„Die politische Existenz des Christen unter dem Auftrag und der Verheißung des Evangeliums von Jesus Christus“ heißt der Vortrag, den … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Hans Joachim Iwands Erstentwurf zum »Darmstädter Wort« von 1947: „Wir sind in die Irre gegangen, als wir meinten, eine Front der Guten gegen die Bösen, des Lichtes gegen die Finsternis, der Gerechten gegen die Ungerechten auf politischem Wege bilden zu müssen.“
Auf der Sitzung des Reichsbruderrats der Bekennenden Kirche am 5. Juli 1947 wurde Hans Joachim Iwand um den Entwurf einer … Mehr
Johann Baptist Metz, Im Eingedenken fremden Leids. Zu einer Basiskategorie christlicher Gottesrede: „Das Eingedenken fremden Leids bleibt eine fragile Kategorie in einer Zeit, in der sich die Menschen am Ende nur noch mit der Waffe des Vergessens, mit dem Schild der Amnesie gegen die immer neu hereinstürzenden Leidensgeschichten und Untaten wappnen zu können meinen.“
Im wahrsten Sinne „penetrant“, also eindringlich ist Johann Baptist Metzs Lebensthema der memoria passionis. Hier ein Auszug aus seinem Aufsatz … Mehr
Wie ein gemeinsamer Glaube gegen Einsamkeit hilfreich sein kann: „Wo Christen füreinander so beten, dass die anderen es hören können, kann durch den Geist Gottes daraus eine innige Gemeinschaft wachsen, die hoffen lässt.“
Wie ein gemeinsamer Glaube gegen Einsamkeit hilfreich sein kann So kann man sich Einsamkeit vorstellen, wenn es in Psalm 102 … Mehr
Hans Joachim Iwand, Die Schrift (1951): „Es führt ein Weg vom Sinai nach Golgatha, aber kein Weg von Golgatha nach Sinai. Und nur wenn man auf dem Sinai nach Golgatha hinschaut, wird man das Wort vom Sinai verstehen. Genau so, wie man das Wort von Golgatha nur verstehet, wenn man nicht auf den Sinai zurückschaut. Das ist das Thema von Gesetz und Evangelium.“
Zum Schluss seiner Vorlesung „Theologie als Beruf“, die Hans Joachim Iwand im Sommersemester 1951 in Göttingen gehalten hat, kommt er … Mehr
Johann Baptist Metz, Verhüllte Freiheit. Meditationsgedanken zum Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen (Mt 13,24-30) von 1963: „Das Gewissen, in dem unsere Freiheit sich an sich selber weiß, hat so letztlich auch etwas Abweisendes an sich: es ist kein Wissen, in dem wir uns noch einmal mächtig und „reich“ über uns selbst erheben könnten, sondern ein unschuldiges Wissen, dessen Wahrheit sich uns nicht lichtet, wenn wir auf uns selber zurückblicken, sondern wenn wir uns in den Aufschwung der je neuen Tat hinein vergessen.“
Ein wunderschön geschriebener Text über die Freiheit stammt von Johann Baptist Metz aus dem Jahr 1963. Im Gleichnis vom Unkraut … Mehr
„Befreiung und Verteufelung – die zwei Gesichter der Reformation“ (Berndt Hamm)
Berndt Hamm, emeritierter Professor für Neuere Kirchengeschichte an der Universität Erlangen-Nürnberg und international bekannter Reformationshistoriker hat einen anschaulichen Vortrag zum … Mehr
Liturgie als Wortspiel: „Der Gottesdienst selbst hat keinen Werkcharakter. Seine Wirklichkeit will nichts außer sich selbst bewirken und ist daher nur spielerisch zu erlangen. Kirche als liturgische Spielgemeinschaft enthält eine Absage an subjektive Sinnentwürfe wie auch an einen weltanschaulichen Universalanspruch des Christentums. Stattdessen wird die Partikularität eines eigensinnigen Spiels mit all den damit verbundenen Begrenzungen betont. Regeltreue und Können sind unabdingbar, andernfalls steht das heilige Spiel vor dem Aus. Deshalb müssen Christen als Mitspielende den besonderen Wort-Schatz dieses Spiels erlernt haben und in dessen Sprachregeln eingeführt worden sein.“
Liturgie als Wortspiel „Alles nur ein Spiel.“ Wer so redet, fügt in Gedanken hinzu: Was da vor sich geht, also … Mehr
Hans Joachim Iwand, Vom Primat der Christologie (1956): „Treten wir unter neuen Bedingungen an die Sache heran? Sind unsere Waffen schärfer geschliffen? Sind wir besser gerüstet für diesen Gipfelanstieg, der nicht gelingen wird, wenn wir nicht bereit sind, alles dafür einzusetzen! Omnia in Christum instaurare!“
Der Aufsatz „Vom Primat der Christologie“, den Hans Jochim Iwand 1956 für die Barth-Festschrift „Antwort“ geschrieben hatte, gilt wohl als … Mehr