Karl Barth über Rudolf Bultmanns Entmythologisierung des Ostergeschehens (aus KD III/2, 1948): „Wieder vertritt hier Bultmann die wohlbekannte, die reichlich humorlose Marburger Tradition, laut derer das erste Gebot der Wahrhaftigkeit unweigerlich darin bestünde, dass man sich in dieser Hinsicht nur ja keine Freiheiten erlauben dürfe. «Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benützen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testamentes glauben». Wen schauderte da nicht? Aber wenn nun das moderne Weltbild in Wirklichkeit gar nicht so abgeschlossen, das moderne Denken so einheitlich gar nicht wäre, wie man es uns einst unter der Diktatur der Marburger Kant-Schule glauben machen wollte?“

Über Rudolf Bultmanns Entmythologisierung des Ostergeschehens (aus KD III/2) Von Karl Barth R. Bultmann «entmythologisiert» das Osterereignis, indem er es … Mehr

Osterpredigt Johannes Chrysostomos’: „So gehet ein, ihr Alle, in die Freude eures Herrn; empfanget die Belohnung, ihr Ersten wie die Letzten. Reiche und Arme, jubelt zusammen; Enthaltsame und Träge, ehret diesen Tag; ihr, die gefastet, und ihr, die nicht gefastet habt, freuet euch heute …“

Osterpredigt Johannes Chrysostomos’ Die Johannes Chrysostomos zugeschriebene Homilie (Homilia in sanctum pascha, PG 59, 721-724) wird alljährlich an Ostern in … Mehr

Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation über Matthäus 28,1-10 (1. Ostertag): „In dieser tiefen Nacht, da hinter dem Kreuz die dunkle, böse, regungslose Tarantel aufleuchtet in allen ihren giftigen Farben, sitzt der Engel in seinem reinen Kleid, sitzt wie nach getanem Werke, und spricht zu denen, die ins Angesicht der Tarantel schauen mußten: Fürchtet euch nicht! Freuet euch!“

Predigtmeditation über Matthäus 28,1-10 (1. Ostertag) Von Hans Joachim Iwand I Unser Text beginnt mit den Worten: „Sie kamen, das … Mehr