Osterpredigt zu Markus 16,1-8 Von Christoph Blumhardt Gebet. Grosser Gott, du Unbegreiflicher, der du deinen Geist durch alle Welten gehen … Mehr
Kategorie: Theologie
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,19-21 von 1957: „Entweder Gott bestimmt mit seiner Versöhnungstat in Christo die Welt, dann haben diese Mächte der Sünde und des Todes keinen Anspruch auf Realität; oder sie sind real, sie machen den Realitätsgrund dieser Welt aus, dann ist Gott keine Realität, dann ist er weder unser Schöpfer noch unser Versöhner noch Erlöser, sondern nur noch eine Größe des frommen Bewußtseins.“
Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,19-21 (Karfreitag) Von Hans Joachim Iwand Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich … Mehr
Eberhard Jüngel, Die unsichtbare Kirche. Kreuz, Staat und Gesellschaft (1995): „Lassen wir die Kirche im Dorfe! Schämen wir uns der evangelischen Wahrheit des Kreuzes nicht, die nun einmal, gerade weil sie den Nichtglaubenden kein X für ein U vormacht, den Juden ein gotteslästerlicher Skandal und den Heiden eine den gesunden Menschenverstand auf den Kopf stellende Torheit ist (1. Korinther 1, 23).“
Eberhard Jüngels Kommentar zum sogenannten Kruzifix-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 16. Mai 1995 ist noch immer lesenswert, auch wenn dabei die … Mehr
Heinrich Vogel, Orthodoxie als Doxologie (1964): „Der um unsertwillen so tief Herabgestiegene, Er, der Menschgewordene, der für uns Gekreuzigte, Leidende und Begrabene, ist es doch, dem jene Doxologie der Höhe gilt. Er, der mit dem Vater wesenseine Sohn ist es, in dem sich Gott selbst unserer so erbarmte.“
Orthodoxie als Doxologie[1] Von Heinrich Vogel, Berlin Wer es in der zweiten Hälfte unseres Jahrhunderts inmitten des neoprotestantischen Wissenschaftsbetriebes der … Mehr
Basilius von Cäsareas verunglückte Theodizee in seiner Predigt über den Ursprung des Übels in der Welt: „Wie also der Arzt auch dann wohltut, wenn er dem Körper Leiden und Schmerzen verursacht – denn er kämpft mit der Krankheit, nicht mit dem Kranken –, so ist Gott gut, wenn er durch teilweise Züchtigung für das Heil aller sorgt.“
Über den Ursprung des Übels in der Welt Von Basilius von Cäsarea Woher kommen die Krankheiten? heißt es. Woher die … Mehr
Walter Kreck, Rechtfertigung und Heiligung (1962): „Wenn wir das Verhältnis von Rechtfertigung und Heiligung im Vorigen theologisch richtig umschrieben haben, dann darf sich die Praxis unserer Verkündigung davon nicht emanzipieren. Sie hat also immer und überall beides zugleich zu sein: Zuspruch der Gnade und ihr Anspruch auf unser Leben, aber beides so, daß der Anspruch im Zuspruch gründet und von daher seine Kraft empfängt, daß aber auch der Zuspruch auf diesen Anspruch hinzielt und darin Gestalt gewinnt.“
Rechtfertigung und Heiligung Von Walter Kreck Daß Sie sich für die volksmissionarische Arbeit auf dieser Tagung zurüsten wollen, indem Sie … Mehr
Jürgen Roloff über den Tod im Neuen Testament: „Theologisch qualifiziert ist Tod im Sinne der Trennung des Menschen von Gott, des Ausschlusses aus der Sphäre heilvoller Gemeinschaft mit ihm, zu verstehen. Gott ist selbst das Leben und darum Gott der Lebenden, nicht der Toten (Mk 12,27); ihm dank Jesus Christus angehören heißt, das Leben haben.“
Über den Tod im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1. Als Tod wird zunächst, gemäß der allgemeinen, theologisch nicht qualifizierten … Mehr
Karl Barth über die Dummheit: „Die Dummheit ist genial darin, alles zur Unzeit zu denken, zu sagen und zu tun, keine Möglichkeit eines Missverständnisses vorübergehen zu lassen, gerade das Notwendige, das Geforderte, das Heilsame regelmäßig zu unterlassen, das Überflüssige, Verbotene, Verderbliche aber mit sicherem Instinkte regelmäßig zu wählen, zu denken, zu sagen und zu tun.“
Über die Dummheit[1] Von Karl Barth Es muss also – wenn wir jetzt Alles überblicken – damit gerechnet und es … Mehr
Karl Barth zum Problem des Krieges (Kirchliche Dogmatik III/4, 1951): „Wo ein Staat seiner normalen Aufgabe nicht recht nachgeht, da wird er sich früher oder später getrieben sehen, sich die abnormale Aufgabe des Krieges zu stellen und dann auch andere Staaten mit dieser abnormalen Aufgabe zu belasten. Wo die Staatsmacht den inneren Bedürfnissen des Landes nicht gewachsen ist, da wird sie für die dadurch erweckte Unruhe ein Ventil nach außen suchen und im Krieg zu finden meinen.“
Zum Problem des Krieges (KD III/4, § 55) Von Karl Barth Wir kommen in Abschluß unserer Erwägungen zum sechsten Gebot … Mehr