Dietrich Ritschl über Person und Personalität: „Wird die ‚punktuelle‘ Definition des Menschen als Person sozusagen in seine Komponenten und Schichten aufgelöst, so entsteht das konkrete Bild der menschlichen Persönlichkeit. Die Personalität eines Menschen wird erst beschreibbar, wenn das Zusam­menspiel von Vernunft und Affekten, Trieben und Bedürfnissen, Wollen und Bindungen, Erinnerungen, Äng­sten und Hoffnungen usw. wirklich wahrgenommen wird. Aber auch hier wird man wieder zwischen einem sta­tuierten Ideal und einer echten Be­schreibung unterscheiden müssen.“

Person/Personalität Von Dietrich Ritschl Entwicklung des Begriffs Person kann am ehesten in Zuordnung zu den verwandten Begriffen der Per­sönlichkeit, der…

Predigt von Papst Leo XIV. an Palmsonntag auf dem Petersplatz in Rom: „Brüder, Schwestern, das ist unser Gott: Jesus, der König des Friedens. Ein Gott, der den Krieg ablehnt, den niemand dazu benutzen kann, um Krieg zu rechtfertigen, der das Gebet derer, die Krieg führen, nicht erhört und es mit den Worten zurückweist: »Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut« (Jesaja 1,15).“

Auch wenn am Ende der Predigt eine Anrufung Mariens steht, gilt die Friedenspredigt Papst Leos XIV. gerade Protestanten, wenn diese…

Dietrich Bonhoeffer, „Die Antwort des Gerechten auf die Leiden, die ihm die Welt zufügt, heißt: segnen.“ Meditation zur Losung vom 8. Juni 1944: „Das war die Antwort Gottes auf die Welt, die Christus ans Kreuz schlug: Segen. Gott vergilt nicht Gleiches mit Gleichem und so soll es auch der Gerechte nicht tun. Nicht verurteilen, nicht schelten, sondern segnen. Die Welt hätte keine Hoffnung, wenn dies nicht wäre. Vom Segen Gottes und der Gerechten lebt die Welt und hat sie eine Zukunft. Segnen, das heißt die Hand auf etwas legen und sagen: du gehörst trotz allem Gott. So tun wir es mit der Welt, die uns solches Leiden zufügt.“

„Die Antwort des Gerechten auf die Leiden, die ihm die Welt zufügt, heißt: segnen.“ Meditation zur Losung vom 8. Juni…

Dietrich Bonhoeffer über die Bibel in einem Brief vom 8. April 1936 an seinen Schwager Rüdiger Schleicher: „Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist und dass wir nur anhaltend und etwas demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen. Die Bibel kann man nicht einfach lesen wie andere Bücher. Man muss bereit sein, sie wirklich zu fragen. Nur so erschließt sie sich. Nur wenn wir letzte Antwort von ihr erwarten, gibt sie sich uns.“

Über die Bibel Von Dietrich Bonhoeffer Wir haben ja schon manches Mal in Fehde miteinander gelegen, und es ist bis…