Warum in Zukunft KI-generierten Texten eine menschliche Autorschaft zugesprochen wird Wir sind gegenwärtig in einer Übergangszeit bezüglich der Abfassung von … Mehr
Kategorie: Eigene Texte
Eigene Aphorismen (Fortsetzung folgt): „providentia Dei paradoxa auf Deutsch: Was Gott vorhersieht, sieht er für das eigene Leben vor. / Macht bemächtigt sich allzu gern ihrer Machthaber. / Als Toter hast Du mir nichts mehr zu sagen. / Wenn es in der Politik mit dem Teufel zugeht, sollte man höllisch aufpassen. / „Ich habe mir nichts vorzuwerfen“ – wie soll das auch wurftechnisch möglich sein? / Zustehendes kann nicht als Gabe empfangen werden. / Wer nicht genug haben kann, weiß nicht, wann genug ist. / Wer für einen Verlust keinen Abschied findet, bleibt als Verlierer zurück. / Der gute Wille des Menschen ist ein hoffnungsloser Fall. / Narben lassen Heilung sichtbar bleiben. / Ich bin ein ernster Mensch und nehme mich dennoch nicht immer ganz ernst – Gott sei Dank!“
Eigene Aphorismen providentia Dei paradoxa auf Deutsch: Was Gott vorhersieht, sieht er für das eigene Leben vor. Macht bemächtigt sich … Mehr
Vom Niederwerfen zum Anbeten. Wie Luther mit seiner Bibelübersetzung ein Missverständnis zum religiösen Gemeingut machte: „Im Zentrum steht das hebräische Verb hischtachawāh, das die griechische Septuaginta-Bibel mit proskynéō wiedergibt. Gemeint ist eine ehrerbietige Niederwerfung vor einem Höhergestellten als wortlose Ausdrucksgebärde. Luthers ‚Anbeten‘ folgt hingegen der Vulgata, die hier das Verb adorare (wörtlich ‚anreden‘) verwendet. Damit verschiebt sich die Bedeutung: ‚Anbeten‘ beziehungsweise adorare bezeichnet primär eine sprachlich artikulierte Beziehung zu Gott, in der Lob oder Bitte mit Worten zum Ausdruck gebracht werden.“
Vom Niederwerfen zum Anbeten. Wie Luther mit seiner Bibelübersetzung ein Missverständnis zum religiösen Gemeingut machte Das ist wieder ein Beispiel … Mehr
Fußball und die Energie des Glaubens: „Für viele Spieler sind religiöse Gesten auf den Fußballplätzen dieser Welt Ausdruck einer tiefen inneren Überzeugung. Das Gebet vor dem Spiel garantiert keinen Sieg, und der Glaube schützt nicht vor Niederlagen. Aber er kann helfen, mit den Belastungen und Herausforderungen eines unsicheren Fußballer-Lebens umzugehen. In diesem Sinne vermag der öffentlich gezeigte Christusglaube mancher Fußballspieler auch uns Zuschauer inspirieren: Eigene Lebensglück erwächst nicht nur aus körperlicher Leistungsfähigkeit oder sportlichem Erfolg, sondern auch aus dem Christusvertrauen, selbst getragen zu sein – in den Höhen des Sieges ebenso wie in den Tiefen der Niederlage.“
Fußball und die Energie des Glaubens Die Fußball-Weltmeisterschaft hat schon jetzt ein Thema hervorgebracht, das weit über Taktik, Spielergebnisse und … Mehr
Kindergebet in Anschluss an Jesu Lobpreis (Matthäus 11,25-26): „Du lässt dich auf Kindersprache und Kinderbilder ein, schaust staunenden Kindern liebevoll in deren Augen. Kinderlieder sind Dir ein Wohlgesang. So loben und preisen wir Dich als Kinder, die Dir nicht entwachsen sind. Dir sei Ehre und Dank, alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.“
Vater, Herr des Himmels und der Erde,Deinen Ratschluss, deine gute Nachrichthast Du nicht Theologen zukommen lassen.Was mit komplizierten Sätzen Dir … Mehr
Warum in der Kirche nicht von einer „Dreifaltigkeit“ Gottes die Rede sein sollte: „Ist im Deutschen von ‚falten‘ bzw. von ‚Faltigkeit‘ die Rede, wird ein flächiges, homogenes Kontinuum visuell gebrochen, wie uns das bei einer aufgelegten Tischdecke vor Augen geführt wird. Die anschauliche Rede von einer ‚Dreifaltigkeit‘ legt die Vorstellung nahe, dass der eine Gott sich uns in den drei ‚Faltweisen‘ von ‚Vater‘, ‚Sohn‘ und ‚Heiliger Geist‘ zeigt. ‚Faltungen‘ sind modal, haben keine eigene Subsistenz und können sich nicht in Beziehung zueinander setzen.“
Warum in der Kirche nicht von einer „Dreifaltigkeit“ Gottes die Rede sein sollte Jedes Mal zucke ich zusammen, wenn ich … Mehr
Zum Institut des Eigentums: „Für einen Unternehmer ließe sich diese depositäre Sichtweise des Eigentums folgendermaßen umschreiben: Das Eigentum am Unternehmen ist mir nicht zuletzt durch mein eigenes Tun zugekommen. Die Verfügungsgewalt über das Unternehmen bedeutet für mich eine besondere ökonomische Verantwortung. Ich will sie so ausüben, dass ich gegenüber meinen Mitarbeitenden und meinen Mitmenschen darüber rechenschaftsfähig bin.“
Zum Institut des Eigentums Für die besondere Stellung eines selbständigen Unternehmers ist dessen Eigentum am Unternehmen wesentlich. Das Eigentum begründet … Mehr
Mit Verlusten in der Kirche zurechtkommen. Zehn Thesen zur christlichen Ethik des Abschiednehmens entfaltet (Kirchliche Abschiedsprozesse bewusst gestalten): „Um Verluste verabschieden zu können, dürfen sie nicht als alles bestimmende Unwirklichkeit gelten. Sie sind daher in einem perspektivischen Rahmen zu sehen – es ist eben nicht alles verloren. Fehlt eine solche Rahmung, entfalten Verluste eine unwiderstehliche Sogwirkung, als würde alles Liebgewonnene entschwinden. Soll es keinen fatalistischen Abschied geben, darf ein religionssoziologischer Deutungsrahmen, bei dem die Diffusion religiöser Selbstbezüglichkeit im Zentrum steht, nicht das letzte Wort haben. Dazu ist das Hinübergehen in eine andere Gattung (metábasis eis állo génos) angesagt, die als kohärente Erzählung nicht zu Fehlschlüssen führt.“
Mit Verlusten in der Kirche zurechtkommen. Zehn Thesen zur christlichen Ethik des Abschiednehmens entfaltet 1. In der Gesellschaft sind der … Mehr
Über die Gottebenbildlichkeit und das Menschsein nach Psalm 8: „Was göttlich mit uns geschehen ist, zeichnet das eigene Menschsein aus – als Gedächtnis, als Annahme und als Ermächtigung: ‚Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst. Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.‘ So verdankt sich Menschsein weder eigener Definition noch eigener Vernunftfähigkeit aus, sondern ist göttlich zugesprochen.“
Über die Gottebenbildlichkeit und das Menschsein nach Psalm 8 Vom antiken Philosophen und Sophisten Protagoras ist der Homo-Mensura-Satz überliefert: Er … Mehr