Am vorletzten Sonntag im Kirchenjahr ist nunmehr Hiob 14,1-6.13.15-17 die alttestamentliche Lesung. Claus Westermann hatte seinerzeit dazu eine Predigtmeditation geschrieben, … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Über die intratextuelle Einlegung in die Heilige Schrift: „Wer sich vom göttlichen Erzählgeschehen der Heiligen Schrift vereinnahmen lässt, von dem was der Gott an Israel und in seinem Sohn Jesus Christus zu unserem Heil getan hat, dem öffnet sich der Himmel, dem sagt sich der Geist der Wahrheit zu, der liest seinen eigenen Namen im göttlichen Buch des Lebens, das mit dem Blut des Lammes signiert ist. Wie hoffnungslos hingegen ist eine biblische Textauslegung, bei der der Mensch in seinem Selbstverständnis sich selbst überlassen bleibt.“
Intratextuelle Einlegung in die Heilige Schrift Die Schlüsselszene im Neuen Testament in Sachen Bibelverständnis findet sich in der Apostelgeschichte im … Mehr
Hans Christoph Hahn, Über Freimut und Zuversicht im Neuen Testament: „Da die Verwirklichung der Redefreiheit bisweilen auf Widerstände stößt, erklärt sich Unerschrockenheit, Freimütigkeit als weiterer Bedeutungsgehalt von parrhesia.“
Parrhesia, auf Deutsch „Freimut“ bzw. „Zuversicht“ ist ein neutestamentlicher Begriff, der für die politische Ethik eine besondere Relevanz hat, auch … Mehr
„Die primitivste Theologie meiner Eltern, wie sie auf der Ofenbank saßen und ihr Abendgebet sprachen, das ist die rechte Theologie“ – Aus Joseph Wittigs Leben von Rudolf Irmler
Ähnlich wie dem katholischen Priester Johann Michael Feneberg (1751-1812) in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist auch Joseph Wittig … Mehr
Hält unser Glaube in der Hängematte? Zu Jakobus 2,14-26: „Was uns auf den dreieinigen Gott hin leben lässt ist keine religiöse Hängematte, wo unser Leben auf sich selbst beruhen soll, sondern das göttliche Rettungstuch, wo Jesu Tod und Auferstehung zu unserem Heil über das Kreuz gewoben sind.“
Hält unser Glaube in der Hängematte? Zu Jakobus 2,14-26 Muss man als Christ überhaupt vor bzw. für Gott etwas (Gutes) … Mehr
Joseph Wittig in „Hirten in derselbigen Gegend“: „Eben deshalb dürfen die Hirten an keiner Weihnachtskrippe fehlen, weil sie der Welt Zeugen sind, wie klar und genau und konkret man »in derselbigen Gegend« die himmlischen Wahrheiten erfährt.“
Hirten in derselbigen Gegend Von Joseph Wittig Mein Freund ist ein sehr empfindsamer, nicht bloß kunstgeschichtlich geschulter, sondern wahrhaft künstlerisch … Mehr
Joseph Wittig, Das Buch der radikalen Wirklichkeit von 1939: „Wenn wir die Bibel revidieren, müssen wir uns auch von der Bibel revidieren lassen.“
Als Kurt Ihlenfeld 1939 im Hinblick auf eine Revision der Luther-Bibel von 1912 den Band „Das Buch der Christenheit. Betrachtungen … Mehr
„Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt“ – Was die Skulptur ‚Obdachloser Jesus‘ Christen zu zeigen weiß: „Das ist die Herausforderung an uns Christen: Um Christi willen anderen Menschen in deren Notlage nach eigenem Vermögen zu helfen. Man macht es sich zu einfach, wenn angesichts der Notlage fremder Menschen nach staatlicher Hilfe oder Abhilfe gerufen wird. Nächstenliebe lässt sich nicht wegdelegieren.“
Was die Skulptur „Obdachloser Jesus“ Christen zu zeigen weiß Genau hinschauen heißt es bei dieser Bronzeskulptur des kanadischen Bildhauers Timothy … Mehr
„Soll die Gegenwart Jesu uns wirklich Freude bedeuten, dann müssen wir uns an uns selbst, „an unsere Namen“ erinnern lassen“ – Hans Joachim Iwand über Lukas 10,17-20 (Michaelistag 1947)
Der Michaelistag fällt in diesem Jahr auf einen Sonntag. Die Gelegenheit also, über dessen Evangelium Lukas 10,17-20 zu predigen. Dazu … Mehr