Die Kunst im Heiligtum Eingangs seines Büchleins „Die Kunst im Heiligtum“ (Lahr: Ernst Kaufmann 1956), das Bilder seiner Plastiken und … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Fritz Bauer, Eine Grenze hat Tyrannenmacht. Plädoyer im Remer-Prozess 1952: „Ein Unrechtsstaat, der täglich zehntausende Morde begeht, berechtigt jedermann zur Notwehr gemäß § 53 StGB. Jedermann war berechtigt, den bedrohten Juden oder den bedrohten Intelligenzschichten des Auslandes Nothilfe zu gewähren. Insoweit sind alle Widerstandshandlungen durch den § 53 StGB gedeckt.“
Für die moralisch-rechtliche Beurteilung des Widerstandes vom 20. Juli 1944 in der Bundesrepublik hat Fritz Bauer im Remer-Prozess im März … Mehr
Dietrich Meyer über Nikolaus Ludwig von Zinzendorf: „Zinzendorf knüpft an Speners Gedanken der ‚ecclesiola in ecclesia‘ an. In diesem Sinne ist sein Drang zur Bildung von christlichen ‚Gesellschaften‘ oder ‚Sozietäten‘ zu verstehen. Das Ziel ist die ‚Erneuerung der Familie Jesu auf Erden‘. Im kleinen Kreis will er mit Christus in einer ‚personellen‘, lebendigen Verbindung und Konnexion leben. Um die Bewährung der Jüngerschaft Jesu, wie sie in der Schrift abgebildet wird ringt er sein Leben lang.“
Trotz einiger lehrmäßigen Wirrungen – nicht nur in der Sichtungszeit – weiß das Lebenswerk Nikolaus Ludwig von Zinzendorfs mit brüderlicher … Mehr
Wie sich Martin Niemöller 1947 erfolgreich gegen den Titel „Bischof“ gewandt hat: „Da haben wir es doch gemerkt, dass es um den Herrn Christus mit seiner lebendigen Gegenwart geht und dass er sich nicht an den Bischof bindet. Auch da, wo die Bischöfe abfallen, auch da, wo die Pastoren abfallen oder verhaftet werden, sorgt er dafür, dass das Wort und das Sakrament verwaltet werden und nicht unter den Tisch fallen. Das Amt ist da, der Herr Christus sorgt schon dafür, dass das Amt da ist.“
Einspruch gegen den Bischofstitel (1947) Von Martin Niemöller Sie, Christiane Tietz, heißt immer noch „Kirchenpräsidentin“, die in der Kirchenleitung der … Mehr
Helmut Gollwitzer über Hans Joachim Iwand: „Die Verkündigung und die Kirche gehören also in das eschatologische Geschehen hinein; aber sie können sich nicht selbst hineinstellen. Der gleiche Theologe, der der Predigt Außerordentliches zutraut, dem Predigen inmitten eines zusammengebrochenen, dem äußeren und dem inneren Nihil ausgesetzten Volkes das sinnvollste und unerläßlichste Tun ist, und der einen großen Teil seiner letzten Kraft an die Erneuerung der Predigt wendet, ist jedem Besitzbewußtsein der Kirche, jeder sich selbst aufblähenden Amtstheologie, jeder hierarchischen Verfestigung bitter feind. Von daher wird er schärfster Kritiker einer glaubenslos sich in der Welt einrichtenden und den Schutz weltlicher Macht sich erkaufenden Kirche.“
Eine anspruchsvolles und sympathisches theologisches Porträt von Hans Joachim Iwand hatte Helmut Gollwitzer 1966 verfasst: Hans Joachim Iwand Von Helmut … Mehr
»daß wir an ihm bleiben – dem treuen Heiland«! Martin Niemöllers Gedenkrede über Paul Schneider von 1964
Vor 80 Jahren, am 18. Juli 1939, wurde Pfarrer Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald ermordert. 25 Jahre später hielt Martin … Mehr
Martin Niemöllers, Der gekreuzigte und auferstandene Christus (1953): „Christus starb nicht für irgend etwas in dieser Welt; er starb weder für den Fortschritt noch für eine neue Weltordnung; er starb auch nicht für sein Vaterland — er starb für den Menschen, damit der Mensch leben möchte, der neue Mensch des Glaubens leben möchte. Deshalb heißt unser Christenberuf: Wir sollen dem Menschen dienen, den Gott über alles geliebt hat und noch liebt, und sollen verhüten, dass der Mensch als Werkzeug oder Mittel für irgend etwas oder irgend jemand mißbraucht wird.“
Der gekreuzigte und auferstandene Christus Von Martin Niemöller Im 1. Kapitel des 1. Korintherbriefes bezeichnet der Apostel Paulus die Botschaft, … Mehr
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet: „Tränen sind das ‚Grundwasser der Seele‘ (Gotthard Fuchs), das uns auf Gottes Wort hin ihm nahekommen lässt. Wenn die eigene Tränen Gott zufließen, gerät unser Leben heilsam in Fluss.“
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet „Warum weinst du und warum isst du nichts? Und warum ist dein Herz so traurig?“ fragt … Mehr
Ein Tränengebet: „Dein Geist durchringe unser Herz, rühre unsere Seele tränentief an, damit wir zu dir finden und uns dir anvertrauen.“
Tränengebet Himmlischer Vater, Du unser Gott, unermesslich deine Herrlichkeit, unermüdlich deine Macht, unvorstellbar deine Vorsicht. In deinem Sohn bist Du … Mehr