Erbauen in der Bibel Von Hans-Werner Surkau An dem Wort kann die bezeichnende Entwicklung abgelesen werden, die unsere Sprache seit…
Nachruf auf Ingo Baldermannn (1929-2026) von Rolf Wischnath: „Er war ein Theologe der Bibel, kein exegetischer Insider mit Spezialwissen, sondern ein Lehrer, der nach der Seele von Kindern sah, dabei immer wieder den lehrreichen Charakter der Bibel für den Religionsunterricht aufspürte und ihren seelsorgerlichen Sinn für alle wahrnahm. Vor zehn Jahren im hohen Alter bezeichnete er die Heilige Schrift als ‚Buch meiner Sehnsucht‘, als ‚Wegbegleitung in dunklen und in hellen Tagen.‘ ‚Als ein Buch des Lernens‘ schrieb er, ‚hat mich die Bibel durch viele Jahre begleitet. Es war ein verheißungsvolles Lernen mit immer neuen Entdeckungen, vor allem mit Kindern. Nun aber ist es, als entdeckte ich erst jetzt, im Alter, wo wirklich ihr Herz schlägt.'“
INGO BALDERMANN IST TOT – UNSER LEHRER UND BRUDER Von Rolf Wischnath Ingo Baldermanns Theologiestudium begann im April 1945 mit…
Friedrich Naumann, National-sozialer Katechismus. Erklärung der Grundlinien des National-Sozialen Vereins (1897): „1. Warum nennt ihr euch nationalsozial? Weil wir überzeugt sind, dass das Nationale und das Soziale zusammengehören. 2. Was ist das Nationale? Es ist der Trieb des deutschen Volkes, seinen Einfluss auf der Erdkugel auszudehnen. 3. Was ist das Soziale? Es ist der Trieb der arbeitenden Menge, ihren Einfluss innerhalb des Volkes auszudehnen. 4. Wie hängt beides zusammen? Die Ausdehnung des deutschen Einflusses auf der Erdkugel ist unmöglich ohne Nationalsinn der Masse, und die Ausdehnung des Einflusses dieser Masse im Volke ist unmöglich ohne weitere Entwickelung der deutschen Macht auf dem Weltmarkte.“
Wenn einem theologischen Liberalismus das „eschatologische Bureau“ (Ernst Troeltsch) geschlossen ist, kann dieser seine politische Hoffnung nicht auf die Wirklichkeit…
Günter Brakelmann über Johann Hinrich Wichern: „Wer sich in das umfangreiche Schrifttum dieses Mannes einarbeitet, wird auch heute noch fasziniert sein von dem Menschen und Christen Johann Hinrich Wichern. Als ‚Genie der Liebe‘ wird er in einer geschichtsbewußten Christenheit seinen Platz behalten. Seine theologisch-politischen Positionen, die weite Teile des Protestantismus des 19. Jahrhunderts in einen aussichtslosen undifferenzierten Kampf gegen die neuzeitlichen Emanzipationsbewegungen geführt haben, beschleunigten den Exodus weiter Teile des liberalen Bürgertums und des sozialdemokratischen Proletariats aus der Kirche. Brücken zu ihnen hat er nicht schlagen können. Größe und Grenze eines Menschen liegen wie so häufig nahe beieinander.“
Johann Hinrich Wichern Von Günter Brakelmann Die Zeiten des Vormärz, der Revolutionsjahre, der Reaktionsphase, des Norddeutschen Bundes und der Anfangsphase…
Christine Lavant, Christus, bist du wirklich auch in mir?: „Hast du wirklich auch die Qual erfahren / einst am Ölberg, dann – dann steh mir bei! / Schau, ich weiß, vielleicht den nächsten Schrei / hört der Nachbar schon und es geschieht, / daß ein Wärter auf der Brust mir kniet / und mich lachend in den Wagen schafft. / Ach, mein Jesu, gib mir etwas Kraft, / etwas Gnade für die ärgste Zeit, / daß mein Leib sich nicht noch selbst befreit, / um dem nächsten Zustand zu entfliehn. / Hilf mir, hilf mir, lass mich nicht so knien, / nicht umsonst mein Augenlicht verderben, / tu ein Wunder, lass mich heut noch sterben!“
Christus, bist du wirklich auch in mir? Christus, bist du wirklich auch in mir?Wirst du alles können überdauern,wenn ich einmal…
Besuch im ABAM-Missionsmuseum in Impur: „Der Einfluss der baptistischen Mission auf die Ao und die übrigen 15 Naga-Stämmen kann nicht hoch eingeschätzt werden. Innerhalb von drei Generationen ist durch eine weitgehend indigene Evangelisierung die baptistische Kirche ein integraler und für sie unverzichtbarer Bestandteil der eigenen Kultur geworden. Folgerichtig steht dort die Kirche im wörtlichen Sinne mitten im Dorf.“
Besuch im ABAM-Missionsmuseum in Impur Heute morgen war ich mit meinem Schwager Dr. Takosunep Ao in Impur, dem Headquarter der…
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Matthäus 5,20-26 (1955): „Jesus sieht uns – die Kirchenmänner und Theologen – in unserer Frömmigkeit und Lehrgerechtigkeit, befleckt mit dem Blute dieser an ihrem Gewissen Verletzten. Wer so diesen Text liest, der kann wirklich nur noch erschrecken, denn ‚da ist keiner, der das Rechte täte, auch nicht einer‘ (Röm. 3,12). Wir leben miteinander, aber wir leben nicht wahrhaft miteinander. Der Mensch ist des Menschen größter Feind geworden. Darum reicht aus diesem innersten Bezirk der neuen Gottesgerechtigkeit der Bogen hinein in die aktuelle Problematik. Wer Jesu Worte wirklich vernimmt, kann am ‚kalten‘ Kriege nicht mehr teilnehmen, sondern er muss teilnehmen mit heißem Herzen und allem Tun, das dem Schutz des Lebens, der Freiheit der Bildung und der offenen Türe zum Evangelium von Gottes freier Gnade dienlich ist.“
Predigtmeditation zu Matthäus 5,20-26 (1955)[1] Von Hans Joachim Iwand Hier haben wir wahrscheinlich das eigentliche Thema der ursprünglichen Bergpredigt.Johannes Weiß…
Kornelis Heiko Miskotte, Zur biblischen Hermeneutik (1958): „Die ganze Prunkparade der Weltanschauungen und das Gebäude der Ideologien sind durch die Tat Gottes relativiert; der Appell der Liebe geht über alle, auch die christliche, Zuschauerweisheit hinweg unmittelbar zum Herzen, auch zu dem der Widerstrebenden. Was man wohl einmal in Verblendung von der modernen Welt gesagt hat, daß sie Gott gegenüber nichts liefere als den «Tatbeweis der Indifferenz», kann kein Ernst sein und zu keinem Resultat führen.“
Zur biblischen Hermeneutik Von Kornelis Heiko Miskotte Vorbemerkung Die vier Vorträge über «Biblische Hermeneutik» wurden im Oktober und November 1957…
Tagesgebet zum 14. Sonntag nach Trinitatis, 6. September 2026
Gott, unser Vater,deine Schöpfung bezeugt deine Güte.Wo unser Leben Schaden nimmt,wendet sich dein Sohn uns heilsam zu.Erfülle unsere Herzenmit Dankbarkeit…