Begriffsklärungen in Sachen selbstbestimmtes Sterben und Tötung Wenn es um die Frage eines selbstbestimmten Sterbens geht, braucht es begriffliche Klärungen.…
Karl Barth, Das Lob der Werke (Kirchliche Dogmatik): „Wir hätten diesen Abschnitt wohl auch mit dem bekannteren, so viel umstrittenen Begriff «Die guten Werke» überschreiben können. Wir ziehen «Das Lob der Werke» darum vor, weil damit sofort etwas Bestimmtes, das Entscheidende darüber gesagt wird, was die Güte der guten Werke der Christen ausmacht: sie besteht darin, dass Gott sie loben kann und will und tatsächlich lobt – und darin, dass sie ihrerseits Gott loben können und dürfen, ihn tatsächlich loben.“
Das Lob der Werke (Kirchliche Dogmatik IV/2) Von Karl Barth Werke – das sind (zunächst) die Taten und Früchte menschlichen…
Hartmut Rosa zum Fotografieren bei Taufen und Trauungen: „In dem Moment, in dem auch nur den Gedanken habe, ich könnte das alles doch mal in einem Foto festhalten, merkt man fast buchstäblich, wie man raustritt aus der Situation und sie konstellativ festhält.“
Hartmut Rosa hat in Sache Fotografieren bei Taufen und Trauungen Bedenkenswertes gesagt: „Denken Sie an das Fotografieren bei Taufen, Hochzeiten…
Basilius von Cäsarea, Unser Leben – eine Reise vom mütterlichen Schoß bis zum Grabeshügel: „Scheint nicht auch euch das gegenwärtige Leben gewissermaßen ein fortlaufender Weg zu sein, eine Reise, die in den Lebensaltern ihre Stationen hat? Den Anfang nimmt die Reise des Lebens mit den Geburtswehen der Mutter; am Ende des Lebenslaufes liegen die Grabeshügel. Dahin führt das Leben alle, die einen schneller, die anderen langsamer: die einen, nachdem sie alle Zeiträume durchwandert, die anderen, nachdem sie nicht einmal über die ersten Lebensstationen hinausgekommen sind. Alle sonstigen Wege, die von einer Stadt zur andern führen, kann man meiden, und man braucht sie nicht zu gehen, wenn man nicht will. Dieser Weg aber erfasst uns mit Gewalt, auch wenn wir den Lauf verschieben wollten, und zieht die auf ihm Wandernden zu dem vom Herrn gesetzten Ziel.“
Unser Leben – eine Reise vom mütterlichen Schoß bis zum Grabeshügel Von Basilius von Cäsarea Wie jene, die eine verabredete…
Wilhelm Flor, Kirchenrecht (1937): „Das Recht der Kirche ist von anderer Art als das des Staates. Das staatliche Recht ist dazu bestimmt, das gesamte Staatsleben zu regeln, das Kirchenrecht ist, weil die Ordnung der Kirche bereits grundlegend durch das Bekenntnis bestimmt und daran gebunden ist, nicht so umfassend. Die Ausgabe des Kirchenrechts ist, die Wortverkündigung und die Verwaltung der Sakramente in Gemäßheit der Heiligen Schrift und der Bekenntnisschriften zu ermöglichen und sicherzustellen. Auch die die äußeren Dinge betreffenden Rechtsnormen haben letzten Endes dieses Ziel. Dass äußere und innere Angelegenheiten der Kirche überhaupt nicht völlig voneinander getrennt werden können, ist in dem 1933 entbrannten Kirchenstreit besonders deutlich geworden.“
Kirchenrecht (1937) Von Wilhelm Flor Wilhelm Flor (1883-1938) war der maßgebliche Jurist der Bekennenden Kirche im Kirchenkampf. Kirchenrecht ist die…
Stewart W. Herman über die Evangelisch-lutherische Kirchen in Bayern 1945: „Das kirchliche Leben scheint gesünder zu sein als in vielen anderen Teilen des Landes, aber es gibt keine Anzeichen für einen stark evangelischen (evangelical) Trend, der in den kommenden Jahren für das ganze Land führend sein könnte. Bayern bleibt die Hochburg des Konservatismus, der sich radikalen Veränderungen in jeder Richtung widersetzt.“
Stewart Winfield Herman, Jr. (1909-2006), US-amerikanischer lutherischer Pastor im Dienst des Office of Strategic Services (OSS) über seine Gespräche vom…
Johannes Bugenhagens Leichenpredigt zum Begräbnis Martin Luthers (1546): „Ich soll jetzt und will gerne bei dem Begräbnis unseres herzlieben Vaters, D. Martini seligen, eine Predigt halten. Aber was oder wie soll ich reden, so ich vor Weinen nicht wohl ein Wort hervorbringen kann? Und wer soll euch trösten, wenn ich, euer Pfarrherr und Prediger, nicht reden kann? Wohin kann ich mich von euch wenden? Ich werde ohne Zweifel mit meiner Rede mehr Heulen und Trauern hervorrufen. Denn wie sollten wir nicht alle herzlich trauern, da Gott uns diese Betrübnis zugeschickt und den hohen, teuren Mann, den ehrwürdigen D. Martinus Luther, von uns weggenommen hat? Durch ihn hat er uns allen und allen Kirchen Christi in deutschen Landen, auch vielen in fremden Nationen, unaussprechliche Gaben und Gnade erwiesen.“
Eine christliche Predigt bei der Leiche und Begräbnis des ehrwürdigen Herrn D. Martinus Luther am 22. Februar 1546, gehalten von…
Tagesgebet zum 1. Sonntag in der Passionszeit (Invokavit), 22. Februar 2026
Gott, unser Vater,dein Sohn hat in Wüsteder Versuchung des Bösen widerstandenund Dir allein vertraut.Komm in unserer Seele zu Wort.Gib uns…
Heino Falcke (Astronom und Prädikant): „Glaube heißt eigentlich so zu leben, als ob Gott da wäre und dann zu entdecken, dass er wirklich da ist.“
Die Aussage Heino Falckes – „Glaube heißt eigentlich so zu leben, als ob Gott da wäre und dann zu entdecken,…