Vom Niederwerfen zum Anbeten. Wie Luther mit seiner Bibelübersetzung ein Missverständnis zum religiösen Gemeingut machte: „Im Zentrum steht das hebräische Verb hischtachawāh, das die griechische Septuaginta-Bibel mit proskynéō wiedergibt. Gemeint ist eine ehrerbietige Niederwerfung vor einem Höhergestellten als wortlose Ausdrucksgebärde. Luthers ‚Anbeten‘ folgt hingegen der Vulgata, die hier das Verb adorare (wörtlich ‚anreden‘) verwendet. Damit verschiebt sich die Bedeutung: ‚Anbeten‘ beziehungsweise adorare bezeichnet primär eine sprachlich artikulierte Beziehung zu Gott, in der Lob oder Bitte mit Worten zum Ausdruck gebracht werden.“

Vom Niederwerfen zum Anbeten. Wie Luther mit seiner Bibelübersetzung ein Missverständnis zum religiösen Gemeingut machte Das ist wieder ein Beispiel … Mehr

John Donne über die Probleme des Gebets: „Es muss mein eigenes Gebet sein, und kein Gebet ist so wahrhaft oder so rechtmäßig mein eigenes wie das, welches die Kirche mir überliefert und empfohlen hat. Wenn wir also wollen, dass ER herabkommt, unsere Schlachten kämpft oder unsere Leiden lindert, dann sollen wir zuerst zu ihm aufsteigen — in demütigem und innigem Gebet. Dass er das Evangelium dort bewahre, wo es ist, es zurückbringe, wo es verloren ging, und es hintrage, wo es noch nie gehört wurde; Nächstenliebe bedeutet, alles für alle zu tun — und der Ärmste unter uns kann dies für jeden tun.“

Über die Probleme des Gebets Von John Donne Aber wenn wir mit religiösem Ernst die vielfältigen Schwächen selbst der stärksten … Mehr

Kindergebet in Anschluss an Jesu Lobpreis (Matthäus 11,25-26): „Du lässt dich auf Kindersprache und Kinderbilder ein, schaust staunenden Kindern liebevoll in deren Augen. Kinderlieder sind Dir ein Wohlgesang. So loben und preisen wir Dich als Kinder, die Dir nicht entwachsen sind. Dir sei Ehre und Dank, alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.“

Vater, Herr des Himmels und der Erde,Deinen Ratschluss, deine gute Nachrichthast Du nicht Theologen zukommen lassen.Was mit komplizierten Sätzen Dir … Mehr