Rezension Roland Pelikan/Johannes Rehm (Hrsg.), Arbeit im Alltag 4.0. – Wie Digitalisierung ethisch zu lernen ist: Beiträge aus betrieblicher, arbeitsmarktpolitischer … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Psalm 8 und die Krone unseres Lebens: „Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.“
Psalm 8 und die Krone unseres Lebens Wir tragen eine besondere Krone auf unserem Haupt. Im Spiegel ist sie nicht … Mehr
Zur Theodizeefrage: „All diese Theodizee-Versuche überzeugen nicht wirklich, nehmen Gott als Idee aus dem Geschehen heraus, lassen ihn wie einen Modelleisenbahnbauer denken, der zur seinen Werken keine lebendige Beziehung hat und selbst in das Geschehen nicht persönlich involviert ist. Wer die Theodizeefrage stellt, sitzt am Schreibtisch oder auf der Schulbank. Sind Menschen vom Leiden selbst eingeholt, klagen sie, verbittern, schweigen oder beten.“
Zur Theodizeefrage „Ist Gott dann nicht ungerecht, wenn er zürnt?“ (Römer 3,5) Die Frage nach der Theodizee – die Rechtfertigung … Mehr
Über alle Zweifel erhaben? Je mehr der Glaube fassen und tragen soll, umso eher wird er angezweifelt: „Da mag mancher sich die eigenen Zweifel ersparen wollen, indem er die überlieferten Glaubenshinhalte in das Sieb der eigenen Vernunft gibt. Das, was man vernünftigerweise durchgehen lassen kann, lässt sich in der Tat problemlos begreifen – eben wie feiner Sand. Aber wie soll man auf einem solchermaßen durchgesiebten Glaubenssand für die Ewigkeit bauen können? Mit der Zeit entrinnt der vernünftige Glauben unseren eigenen Händen.“
Über alle Zweifel erhaben? Je mehr der Glaube fassen und tragen soll, umso eher wird er angezweifelt Gibt es Gott … Mehr
„The fingers, wide apart, were contorted in an arrested gesture in which were supplication and reproach but also benediction“ – Joris-Karl Huysmans Description of the Crucifixion by Matthias Grünewald
In his novel Là-Bas (The Damned, first published in 1891), the French writer Joris-Karl Huysmans delivers an impressive description of … Mehr
Karl Barth, Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie (1922): „So gewiss wir irgendeinen Weg gehen müssen und so gewiss es sich wahrhaftig lohnt, wählerisch zu sein und nicht den ersten besten Weg zu gehen, so gewiss müssen wir bedenken, dass das Ziel unsrer Wege das ist, dass Gott selber rede, und dürfen uns also nicht wundern darüber, wenn uns überall am Ende unsrer Wege, und wenn wir unsre Sache noch so gut gemacht hätten, ja dann am meisten, der Mund verschlossen wird.“
Karl Barths Vortrag „Das Wort Gottes als Aufgabe der Theologie“ von 1922 ist ein theologischer Klassiker – expressive Sprache und … Mehr
Jan Assmann, Monotheismus und die Sprache der Gewalt (2005): „Die Sprache der Gewalt entstammt dem politischen Druck, aus dem der Monotheismus gerade befreien will.“
Jan Assmanns „Mosaische Unterscheidung“ als Grundlogik des Monotheismus bestimmt nun seit 20 Jahren die Diskussion um das Gewaltpotential von Religionen. … Mehr
Von verschiedenen Glaubensweisen unter Christen: „Der naive Glaube nimmt wörtlich, was göttlich ausgesprochen worden ist, hinterfragt nicht, sucht keinen höheren Sinn, sondern findet sich kindlich in einem göttlichen Vertrauensverhältnis wieder und bittet ‚wie die lieben Kinder ihren lieben Vater‘ (Martin Luther, Kleiner Katechismus).“
Von verschiedenen Glaubensweisen unter Christen Wir reden gemeinhin vom christlichen Glauben. Aber was ist damit gemeint? Wenn es um Glaubensinhalte … Mehr
Karl Barth über die CDU im Brief an Gustav Heinemann vom Februar 1946: „Was ist das im Sinne des Namens und Anspruchs dieser Partei ‚Christliche‘? Hatte das einstige Zentrum nicht auch seinen starken konservativen Flügel, ist also von daher für das ‚Demokratische‘ der neuen Partei irgendeine Garantie geboten? Und was hat der protestantische Eheteil in dieser Sache beizusteuern, wo man auch unter den besten BK-Theologen die meisten schon vor dem Wort ‚Demokratie‘ noch immer scheuen sieht wie die Kuh vor dem neuen Scheunentor? Was ergibt sich endlich daraus, daß diese Partei nun immerhin den äußersten rechten Flügel in der ganzen Konstellation bildet? Wer wird da ganz zwangsläufig Anschluß suchen und finden? Und was wird sich da unter Mißbrauch des ‚christlich‘ und unter Verhöhnung des ‚demokratisch‘ aufs neue breit zu machen wissen?“
Karl Barth über die CDU im Brief an Gustav Heinemann vom Februar 1946 Kann man christliche Politik machen, noch dazu … Mehr