Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu Johannes 4,5-14: „Wo man an die Stelle des „lebendigen Wortes“ eine Sache setzt (auch das Dogma kann eine solche Objektivierung sein), wo man meint, das „Wasser“ aus dem „Jakobsbrunnen“ schöpfen zu können, da hört die Kirche auf, Kirche zu sein; da be­ginnt der Streit, wo man Gott anbeten soll, ob in Jerusalem oder auf dem Berge Garizim, dem „heiligen Berg“ der Samariter.“

Auch wenn Hans Joachim Iwands Predigtmeditation über Johannes 4,5-14(15) zum dritten Sonntag nach Epiphanias aus dem Kirchenjahr 1951/52 stammt, ist … Mehr

„Es sind die Gene …“ – Wenn wir nicht aus unserer Haut können: „Da braucht unser Leben Erlösung von einer Erblast, die für uns keine Zukunft hat. Wo wir eben nicht über den eigenen Schatten der Sünde springen können, dürfen wir uns Jesus Christus, unserem Heiland anvertrauen, „welcher ist um unsrer Sünden willen dahingegeben und um unsrer Rechtfertigung willen auferweckt.“ (Römer 4,25)“

„Es sind die Gene …“ – Wenn wir nicht aus unserer Haut können Was bestimmt unser gegenwärtiges Leben maßgeblich im … Mehr

Gustav Heinemanns Wort an junge heimkehrende Soldaten vom Januar 1946: „Ist unsere heutige Situation des so sichtbaren Herausfallens aus aller gewähnten Größe und aus der Geborgen­heit einer alten stolzen Tradition nicht in Wahrheit Gottes Gnade inmitten des Gerichtes, das über uns gekommen ist, und damit die Brücke hin zu diesem Kind in der Krippe über alle größte und oft so unerträgliche Not hinweg? Denn hier begegnet uns die Gegenwart und Wirklichkeit des lebendigen und schen­kenden Gottes.“

Noch vor der Wahl zum Oberbürgermeister von Essen hatte Gustav Heinemann im Januar 1946 als erster Vorsitzender des CVJM Essen … Mehr

Keine Soldaten zum Gottesdienstschutz. Interview mit Gustav Heinemann in der Süddeutschen Zeitung vom 20. Februar 1968: „Ich muss wiederholen, dass ich in meiner Empfeh­lung den Staat gar nicht anre­dete, sondern eine ganz bestimmte evangelische Gemeinde. Sie erwartete Störungen. Deshalb emp­fahl ich, man sollte nicht einen Kirchenschutz durch Soldaten organisieren, sondern sich durch fortgesetztes Singen von Kir­chenliedern, die von Anbeginn an mitzuteilen waren, gegen diese Störer abschirmen. Dazu gehört natürlich, daß eine Gemeinde ruhig bleibt, dass sie nicht aufgeregt wird, dass sie aus einem gu­ten Selbstverständnis und Selbstbewusstsein heraus ihren Weg geht.“

Keine Soldaten zum Gottesdienstschutz. Interview mit Gustav Heinemann in der Süddeutschen Zeitung vom 20. Februar 1968 Als es Anfang 1968 … Mehr

„Es geht um die Erkenntnis, dass Christus nicht gegen Karl Marx gestorben ist, sondern für uns alle“ – Gustav Heinemanns Rede im Deutschen Bundestag vom 23. Januar 1958: „Es gibt ein Blatt ‚Evangelische Verantwortung‘, herausgegeben vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU. In der Nummer vor der Wahl, der Nummer vom August 1957, war eine Zuschrift zu lesen, wonach der Westen ja noch eine Waffe gegen das ‚Untier im Osten‘ habe und diese Waffe die aufhaltende Macht im Sinne des 2. Thessalonicherbrief es gegen den Antichristen sei. Ich bitte Sie herzlich, verehrte Freunde von der CDU und dem evangelischen Teil darin: sorgen Sie doch dafür, dass solche Klänge endlich verschwinden. Es geht nicht um Christentum gegen Marxismus. (Zurufe von der CDU/CSU: Sondern?) – Sondern? Es geht um die Erkenntnis, dass Christus nicht gegen Karl Marx gestorben ist, sondern für uns alle.“

Das gilt als eine der Sternstunden des Deutschen Bundestages, Gustav Heinemanns Rede am 23. Januar 1958, in der er sich … Mehr

Predigt über Josua 3,5-11.17: „So begegnet uns Jesus Christus in der Mitte des Flusses. Auferstanden aus der Todesflut hält er unserem Leben den Fluss der Zeit an. Der Himmel steht offen, und die göttliche Zusage kommt uns zu Ohren: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Wer ihm glaubt, dem steht die Zeit himmelsstill. Auf Jesu Namen getauft sind wir in SEINE Ewigkeit getaucht. Den Kindern Gottes verrinnt nicht das eigene Leben; es entfließt nicht in ein totes Meer.“

Predigt über Josua 3,5-11.17 Josua sprach zum Volk: Heiligt euch, denn morgen wird der HERR Wunder unter euch tun. Und … Mehr

Karl Barth in seinem Brief an Joachim Kahl in Sachen «Das Elend des Christentums» (1968): „Was ich vermisse, ist irgend etwas Lehrreiches, Hübsches, Einladendes und Hilfreiches über die «Humanität ohne Gott». Aber eben: Sie Glücklicher sind volle 55 Jahre jünger als ich, haben also noch weiten Raum vor sich, um diese m.E. bedenklichste Lücke Ihres Buches mit Hilfe der Philosophie, Soziologie und Politologie, der Sie sich nach Ihrem Ausgang aus der Theologie zugewendet haben, auszufüllen. Glückauf, tapferer Mann! Möge er sich auch als ein weiser Mann offenbaren!“

Brief an Joachim Kahl Von Karl Barth Nachdem Joachim Kahl 1967 an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit Philosophie und … Mehr

Das Leben, das auf intensive Erlebnisse ist aus, endet wie das Silvesterfeuerwerk – Tristan Garcias „Das intensive Leben“, Steve Cutts Video „Happiness“ und Jesu Darstellung im Tempel: „Aus christlicher Sicht heißt die Lebensfrage nicht: Was muss oder kann ich für mich und mein Leben erreichen, sondern: Wo komme ich dem Heiland nahe und werde von ihm ergriffen. Orte und Momente der Jesus-Begegnung bedürfen keiner Fernreise.“

Das Leben, das auf intensive Erlebnisse ist aus, endet wie das Silvesterfeuerwerk „Das intensive Leben. Eine moderne Obsession“ heißt das … Mehr