Nächstenliebe Von Matthias Viertel Das im Alten Testament formulierte Gebot der Nächstenliebe »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« … Mehr
Schlagwort: Nächstenliebe
Kornelis Heiko Miskotte, Menschlichkeit. Besinnung zu 3. Mose 19,34 (Humaniteit, 1935): „Hast du wirklich gehört: ‚Ich bin der HERR, dein Gott‘, dann hast du auch das wahre Gebot der Humanität gehört. Und dann siehst du ringsum die Augen der Fremden sehnsüchtig auf dich gerichtet. Du selbst bist und bleibst ein ‚Fremdling auf Erden‘, darum erkennst du überall deine Brüder im selben Los. Über die Nation, über die Kirche, über unseren lieben Kreis, über unseren persönlichen Lebensstil erhebt sich hoch: das Gebot des erbarmenden Gottes, den Fremden zu lieben.“
Menschlichkeit. Besinnung zu 3. Mose 19,34 (Humaniteit, 1935) Von Kornelis Heiko Miskotte „Der Fremde, der bei euch wohnt, soll euch … Mehr
Hans Joachim Iwand, Die Liebe, die des Gesetzes Erfüllung ist, schafft und erhält das rechte Verhältnis zum Bruder (1950): „Nicht wahr, wenn uns gesagt würde: Das bist du, dann gerade wollen wir es nicht glauben. Wir können alle glauben, dass das Bild, das wir von uns selber haben, wieder besser werden könnte, etwas retuschiert werden könnte, dass einige Flecken wegkommen können, aber wir können nicht glauben, dass, wenn Jesus Christus vor uns hingestellt wird, gesagt wird, das bist du, so bist du.“
Die Liebe, die des Gesetzes Erfüllung ist, schafft und erhält das rechte Verhältnis zum Bruder Von Hans Joachim Iwand Luther … Mehr
Benno Jacob (und Robert Raphael Geis) über die Nächstenliebe: „Während Strack-Billerbeck für die jüdische Nächstenliebe mehr als zehn Seiten Belege anführen können, haben sie für ein Gebot zu hassen nur zwei Sätze aus dem dritten und vierten Jahrhundert zur Verfügung und etwas mehr dafür, dass der Hass unter Umständen erlaubt sein könne. Dabei sehen wir davon ab, daß das hebräische Wort nicht immer den schroffen Sinn des deutschen zu haben braucht, sondern oft nur bedeutet: nicht leiden mögen, sich abgestoßen fühlen.“
Über die Nächstenliebe Von Benno Jacob (1862–1945) Benno Jacob, Rabbiner in Göttingen und Dortmund, ist einer der ganz wenigen Bibelwissenschaftler, … Mehr
Hans Joachim Iwand, Die Liebe als Grund und Grenze der Freiheit (1951): „An Ostern wurde der Sieg der Liebe offenbar in der Kraft der Auferstehung. Hier triumphierte Gottes Gerechtigkeit. Und seit Ostern ist die Hand über dem Elenden entmachtet, so dass wir sie nicht mehr zu furchten haben. Seit Ostern ist die Tür der Freiheit offen für die Tat der Liebe. Seit der Auferstehung Jesu Christi von den Toten ist eine andere Hand ausgereckt über allen Entrechteten und Verlorenen – die Hand dessen, der zur Rechten Gottes ist. Der Auferstandene verbürgt jene Einheit von Liebe und Freiheit, die allen Menschen gilt und doch immer den einzelnen sucht.“
Die Liebe als Grund und Grenze der Freiheit (1951) Von Hans Joachim Iwand I. Die geistige Situation im heutigen Deutschland,[1] … Mehr
Tagesgebet zum 13. Sonntag nach Trinitatis, 14. September 2025
Gott, unser Vater,Du hast alle Menschen zu Deinem Ebenbild geschaffen.So sind wir einander gleichgestellt.Öffne unsere Augen und unser Herz,damit wir … Mehr
Robert Raphael Geis mit einem jüdischen Witz zur christlichen Erfindung eines jüdischen Rachegottes (1966): „Man kann sich des Eindruckes manchmal nicht ganz erwehren, das Christentum habe den jüdischen Rachegott erfunden, um den eigenen Gott in Himmels Höhe zu setzen und auf Erden ungestört hassend handeln zu können. Bittere Ironie, auf die der Jude oft – was blieb ihm sonst schon übrig – mit einem Witz reagiert.“
Jüdischer Witz zur christliche Erfindung eines jüdischen Rachegottes Von Robert Raphael Geis (1906-1972) Es gehört sicherlich zu dem Merkwürdigsten und … Mehr
Gebet zur Nächstenliebe und Freigebigkeit: „Öffne unsere Hände, dass wir miteinander teilen, was uns anvertraut ist.“
Du unser Gott,Himmel und Erde sind das Werk Deiner Hände.Was wir täglich zum Leben brauchen,siehst Du für uns vor.Öffne unsere … Mehr
Hans Joachim Iwand über Taten der Nächstenliebe: „Durch die Liebe wird der Mensch so ausgeliefert an die Not des Nächsten, dass diese Not Hände und Arme, Geist und Gemüt bis ins Letzte und Innerste bewegt, dass die Taten nichts anderes sind als die Zeichen unseres Bewegtwerdens von der Not des Nächsten. Die Not des Nächsten regiert uns. Wir haben nicht mehr ein steinernes Herz, sondern ein fleischernes Herz, wir fühlen die Not mit, wir leiden unter ihr, zerbrechen unter ihr, und sie schafft durch uns Werke, die dem Nächsten helfen.“
Über Taten der Nächstenliebe Von Hans Joachim Iwand Tat heißt: Der Nächste braucht mich. Tat heißt: Wenn es niemand gäbe, … Mehr