Keine Soldaten zum Gottesdienstschutz. Interview mit Gustav Heinemann in der Süddeutschen Zeitung vom 20. Februar 1968: „Deshalb emp­fahl ich, man sollte nicht einen Kirchenschutz durch Soldaten organisieren, sondern sich durch fortgesetztes Singen von Kir­chenliedern, die von Anbeginn an mitzuteilen waren, gegen diese Störer abschirmen.“

Keine Soldaten zum Gottesdienstschutz. Interview mit Gustav Heinemann in der Süddeutschen Zeitung vom 20. Februar 1968 Als es Anfang 1968 … Mehr

Predigt über Josua 3,5-11.17: „So begegnet uns Jesus Christus in der Mitte des Flusses. Auferstanden aus der Todesflut hält er unserem Leben den Fluss der Zeit an. Der Himmel steht offen, und die göttliche Zusage kommt uns zu Ohren: „Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“ Wer ihm glaubt, dem steht die Zeit himmelsstill. Auf Jesu Namen getauft sind wir in SEINE Ewigkeit getaucht. Den Kindern Gottes verrinnt nicht das eigene Leben; es entfließt nicht in ein totes Meer.“

Predigt über Josua 3,5-11.17 Josua sprach zum Volk: Heiligt euch, denn morgen wird der HERR Wunder unter euch tun. Und … Mehr

Karl Barth in seinem Brief an Joachim Kahl in Sachen «Das Elend des Christentums» (1968): „Was ich vermisse, ist irgend etwas Lehrreiches, Hübsches, Einladendes und Hilfreiches über die «Humanität ohne Gott». Aber eben: Sie Glücklicher sind volle 55 Jahre jünger als ich, haben also noch weiten Raum vor sich, um diese m.E. bedenklichste Lücke Ihres Buches mit Hilfe der Philosophie, Soziologie und Politologie, der Sie sich nach Ihrem Ausgang aus der Theologie zugewendet haben, auszufüllen. Glückauf, tapferer Mann! Möge er sich auch als ein weiser Mann offenbaren!“

Brief an Joachim Kahl Von Karl Barth Nachdem Joachim Kahl 1967 an der Philipps-Universität Marburg mit der Arbeit Philosophie und … Mehr

Das Leben, das auf intensive Erlebnisse ist aus, endet wie das Silvesterfeuerwerk – Tristan Garcias „Das intensive Leben“, Steve Cutts Video „Happiness“ und Jesu Darstellung im Tempel: „Aus christlicher Sicht heißt die Lebensfrage nicht: Was muss oder kann ich für mich und mein Leben erreichen, sondern: Wo komme ich dem Heiland nahe und werde von ihm ergriffen. Orte und Momente der Jesus-Begegnung bedürfen keiner Fernreise.“

Das Leben, das auf intensive Erlebnisse ist aus, endet wie das Silvesterfeuerwerk „Das intensive Leben. Eine moderne Obsession“ heißt das … Mehr

Gustav Heinemanns Gedanken zur politischen Ethik von 1957: „Die Politik ist in nicht größerem Maße ein Bereich der Dämonen, als es etwa Geschäft oder Ehe sind. In allen Bereichen dürfen wir uns der Vergebung in Jesus Christus getrösten. Darum gibt es keine Ausrede gegenüber dem Ruf zur Verant­wortung und Betätigung auch im öffentlichen Leben.“

Da war das Projekt  „Gesamtdeutsche Volkspartei“, der ja auch Erhard Eppler, Johannes Rau, Diether Posser sowie Robert Scholl (der Vater … Mehr

Gustav Heinemanns Rede auf dem Essener Kirchentag 1950: „Lasst uns deutlich machen, dass es einen Weg gibt, um der Furcht zu entrinnen. Dieser Weg heißt: die Vergebung ergreifen, die Jesus Christus uns anbietet. Wer sich von ihm finden lässt, wird ein geretteter Mensch, wird sein Eigentum im Leben und Sterben und durch den Tod hindurch bis in sein himmlisches Reich. Lasst uns der Welt bezeugen, dass nichts diese Rettung zunichte machen kann, weil Gott stärker ist als alle Menschengewalt. Unsere Freiheit wurde durch den Tod des Sohnes Gottes teuer erkauft. Niemand kann uns in neue Fesseln schlagen, denn Gottes Sohn ist auferstanden. Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen, unser Herr aber kommt!“

Der Satz ist bekannt: „Lasst uns der Welt antworten, wenn sie uns furchtsam machen will: Eure Herren gehen, unser Herr … Mehr

Walter Lüthi zur neuen Predigtperikope Prediger 7,15-18: „Wer da allzu gerecht und allzu weise ist, der wird am Wegrand des Lebens stehen bleiben, ewiger Zuschauer sein, wird ständig derjenige sein, der es besser gewusst und besser getan hätte, und verfällt so der Lächerlichkeit. Darum gib in aller Demut zu, dass, wo gehobelt wird, Späne fliegen. Ich meine, dieser Hochmut sei neben dem Pressiergeist eine andere tiefe Not unserer Tage. Wir sind ganz allgemein ein Geschlecht geworden, das sich überfordert, ein Geschlecht, das zu viel will, sich zu viel zumutet.“

Wer da allzu gerecht und allzu weise ist, der wird am Wegrand des Lebens stehen bleiben In der neuen Predigtordnung … Mehr