenzfall, im Einsatz für andere, nicht als Normalität oder Beugung unter eine allgemeine Notwendigkeit, waren Arbeitskontakte mit der Stasi verantwortbar.“
Kirche im Sozialismus Von Heino Falcke Meine Ausführungen erheben nicht den Anspruch zeitgeschichtlicher Wissenschaftlichkeit. Sie verstehen sich vielmehr als der…