Karl Barths Vorwort zu seinem Büchlein „Gebete“ (1963): „Meine Vorstellung dabei ist nicht einfach die, dass die Gebete von den Gemeinden bzw. von ihren Predigern so, wie sie dastehen, übernommen werden sollten, wohl aber die, sie möchten von Dem und Jenem als Anregung zu einer energischen Besinnung darüber gelesen werden: ob er das Beten in und mit der zum Gottesdienst versammelten Gemeinde nicht ganz anders als heute üblich zum Gegenstand seiner eigenen besonders sorgfältigen Aufmerksamkeit und Arbeit machen sollte?

Vorwort zu „Gebete“ (1963) Von Karl Barth Daß unter meinem Namen noch einmal ein Gebetbüchlein erscheinen werde, hätte ich mir … Mehr

John Zizioulas, Die eucharistische Vision der Welt (The Eucharistic Vision of the World): „Die eucharistische Sicht der Welt und der Gesellschaft erlaubt weder eine Autonomie der Ethik noch ihre Reduzierung auf absolute gesetzliche Regeln. Sie geht vielmehr davon aus, dass das moralische Leben aus der Verwandlung und Erneuerung des Menschen in Christus folgt, so dass jedes moralische Gebot nur als Folge dieser sakramentalen Verwandlung erscheint und verstanden wird.“

Die eucharistische Vision der Welt (The Eucharistic Vision of the World) Von John Zizioulas Einführung Die orthodoxe Tradition ist zutiefst … Mehr

Albrecht Goes über Paul Gerhardt: „Er hat seine Zeit und alle Zeit als Gotteszeit verstanden, den dunklen wie den hellen Tag; die Anfechtung in Leibesnot und in Gewissensnot: die Nacht der Angst und die Nacht des Todes, und eine Stunde, da sich ausweglose Armut vor ihm aufzutun schien, war ihm gerade recht, um seinen Anti-Melancholikus anzustimmen: „Warum sollt ich mich denn grämen?““

Paul Gerhardt Von Albrecht Goes Paulus Gerhardt: so hat er sich ein Leben lang unter­schrieben. und in einer Stunde besonderer … Mehr

Karl Barth, Das Vaterunser nach den Katechismen der Reformation (1947): „Du, Unser Vater, Du lässest Dich nicht ein mit dem Bösen, Du kennst kei­nen Kompromiß mit ihm, Du zeigst ihm keine Duldsamkeit. Die Bedrohung des Nichtigen wird niemals eine Drohung sein, die von Dir kommt, sie wird nie­mals von Dir geduldet oder zugelassen werden. Im Gegenteil, wenn Du uns führst in Deinen Wegen, in den Wegen Deiner Gaben, Deiner Vergebung, wirst Du uns niemals zur Linken, wirst Du uns immer zur Rechten leiten.“

Das Vaterunser nach den Katechismen der Reformation Von Karl Barth EVZ Verlag Zürich Die französische Originalausgabe erschien bei Delachaux & … Mehr

Wilhelm Löhe über den liturgischen Vortrag im Gottesdienst: „Wer im Namen der Gemeinde in Geist und Wahrheit beten und lesen will, der bedarf vor allem subjektiver Frömmigkeit und geistlicher Übung; wem die eigene Andacht und Vorbereitung zum liturgischen Dienst kein Ernst ist, der lernt am allerwenigsten die große Kunst heiliger Diener Gottes, am Altar richtig zu lesen und zu betonen.“

Liturgischer Vortrag Von Wilhelm Löhe Es gibt einen homiletischen, einen katechetischen und einen liturgischen Vortrag. Der leichteste, das ist am … Mehr

Alfred de Quervain, Vom Gebet als dem rechten Gottesdienst und dem eigentlichen Werk des Christen (1946): „Der Mensch betet, weil Gott in seiner Liebe und wunderbaren Güte ihm solches gebietet, ihm die Vollmacht dazu verleiht. Im Gebet kämpft der Mensch nicht für sein Recht, für die Durchsetzung seiner Wünsche; er ist gerade da Gott gehorsam, ein an Gottes Wort und Gebot Gebundener.“

Vom Gebet als dem rechten Gottesdienst und dem eigentlichen Werk des Christen Von Alfred de Quervain «Sihe das jst ein … Mehr