Lesslie Newbigin, Salz der Erde. Fragen an die Kirchen heute (The Other Side of 1984. Questions for the Churches): „Lassen wir uns leiten von der Sicht der Bibel, dann werden wir erkennen, dass Wissen im tiefsten Sinn andere Einstellun­gen und Verpflichtungen erfordert als die, die seit der Zeit der Aufklärung zu Idealen erhoben wurden. Im Mittelpunkt der bi­blischen Sicht steht die Beziehung des Vertrauens zu einer per­sönlichen Wirklichkeit, die viel größer ist als wir selbst. Ohne dieses Vertrauen wird uns das wahre Wissen vom Wesen der Dinge verborgen bleiben.“

Salz der Erde. Fragen an die Kirchen heute (The Other Side of 1984. Questions for the Churches) Von Lesslie Newbigin … Mehr

Gerhard Sauter, To Give an Account of Hope: „Dogmatics is accused of closing all discourse instead of opening it. But carefully investigated, dogmatics relies on tried and tested experiences in thinking to be thought through again and developed further. It is a movement in thinking that is addressed by God’s immense, tireless, and often disturbing actions and blessed with the abundance of God’s promises.“

To Give an Account of Hope By Gerhard Sauter I was born on May 4, 1935, in Kassel (Hesse), in … Mehr

Rowan Williams, Was ist Christentum (vorgetragen 2005 an der Islamischen Universität in Islamabad): „Der Christ hofft und betet darum, dass er am Ende durch die Gnade des Geistes Gottes dazu gebracht wird, die Herrlichkeit Gottes zu sehen, wie sie sich im Antlitz Jesu zeigt, und so mit seinem Gebet zum Vater verbunden zu sein, dass wir niemals abfallen. Alles, was der Betrachter in einem christlichen Gottesdienst sehen kann, zielt darauf ab. Wir versuchen, das Leben, das in Jesus, dem Sohn Marias, lebendig war, in jedem von uns durch die Gabe des Geistes Gottes lebendig werden zu lassen.“

Was ist Christentum? Von Rowan Williams Stellen Sie sich vor, jemand würde über einen Zeitraum von etwa einem Jahr beobachten, … Mehr

Dietrich Ritschl, Überlegungen zur gegenwärtigen Diskussion über Heiligenverehrung (1984): „Dafür möchte ich offen sein: dass die Verstorbenen mit Gott in besonderer Beziehung stehen und dass ihr Leben, ihr Opfer und ihr Gebet uns Vorbild und Zeichen der Wirksamkeit des Heiligen Geistes bleiben, wirklich mehr als moralische Vorbilder. Sie sind Zeichen des Neuen. Kein Grund, dass nicht auch reformatorische Chri­sten neu lernen, von Heiligen zu sprechen und sie zu verehren.“

Überlegungen zur gegenwärtigen Diskussion über Heiligenverehrung Von Dietrich Ritschl Die Verknüpfung von ernster theologischer Argumentation, ökumenischem Streben und doxologischer Freude, … Mehr

Ernst Wolf, „Jesus Christus, mein HERR“ – die „Sache“ der Reformation (1967): „Ausgeschlossen ist nämlich, daß die Christengemeinde ihre Mitverantwortung für Staat und Gesellschaft überhaupt anders vollziehen könnte als von ihrem Grund, vom Wort Gottes her. Ausgeschlossen also, daß sie es etwa versuchte, mit sogenannten christlichen Konzeptionen, Ideologien, Programmen oder Parteien. Ausgeschlossen ist vor allem, daß die Kirche ihre Mitverantwortung für die Gesellschaft ergreift, um ihre eigene Sache wirksam zu vertreten. Sie, die Kirche, vertritt in der Öffentlichkeit nicht sich selbst, sondern mit ihrem Zeugnis ihren Herrn.“

„Jesus Christus, mein HERR“ – die „Sache“ der Reformation Von Ernst Wolf Wird man vor die Frage gestellt, was die … Mehr

Lesslie Newbigin, Das Evangelium und die moderne westliche Kultur (1993): „Wenn ich mit der Frage herausgefordert werde: ‚Woher wissen Sie, dass Ihre Geschichte die wahre ist?‘, darf ich auf keinen Fall den fatalen Fehler wiederholen, die Hilfe der Philosophie zu suchen, um die Glaubwürdigkeit der göttlichen Offenbarung zu untermauern, als ob etwas wäre zuverlässiger verfügbar war als das, was Gott in Jesus Christus getan hat. Ich kann nur sagen: Das hat Gott getan, und ich bin beauftragt, Ihnen diese Einladung zu überbringen.“

Das Evangelium und die moderne westliche Kultur Von J. E. Lesslie Newbigin In diesem 20. Jahrhundert verbreitet sich das Christentum … Mehr

Friedrich-Wilhelm Marquardt über Helmut Gollwitzer: „Es ist der jugendliche SA-Propagandist von Lindau-Reutin, der dann — wie so viele von Haus aus national eingestellte Leute — Mann der Bekennenden Kirche wird. Es ist der thüringische Prinzenerzieher, der in der sowjetischen Ge­fangenschaft zum Plenni wie nur einer wird. Es ist der eigentlich ganz Konservative und der ausgewiesene Anti-Stalinist, der in Westdeutsch­land als Kommunist heftig attackiert, als Nachfolger auf Barths Lehrstuhl in Basel dann abgelehnt wird.“

Helmut Gollwitzer Von Friedrich-Wilhelm Marquardt Helmut Gollwitzer, geboren am 29. Dezember 1908 in Pappenheim/Mainfranken. Theologie- und Philosophiestudium in München, Erlangen, … Mehr