Auf solch ein Thema muss man erst kommen – Theologie des Kleides. Erik Peterson hatte 1934, also nach seiner Konversion … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Dietrich Bonhoeffers Predigt zu Matthäus 16,13-18 im Juli 1933: „Hart am Abgrund des Todestales ist die Kirche gegründet, die Kirche, die sich zu Christus als ihrem Leben bekennt.“
Am 23. Juli 1933, dem Wahltag der vom NS-Staat überraschend ausgeschriebenen Kirchenwahlen, predigte der 27jährige Dietrich Bonhoeffer in Berlin über … Mehr
Søren Kierkegaard, Das Erbauliche des Gedankens, dass wir vor Gott immer unrecht haben (Entweder-Oder): „Du liebtest Gott, und darum konnte deine Seele Ruhe und Freude nur in dem Gedanken finden, daß du immer unrecht haben müssest. Zu diesem Gedanken wardst du nicht gezwungen; denn wenn du in dem Reich der Liebe lebst, lebst du auch im Reich der Freiheit.“
Interessant ist, wie Søren Kierkegaard in Entweder-Oder im Hinblick auf eine Rechtfertigungslehre höherer Ordnung das Selbstverständnis als Sünder vor Gott … Mehr
Martin Niemöller, Predigt über Römer 2,1-11 zum Buß- und Bettag 1969: „Wenn dort auf dem Hügel vor den Toren der Stadt Jerusalem der Mann aus Nazareth, als sie ihn dort an den Galgen nagelten, seine Henker und Mörder so angebrüllt hätte: »Ihr Verbrecher, wartet nur! Es ist noch ein Gott im Himmel, der wird es euch schon zeigen!« Wir wissen, was dann passiert wäre: Es wäre gar nichts passiert. Ein anständiger Mensch mehr wäre unrechtmäßiger Weise am Galgen hingerichtet worden wie Tausende vor ihm und Tausende nach ihm. Sonst wäre nichts geschehen. Es gäbe keinen Sohn Gottes, keinen, in dem Gott selber uns begegnet in seiner Güte, Geduld und Langmütigkeit; es gäbe keine Erlösung und keine Versöhnung und keine Vergebung und keine Gemeinde dieses Mannes von Nazareth und keine christliche Kirche. Seine Vergebung ist sein Gericht, und sein Gericht heißt Vergebung: »Vater, vergib ihnen!« Weil sein Gericht über seine Widersacher Vergebung heißt und weil er sich dazu bekennt, darum und nur darum sind wir hier, gibt es eine christliche Gemeinde, gibt es eine Christenheit, gibt es eine Frohe Botschaft, und da hören wir die wirkliche Bußpredigt, die christliche Bußpredigt.“
Predigt über Römer 2,1-11 zum Buß- und Bettag 1969 Von Martin Niemöller Verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und … Mehr
Es gilt ein frei Geständnis in dieser unsrer Zeit. Über die evangelische Parrhesia: „Wenn Parrhesia im Neuen Testament mit ‚Freimut‘ bzw. ‚Zuversicht‘ wiedergegeben wird, hat dies eine eschatologische Ausrichtung. Das freimütige Reden gründet sich in der eschatologischen Christusgemeinschaft.“
Es gilt ein frei Geständnis in dieser unsrer Zeit. Über die evangelische Parrhesia „Es gilt ein frei Geständnis / in … Mehr
Martin Luther: „Der Katechismus ist der Laien Bibel, darin der ganze Inhalt christlicher Lehre, die einem jeden Christen zur Seligkeit zu wissen nötig ist, enthalten ist.“
Über den Katechismus Von Martin Luther Der Katechismus ist der Laien Bibel, darin der ganze Inhalt christlicher Lehre, die einem … Mehr
Über die intratextuelle Einlegung in die Heilige Schrift: „Wer sich vom göttlichen Erzählgeschehen der Heiligen Schrift vereinnahmen lässt, von dem was der Gott an Israel und in seinem Sohn Jesus Christus zu unserem Heil getan hat, dem öffnet sich der Himmel, dem sagt sich der Geist der Wahrheit zu, der liest seinen eigenen Namen im göttlichen Buch des Lebens, das mit dem Blut des Lammes signiert ist. Wie hoffnungslos hingegen ist eine biblische Textauslegung, bei der der Mensch in seinem Selbstverständnis sich selbst überlassen bleibt.“
Intratextuelle Einlegung in die Heilige Schrift Die Schlüsselszene im Neuen Testament in Sachen Bibelverständnis findet sich in der Apostelgeschichte im … Mehr
Hans G. Ulrich über die Freiheit im evangelischen Verständnis: „Freiheit gründet nicht im Menschen selbst, sondern verdankt sich immer neu der im Glauben geschenkten Befreiung von den Gesetzen der Selbstbehauptung und der Selbstbefangenheit.“
Wie im evangelischen Verständnis von Freiheit die Rede sein kann, hat Hans G. Ulrich in seinem „Freiheit“-Artikel für das Evangelische … Mehr
Hans Christoph Hahn, Über Freimut und Zuversicht im Neuen Testament: „Da die Verwirklichung der Redefreiheit bisweilen auf Widerstände stößt, erklärt sich Unerschrockenheit, Freimütigkeit als weiterer Bedeutungsgehalt von parrhesia.“
Parrhesia, auf Deutsch „Freimut“ bzw. „Zuversicht“ ist ein neutestamentlicher Begriff, der für die politische Ethik eine besondere Relevanz hat, auch … Mehr