In seiner jüngst erschienenen Biografie „Martin Niemöller. Ein Leben in Opposition“ schreibt Benjamin Ziemann zu Recht, dass Martin Niemöller im … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
„Soll die Gegenwart Jesu uns wirklich Freude bedeuten, dann müssen wir uns an uns selbst, „an unsere Namen“ erinnern lassen“ – Hans Joachim Iwand über Lukas 10,17-20 (Michaelistag 1947)
Der Michaelistag fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Die Gelegenheit also, über dessen Evangelium Lukas 10,17-20 zu predigen. Dazu … Mehr
Wilhelm Vischer über den Antisemitismus im Licht der Bibel (1939): „Was man heute als «die Entjudung» der Kirche preist, ist die radikale Entchristlichung der Kirche“
Was Wilhelm Vischer in seinem Vortrag „Der Antisemitismus im Licht der Bibel“ von 1939 hinsichtlich einer NAMENsbezogenen Israeltheologie gesagt hat, … Mehr
Hannah Arendt, Es gibt nur ein einziges Menschenrecht von 1949: „Vor allem findet der Raub der Menschenrechte dadurch statt, dass einem Menschen der Standort in der Welt entzogen wird.“
Hannah Arendts Aufsatz „Es gibt nur ein einziges Menschenrecht“ erschien 1949 in der von Dolf Sternberger herausgegebenen Zeitschrift „Die Wandlung“ … Mehr
Jochen Klepper über die Frage der Selbstötung (Juni 1933): „Ich weiß nicht, hat es Sinn und lohnt es, daß ich lebe, nur weil mein Herz noch schlägt.“
Über die Frage der Selbstötung Nachdem die Deportation seiner jüdischstämmigen Frau und seiner Stieftochter unmittelbar bevorstand, nahm sich Jochen Klepper … Mehr
Peter Brunner, Der Segen als dogmatisches und liturgisches Problem: „Das Segenswort gibt, was es sagt. Es ist kein leeres Wort. Gottes Treue und Macht bewirken die Präsenz der im Segenswort intendierten Heilsgabe.“
Was Peter Brunner 1964 auf einer Pfarrkonferenz in Freiburg i.Br. in Sachen gottesdienstlicher Segen gesagt hat, ist in seiner Prägnanz … Mehr
„Wo also Menschen leiden, da erwächst dem Glauben eine absolute Verpflichtung; denn hier leidet Christus“ – Martin Niemöller „Von der politischen Verantwortung des Christen in der heutigen Welt“ (1952)
Von der politischen Verantwortung des Christen in der heutigen Welt Von Martin Niemöller In dem Problem, wie es uns durch … Mehr
Hans Joachim Iwands Gedenkrede zum Totensonntag 1945 (Psalm 90): „Unsere Toten haben ein Loch gerissen in die Welt, in der wir leben. Durch dieses Loch ist der Himmel frei geworden, ist das Jenseits ganz nahe herangekommen“ –
Hans Joachim Iwands Gedenkrede zum Totensonntag, die er 1945 in Bielefeld gehalten hatte, ist eine besonders eindringliche Rede, die sich … Mehr
Martin Greschat über Martin Niemöller: „Pazifismus aus Glauben und in der Nachfolge Jesu hieß also für Niemöller die Konsequenz. Und das bedeutete: Die Christenheit musste umkehren, musste Buße tun und ihre Schuld bekennen, weil sie so lange und so selbstverständlich mit Macht und Gewalt gerechnet hatte, damit umging und immer wieder darauf statt auf das Wort und Beispiel ihres Herrn baute und noch baut. Das bedeutete zugleich: Die Christenheit muß anders reden und sie muss vor allem anders leben als bisher. Niemöller hat diesen Zusammenhang einmal in einer ebenso schlichten wie schönen Formulierung so ausgedrückt: »Glauben heißt: Bei Jesus sein: Und bei Jesus sein, das heißt: Bei ihm bleiben: Und da er nicht in der Kirche sitzt und Sprechstunden hält, sondern auf dem Wege ist, so heißt bei ihm bleiben: Ihm nachfolgen!«“
Martin Greschat hatte es in der von ihm herausgegebenen Reihe „Gestalten der Kirchengeschichte“ selbst übernommen, Martin Niemöllers Lebensporträt zu schreiben. … Mehr