Ich glaube an das „Wir“ des Glaubens – Warum unser Glaube das gemeinsame Feuer braucht: „Ich glaube, dass mein Glaube an Jesus Christus in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen durch sein Wort neu entzündet und getragen wird. Ich glaube, dass dieser Glaube auch für andere Menschen ansprechend und gewinnend ist. Ich glaube, dass das gemeinsame Feuer des Glaubens, das Evangelium von Jesus Christus, nicht erlöschen wird.“

Ich glaube an das „Wir“ des Glaubens – Warum unser Glaube das gemeinsame Feuer braucht Jeder hat seinen eigenen Glauben … Mehr

Otto Dibelius, Obrigkeit? Eine Frage an den 60jährigen Landesbischof (1959): „Es geht hier nicht so sehr darum, ob der Staat die Kirche verfolgt oder die Christen unter Gewissensdruck setzt, indem er von ihnen etwas verlangt, was sie mit ihrer inneren Einstellung nicht vereinbaren können. Jeder totale Staat tut das, der eine in massiver, der andere in weniger krasser Form. Das Entscheidende ist vielmehr, daß durch eine neue Ordnung der Werte das gesamte sittliche Denken und Fühlen umgestaltet werden soll. Der Untergebene soll dahin gebracht werden, die Kategorien der reinen Macht allmählich innerlich zu bejahen.“

Das sind die Gegensätze. Am „Tag von Potsdam“, den 21. März 1933 hatte Otto Dibelius als Generalsuperintendent in der dortigen … Mehr

Martin Eras in Karl Barths Bonner Hörsaal (1932-1934): „Rechte Prediger zu werden, dazu wollte er uns helfen. Dem soll nach Karl Barth auch die Dogmatik dienen. Sie ist nicht Selbstzweck. Unvergeßlich hat er uns das eingeprägt in den Predigtübungen, wo er uns eine Fülle einfacher, aber höchst hilfreicher Regeln mitgab, wie zum Beispiel: Den Text nicht meistern, sondern ihm dienen!“

Ein schönes Zeugnis über Karl Barths Lehrtätigkeit in Bonn findet sich in dessen Festschrift Antwort von 1956. Geschrieben hatte sie … Mehr

Kornelis Heiko Miskotte, Predigt über das Gleichnis vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle (Matthäus 13,44-46): „Der Schatz des Evangeliums, des Himmelreichs liegt nicht in einem Goldgräberland, zu dem man mit Spaten und Hacke hinzieht, ungewiss, was man finden wird und ob man genug finden wird, um davon zu leben, wo man aber doch auf jeden Fall etwas finden wird. Nein, es ist ein Wunder. Gottes Königsmacht über die Welt kann nicht logisch oder religiös abgeleitet werden. Die Königsmacht, die Herrschaft der Himmel fällt uns zu, ihre Erkenntnis wird uns geschenkt.“

Da kann einer predigen, wohl eine Stunde lang. Kornelis Heiko Miskotte ist sich des Evangeliums gewiss und sucht in seiner … Mehr

Ernst Wolf, Trauansprache über Römer 14,7-9: „Wir glauben es eben – das ist nicht bloß unser Meinen, unser Wünschen, unser Hoffen, irgendein Überzeugtsein des Gefühls, die Verdichtung eines Sich-Verstehens. Wir glauben es – das weist über sich, über Euch und über uns hinaus auf den Grund des Glaubens, wofern er wirklich Glauben ist, auf den Grund der Liebe, der Treue, der Beständigkeit mitten in aller Anfechtung, der man, wie Erfahrungen lehren, oft nur schwer standhalten kann.“

Trauansprache über Römer 14,7-9 Von Ernst Wolf Das ist sicherlich nicht die beredteste Traupredigt, die Ernst Wolf am 14. August … Mehr

Richard Schaeffler über Erinnerung und Anamnese: „Die Erinnerung an Jesu Tod und Auferstehung befähigt die Christen, Leid und Tod als ‚Gestaltgemeinschaft mit Christus‘ zu begreifen und daraus die Hoffnung auf eine ‚Gleichgestaltung mit seiner Herrlichkeit‘ zu gewinnen.“

Richard Schaeffler wusste wie kaum ein anderer Religionsphilosoph die Liturgie in seinen Gedankengängen zu berücksichtigen, so in seinem Artikel „Erinnerung/Anamnese“ … Mehr