Wenn das Fehlen ökonomi­scher Anreize einen „volkskirchlichen“ Protestantismus perspektivlos macht: „Die evangelische Rechtsfertigungslehre erweist sich nur in verbindlichen gemeinschaftlichen Lebensformen als dauerhaft heilsam. In der christusbezogenen Anteilhabe wird die eigenöko­nomische Vorteilslogik nachhaltig transformiert.“

Wenn das Fehlen ökonomi­scher Anreize einen „volkskirchlichen“ Protestantismus perspektivlos macht Ruinös – anders lässt sich religionsökonomisch die evangelische Rechtfertigungslehre nicht…

Max Josef Metzger 1919 auf dem »Achten Deutschen Pazifistenkongress« in Berlin: „Die Friedensbewegung muß das System der internationalen Diplomatie, den Machiavellismus überwinden, als ethischen Grundsatz aufstellen, dass das gleiche Sittengesetz gilt für die Beziehungen der Völker wie der einzelnen Menschen, dass Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit auch im Verhältnis der Völker zueinander sittliche Pflicht ist.“

Vom 13. bis 15. Juni 1919 fand der »Achte Deutsche Pazifistenkongress« in Berlin im Preußischen Herrenhause statt. Max Josef Metzger…

Paul Schempp wider das Konfirmationsgelöbnis 1937: „Es gehört zum eindeutigen Bestandteil christlicher Unterweisung in allen reformatorischen Kirchen, dass der Glaube Geschenk und Werk des Heiligen Geistes ist und dass das kleinste Zugeständnis an eine aktive Beteiligung des Menschen hinsichtlich des Ereignisses der Offenbarung Gottes in Christus eine Preisgabe des sola gratia, eine Entehrung Christi, einen Abbruch an der Totalität der Gnade als Befreitwerden von der anders unbe­zwinglichen Macht der Sünde, des Todes und der Hölle, also schlechthin Werkgerechtigkeit bedeutet.

Das ist eine theologische Frage, die es zu bedenken gilt: Darf bei der Konfirmation von den Konfirmanden ein Versprechen bzw.…

Rudolf Bohren, Die Hauskirche Johann Christoph Blumhardts. Anmerkungen zur seelsorgerlichen Funktion des Hauses: „Die Seelsorge Blumhardts ist die Seelsorge eines Gastfreundes. Der Seelsorger ist Gastgeber, Hausherr und Diakonos zugleich, auch wenn er nicht eigenhändig am Tische dient. Er ist ein Aufnehmender: Sein Haus ist offen, sein Tisch gedeckt. Sofort wird die Kranke ins Privatge­mach der Familie gebettet.“

Die Hauskirche Johann Christoph Blumhardts. Anmerkungen zur seelsorgerlichen Funktion des Hauses Von Rudolf Bohren Wir sind genötigt, die Funktion des…

Rudolf Bohren, Das Wort und die Kraft von 1952: Lessing antwortet: »Gewiß, lieber Herr Pfarrer Bohren, ich zweifle ja nicht, daß Sie und alle Ihre hier versammelten Kollegen sehr schön und rührend über die Seligen, die nicht sehen und doch glauben, zu predigen wüßten! Aber was soll dann ich Unseliger? Ich bin kein Gotteskind. Ich bin ein Zweifler. Ich muß schauen. Bin ich darum ewig verloren?«

Das Wort und die Kraft[1] Von Rudolf Bohren I. Vorspiel Brauchen wir einmal unsere Phantasie. Stellen wir uns vor: hier…