Friedrich Mildenberger über Wilhelm Vischers „Das Christuszeugnis des Alten Testaments“ (1981): „Christologische Auslegung des Alten Testaments verlangt so, sich in zweifacher Hin­sicht der Sache des Alten Testaments zu stellen: in Hinsicht auf die Lebendigkeit des unabgeschlossenen Geschichtszusammenhangs, der in neuen Situationen eine neue Beleuchtung verlangt, und in Hinsicht auf das Gefälle dieser Geschichte hin auf die Kreuzigung Christi.“

Über Wilhelm Vischers „Das Christuszeugnis des Alten Testaments“ Von Friedrich Mildenberger Besonders energisch hat Wilhelm Vischer (geb. 1895) die Frage … Mehr

Friedrich Mildenbergers Hinweise für den Benutzer seines Buches „Grundwissens der Dogmatik“ von 1977: „Dogma­tik ist hier als schulmäßige Erarbeitung eines möglichst allge­meinen Wissenstandes und als Einübung in die Fähigkeit zu eige­nem dogmatischem Urteil aufgefaßt. Die Subjektivität des dogma­tischen Lehrers, die bei dem Vortrag eigener Lösungsvorschläge naturgemäß stärker im Vordergrund steht, muß darum zurücktreten.“

Friedrich Mildenbergers Grundwissen der Dogmatik war das Buch, mit dem wir uns in den 80iger Jahren in Erlangen die evangelische … Mehr

Friedrich Mildenberger, Was das Menschenherz ist (aus: Das Menschherz und sein Gott. Eine Auslegung der zehn Gebote): „Das Herz läßt seine Träume und Pläne nicht so leicht fahren. Aber vielleicht nehmen wir dann im Nachhinein doch wahr: Es ist gut so gegangen. Gott hat gelenkt. Wenn es nach dem Träumen meines Herzens gegangen wäre: Wer weiß, wo es dann hinausgelaufen wäre.“

Was das Menschenherz ist Von Friedrich Mildenberger Wenn die Bibel vom Menschen redet, dann redet sie oft ge­rade von seinem … Mehr

Karl Heinz Neufelds Rezensionen von Friedrich Mildenbergers „Biblische Dogmatik“: „„Wird also nach Gott gefragt, dann ist mit dem Namen zu antworten, der wieder auf die Geschichte Gottes verweist“ (393). Wenn es stimmt, daß nur in der Partikularität einzelner Geschichten zu sagen ist, wer dieser Gott ist, dann entscheidet sich die Frage an der Geschichte Jesu, und hier bleibt die Frage, warum denn nicht zuerst diese Geschichte und von ihr aus die Gottesfrage behandelt wurde.“

Es war der katholische Fundamentaltheologie Karl Heinz Neufeld SJ, der kurz nach Erscheinen die einzelnen Bände der Biblischen Dogmatik Friedrich … Mehr

Friedrich Mildenberger über die Predigtperikope Prediger/Kohelet 12,1-7: „Wenn er das sagen kann: Mein Schöpfer hat es gut gemacht, mein Leben, Freude und Leid, Alter und Jugend. Zeitig hat er mir die Augen aufgetan, und ich kann es ihm verdanken, wie es gewesen ist, dieses Leben. Nein! Ich wollte es nicht anders gehabt haben, dies Leben, als es gewesen ist.“

In der neuen Perikopenordnung ist für den 20. Sonntag nach Trinitatis nunmehr in der dritten Predigtreihe Prediger (bzw. Kohelet) 12,1-7 … Mehr

Eilert Herms über Friedrich Mildenbergers „Gotteslehre“: „Obwohl also Welten zwischen Barth und seinem Enkelschüler liegen, beerbt dieser jenen doch an einem wichtigen Punkte: Auch Barths Offenbarungsbegriff schließt das Verbot ein, die Subjektivität des Glaubens zu begreifen. Mildenberger hält an die­sem Verbot fest und macht seine Konsequenzen sichtbar.“

In der Sammelrezension Wilfried Härle/Eilert Herms, Deutschsprachige protestantische Dogmatik nach 1945 (Verkündigung und Forschung 1982/83) hat Eilert Herms unter der … Mehr

Friedrich Mildenberger über Friedrich Mildenberger: „Ich bin dankbar dafür, dass ich mit den drei Bänden der »Biblischen Dogmatik«, die 1991-1993 erschienen sind, noch einmal zusammenfassen konnte, was mich als Systematischen Theologen zeitlebens beschäftigt hat. Dabei waren eine ganze Reihe von grundlegenden Überlegungen miteinander zu verknüpfen, die sich nicht in den gängigen Bahnen der theologischen Diskussion bewegen.“

In dem von Christian Henning und Karsten Lehmkühler herausgegebenen Band Systematische Theologie der Gegenwart in Selbstdarstellungen von 1998 schrieb Friedrich … Mehr