„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott: „Die Erlösten, denen in Christus die Versöhnung mit dem Gott zugesprochen ist, sagen zu Recht: Es ging nicht anders; das war für uns notwendig. Und doch bleiben Jesu Tod und Auferstehung ein göttliches Geheimnis, das Menschen nicht denkerisch ergründen können. An Stelle eigenen Denkens tritt das liturgische Gedenken an die Selbsthingabe des Gottessohnes, wie dies Jesus seinen Jüngern aufgetragen hat: ‚Solches tut zu meinem Gedächtnis.‘ (Lukas 22,19)“

„Es ist vollbracht!“ Über Jesu Lebenshingabe am Kreuz und unsere Versöhnung mit Gott „Als nun Jesus den Essig genommen hatte, … Mehr

Philipp Melanchthon, Unterricht der Visitatoren (1528): „Das dritte Stück christlichen Lebens ist: gute Werke tun, wie Keuschheit, den Nächsten lie­ben, ihm helfen, nicht lügen noch betrügen, nicht stehlen, nicht totschlagen, nicht rachgierig sein, nicht mit eigner Gewalt sich rächen usw. Darum sollen abermals die zehn Gebote fleißig gepredigt werden, denn darin sind alle guten Werke verfasst, und heißen nicht allein darum gute Werke, dass sie dem Nächsten zugut geschehen, sondern auch, weil sie Gott geboten hat, weshalb sie Gott auch Wohlgefallen.“

Unterricht der Visitatoren (1528) Von Philipp Melanchthon Die Reformation hatte in Kursachsen die Gemeinden ergriffen, ohne daß von oben her … Mehr

Gerhard Friedrich, Julius Schniewind, ein Lehrer der Kirche: „Wenn man vom Ende her das Leben Schniewinds betrachtet, so ist es, als ob die Gestalt seines Lehrers Martin Kähler ihn bis zu seinem letzten Atemzug begleitet hat. Es ist schon darauf hingewiesen worden, daß beide sehr spät im gleichen Le­bensalter in ein Ordinariat berufen wurden. Schniewind hat durch seinen persönlichen Einsatz den Leitsatz von Kähler erfüllt: aliis in serviendo consumor.“

Julius Schniewind, ein Lehrer der Kirche Von Gerhard Friedrich Julius Schniewind wäre am 28. 5. 1983 hundert Jahre alt geworden. … Mehr

Wilhelm Vischer, Die Bedeutung des Alten Testaments für das christliche Leben (1938): „Der Christus ist der von Gott selbst gesalbte Priesterkönig des auserwählten Volkes, dessen Ankunft alle Worte des Alten Testaments ankündigen. Deshalb berufen sich die neutestamentlichen Verkündiger beständig auf das, was im Alten Testament geschrieben steht. Nur so können sie Jesus von Nazareth als den Christus verkündigen. Nur durch die Beziehung auf das Alte Testament kann gezeigt und erkannt werden, dass er der Messias ist, und was es heißt, dass er der Messias ist.“

Die Bedeutung des Alten Testaments für das christliche Leben Von Wilhelm Vischer Die einzigartige Bedeutung des Alten Testaments für das … Mehr

Paul Evdokimov, Der Heilige Geist und das Gebet für die Einheit (1960): „Mit dem Heiligen Geist beten, heißt ein- und denselben, altbekannten Worten seinen eschatologischen vorwärts tragenden Anhauch verleihen; heißt Heiligung des Namens, wie sie nur in der Haltung der bekennenden Märtyrer möglich ist; heißt auf das Himmelreich warten – auf den Heiligen Geist (die eschatologische Epiklese, die aus dieser Welt „eine neue Erde” macht)“

Der Heilige Geist und das Gebet für die Einheit Von Paul Evdokimov Angesichts der „zerstreuten Ähren”, die heimbegehren, angesichts ihrer … Mehr

Claus Westermann, Kirchengeschichte und Geschichte Israels: „In der Kirchengeschichte dagegen und in deren Darstellungen tritt das Segenswirken Gottes und damit sein Schöpferwirken zurück, wenn es nicht ganz fehlt. In einem allmählichen Prozeß einerseits der Indivi­dualisierung und Vergeistigung, andererseits der Institutionalisierung haben die Kirchen des Abendlandes die Verbindung mit dem Segens­wirken Gottes und seinem Wirken als Schöpfer weitgehend verloren.“

Kirchengeschichte und Geschichte Israels Von Claus Westermann Nach dem Verhältnis der Kirchengeschichte zur Geschichte Israels ist bisher noch nicht gefragt … Mehr

Friedrich Mildenbergers Hinweise für den Benutzer seines Buches „Grundwissens der Dogmatik“ von 1977: „Dogma­tik ist hier als schulmäßige Erarbeitung eines möglichst allge­meinen Wissenstandes und als Einübung in die Fähigkeit zu eige­nem dogmatischem Urteil aufgefaßt. Die Subjektivität des dogma­tischen Lehrers, die bei dem Vortrag eigener Lösungsvorschläge naturgemäß stärker im Vordergrund steht, muß darum zurücktreten.“

Friedrich Mildenbergers Grundwissen der Dogmatik war das Buch, mit dem wir uns in den 80iger Jahren in Erlangen die evangelische … Mehr

Fridolin Stier über die Theologie im Vorhof: „Hier ist es still. Die Nacht schweigt tief. Über meinem Zelt stehn die Sterne, Abermillionen Sterne, schön und schrecklich, und schweigen in sich hinein, als wüßten sie es oder als wüßten sie nichts … Wie still es hier ist! Nur die Psalmen fern wo verhallend, und ein Hören­sagen, raunend sehr leise.“

Über die Theologie im Vorhof Von Fridolin Stier »Theologie im Vorhof« – das ist die meine, so hieße ich sie, … Mehr