Walter Kreck, Gottes Erwählung und unsere Entscheidung (1957): „Weil Gottes Entscheidung für mich gefallen ist, weil das Evangelium mich zum freien Menschen macht, darum ist nun der Aufruf zum Glauben und Gehorsam nicht ein sinnloses Rufen in die Nacht hinaus, sondern er gibt, was er fordert, er schafft, was er verlangt. Weil ich hier nicht nur über Gott und Mensch theoretisch belehrt werde, sondern weil im Evangelium der lebendige Herr selbst mich anredet, mich begnadigt und beschlagnahmt, darum kann ich im Hören auf dies Wort nicht mehr steckenbleiben in der Reflexion über meine Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten, sondern im Glauben nur der sein, zu dem mich das Wort Gottes macht.“

Gottes Erwählung und unsere Entscheidung Von Walter Kreck „DAS GESPRÄCH“Herausgegeben von Kurt Hennig in Verbindung mit Heinrich Giesen, Manfred Müller…

Hans Joachim Iwand, Die Liebe, die des Gesetzes Erfüllung ist, schafft und erhält das rechte Verhältnis zum Bruder (1950): „Nicht wahr, wenn uns gesagt würde: Das bist du, dann gerade wollen wir es nicht glauben. Wir können alle glauben, dass das Bild, das wir von uns selber haben, wieder besser werden könn­te, etwas retuschiert werden könnte, dass einige Flecken wegkom­men können, aber wir können nicht glauben, dass, wenn Jesus Chri­stus vor uns hingestellt wird, gesagt wird, das bist du, so bist du.“

Die Liebe, die des Gesetzes Erfüllung ist, schafft und erhält das rechte Verhältnis zum Bruder Von Hans Joachim Iwand Luther…

Aus dem Entwurf eines „Gesetzes über die Sterbehilfe bei unheilbaren Kranken“ (Schlussfassung vom Oktober 1940): „Wer an einer unheilbaren, sich oder andere stark belästigenden oder sicher zum Tode führenden Krankheit leidet, kann auf sein ausdrückliches Verlangen mit Genehmigung eines besonders ermächtigten Arztes Sterbehilfe durch einen Arzt erhalten. Das Leben eines Kranken, der infolge unheilbarer Geisteskrankheit sonst lebenslänglicher Verwahrung bedürfen würde, kann durch ärztliche Maßnahmen, unmerklich für ihn, beendet werden.“

Aus dem Entwurf eines „Gesetzes über die Sterbehilfe bei unheilbaren Kranken“ (Schlussfassung vom Oktober 1940) PräambelDie Erhaltung des Lebens von…

Gottfried Bachl, Jede Verheißung: „Jede Verheißung, dass morgen auf der Welt eine menschenfreundliche Ordnung gelten wird, die Leben und Glück garantiert, kommt zu spät. In jedem künftigen Haushalt unserer Kultur werden die Listen der Opfer hängen. Wenn es nicht dazu kommt, dass sich die Menschheit zu den Blaumeisen zurückzüchtet, wird sich immer wieder der Geist zu Wort melden.“

Jede Verheißung Von Gottfried Bachl Jede Verheißung, dass morgen auf der Welt eine menschenfreundliche Ordnung gelten wird, die Leben und…

Von der Illusion eines erfüllten Lebens. Eine Bußpredigt: „Mit der Rede von der Erfüllung soll dem Leben in seiner Zeitlichkeit ein positiv verbleibender Sinn verliehen werden, wobei jedoch der bevorstehende Tod außer Acht gelassen wird. Im Tod ist ein Mensch sich selbst nicht länger sein Lebensgefäß. Ein Toter kann all die Erlebnisse nicht länger fassen und damit für sich behalten.“

Von der Illusion eines erfüllten Lebens. Eine Bußpredigt Von Erfüllung wird allenthalben geredet, seien es persönliche Lebensträume oder Wünsche, die…

Alfons Deissler, Das evolutionistische Weltbild und die biblischen Schöpfungsberichte: „Die biblische Schöpfungsoffenbarung und die wissenschaftliche Evolutionstheorie eröffnen je verschiedene und damit zu unterscheidende Aspekte und Perspektiven auf Kosmos und Mensch. Diese Unterschiedenheit in der Dimensionalität verhindert grundsätzlich unlösbare Konflikte beider Bereiche, ist aber zugleich der Grund dafür, daß eine vermischende Amal­gamierung beider Erkenntnisweisen unmöglich und auch un­sinnig ist.“

Das evolutionistische Weltbild und die biblischen Schöpfungsberichte Von Alfons Deissler Unser Thema steht im größeren Rahmen der allgemeinen Thematik des…

Dietrich Bonhoeffers Auslegung von Lukas 9,57-62 in seinem Buch „Nachfolge“: „Nachfolgen heißt bestimmte Schritte tun. Bereits der erste Schritt, der auf den Ruf hin erfolgt, trennt den Nachfolgenden von seiner bisherigen Existenz. So schafft sich der Ruf in die Nachfolge sofort eine neue Situation. In der alten Situation bleiben und nachfolgen schließt sich aus.“

Auslegung von Lukas 9,57-62 (Nachfolge, 1937) Von Dietrich Bonhoeffer „Und sie gingen in einen anderen Markt. Es begab sich aber,…