Eugen Rosenstock-Huessy über Namen und Gedanken (Der Atem des Geistes): „Der Name ist der Schnitt­punkt von drei Sprechakten. Erstens: Ich rede dich mit ihm an. Zweitens: Ich rede von dir bei deinem Namen. Drittens: Nun aber kommt die wichtigste Zufahrtsstraße zu dem Wegekreuz, das der Name darstellt: Ich selber erkenne mich bei diesem Namen und in diesem Namen.“

Über Namen und Gedanken Von Eugen Rosenstock-Huessy Endlich haben wir das Stockwerk der Sprache betreten, das der Schulgrammatik unverständlich bleibt: … Mehr

Walter Lüthi, Der Name (aus: „Das Unservater. Eine Auslegung“ 1963): „Welch zerrissene, schmieri­ge und klebrige Sache aber ist doch unter uns Frommen das Geschwätz von Gott geworden! Und doch ist sein Name heilig, heilig, heilig. Ja es kann geschehen, dass Geld überhaupt entwertet wird. Es ist dann Inflation. Es gibt auch eine Inflation in der Kirche, eine Inflation am Wort, so dass dieses keine Deckung mehr hat und leer wird.“

Der Name Von Walter Lüthi Gott hat einen Namen. Namenlos ist das Elend auf dieser Erde, namenlos ist die Bosheit … Mehr

Jürgen Habermas, Israel und Athen oder: Wem gehört die anamnetische Vernunft? (1993): „Die Spannung zwischen dem Geiste Athens und dem Erbe Israels hat sich innerhalb der Philosophie nicht weniger fol­genreich ausgewirkt als innerhalb der Theologie. Wenn aber das philosophische Denken nicht aufgeht in der synthetischen Arbeit jenes Idealismus, der das kirchlich verfaßte Heiden­christentum des Abendlandes auf den theologischen Begriff gebracht hat, dann kann sich die Kritik am hellenisierten Christentum auch nicht gegen die argumentierende Vernunft per se, gegen die unpersönliche Vernunft der Philosophen als solche richten.“

Als die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster am 16. Juni 1993 unter dem Titel «Gott in dieser Zeit» ein Symposion … Mehr

Hellmut Rosin, The Lord ist God. The Translation of the Divine Names and the Missionary Calling of the Church / Le Seigneur est Dieu (1955): «le nom de JHVH détermine le continu du mot d’Elohim. Il remplit ce mot de sa vérité et de sa lumière» – «Mais l’égalité: JHVH est Dieu ne peut pas être inversée. L’égalité inversé ,Dieu est JHVH’ ne se trouve nulle part dans l’ancien Testament»

Hellmut Rosins englischsprachige Dissertation „The Lord ist God. The Translation of the Divine Names and the Missionary Calling of the … Mehr

Kornelis H. Miskotte on the unutterable NAME in his „When the Gods are silent“: „The meaning and purpose of the Old Testament is this: to verify with all the means of language the confession ‚YHWH is the Godhead‘ is ‚irreversible.‘ From the time of the Apologists the church, and from the time of Philo and later of Maimonides the synagogue, have been pursuing the path of reversibility.“

It was Kornelis Heiko Miskotte, who introduced the importance of the NAME for Christian Theology: The Unutterable Name By Kornelis … Mehr

Kornelis Heiko Miskotte – Die Erlaubnis zum schriftgemäßen Denken: „Es ist «biblisch» unmöglich, eine Ontologie in die Gotteslehre einzuführen. Schon hier ist die «Orthodoxie» fatale Wege gegangen. Wenn die logische Verkrampfung, das Allgemeine voran, als Erstes, Tieferes, Umfassenderes denken zu wollen, gelöst wird, wenn die Deduktion aus dem Begriff zurückweicht vor der Induktion aus dem Namen, wenn in unsere Besinnung die «biblische» Bewegung aufgenommen wird: vom Besonderen zum Allgemeinen, dann ist dieser Gang des Denkens als evident «biblisch» schriftgemäß.“

Die Erlaubnis zum schriftgemäßen Denken Von Kornelis H. Miskotte Das Echo, die Zustimmung, welche Barth in Holland gefunden hat, ist, … Mehr