Kein Buch mit sieben Siegeln. Wie Christus uns die Bibel mit sieben Lesezeichen als Gottes Wort erschließt In Buch der … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Martin Luthers Auslegung von Genesis 22 (Opferung Isaaks / Das Opfer Abrahams): „Mein Esel widerstehet unten und kann nicht auf den Berg steigen“
Luthers Auslegung von Genesis 22 ist in einer besonderen Weise mitfühlend und bringt zugleich den paradoxen Glauben an die göttliche … Mehr
Reinhold Schneiders Jeremia-Porträt von 1958: „Aber wohnt dieser zerrüttende Widerspruch nicht in Gott, der verwirft, was er annehmen möchte“
Eine der letzten Veröffentlichungen zu Lebzeiten Reinhold Schneiders war sein Jeremia-Porträt von 1958: Jeremia. Prophetie in der Zeit (1958) Von … Mehr
Abraham Joshua Heschel, Gott sucht den Menschen (God in Search of Man): „Die Bibel spricht in jeder Sprache und zu jedem Lebensalter. Sie befruchtet alle Künste, ohne mit ihnen zu konkurrieren. Wir alle leben von ihr, und sie bleibt unangetastet, unerschöpflich und ganz. In 3000 Jahren ist sie nicht um einen Tag gealtert. Sie ist ein unsterbliches Buch. Sie kann nicht der Vergessenheit anheimfallen. Ihre Kraft wird nicht geringer.“
In seinem Buch Gott sucht den Menschen (God in Search of Man. A Philosophy of Judaism. Farrar, Straus & Giroux, … Mehr
Reinhold Schneider, Rundfunkansprache „Begnadete Nacht“ vom 25. Dezember 1952: „Hier geht es einfach um Glauben, eine ringende, fast zerbrechende Kraft, die vielleicht gerade stirbt in der Heiligen Nacht, weil sie von ihr überfordert wird. Was ist damit gewonnen, dass wir die Friedensbotschaft der Engel wiederholen! Was sind uns denn Engel! Wirklich schreckliche Boten, in Wahrheit Wirkkräfte, die, in erhabener Stufenordnung, die Gestirne leiten, die Mächte des Weltalls regieren, auf Gottes Wort warten, ihn preisen, ihn anschaun? Ringender Glaube hat keinen Frieden in der Heiligen Nacht. Er kann sich ja nicht in einem Gespinst von Licht und Wärme verfangen lassen; er kann sich nicht einen Augenblick täuschen lassen über den Grund, auf dem er steht, nicht darüber, dass der Reiter, der über den Bodensee ritt, sein Symbol ist und bleibt; dass er gerade dann zusammenbrechen kann, wenn er die Lichter der Gottesstadt erblickt, nachdem das Herz so lange aushielt in der Eiseswüste der Zeit. Friede auf Erden: gewiss. Wer wünscht ihn nicht? Aber was soll er denn sein, wenn es nicht ein mit äußerster Kraft errungener Friede ist: Friede in uns, der immer wieder erzittert; Friede, den wir in die Welt tragen sollen und noch nicht einmal sicher in uns haben; Friede, von dem wir gestehen müssen, dass er die zweifelhafteste aller Hoffnungen ist, eine Gabe, die uns in den Händen zerbricht, wenn wir sie weiterreichen wollen, ein Glas, das zerspringt, sobald wir es an die Lippen führen.“
Begnadete Nacht Von Reinhold Schneider Der Stern, der die Weisen führte und über Bethlehem stehen blieb, ist der Gruß des … Mehr
Was soll das denn sein? Ein kugelrundes Bilderrätsel, das es in sich hat, zumindest an Weihnachten
Was soll das denn sein? Ein kugelrundes Bilderrätsel Was soll das denn sein? Eine Zusammenlegung von Kugeln vor einem Holzkasten, … Mehr
Martin Niemöller, Weihnachtspredigt zu Lukas 2,10-12 im KZ Dachau 1944: „Wenn wir aber nun in die Tiefe schauen und fragen, was denn diese menschliche Hilflosigkeit und irdische Heimatlosigkeit des Jesuskindes uns zu sagen haben, dann fängt eben hier die wahrhaft frohe Botschaft an: Gott – der ewigreiche und allmächtige Gott – geht ein in die äußerste menschliche Armseligkeit, die man sich denken kann. Kein Mensch ist so schwach und hilflos, in Jesus Christus kommt Gott zu ihm her, mitten hinein in unsere Not; und kein Mensch ist so verlassen und heimatlos in dieser Welt, in Jesus Christus sucht Gott ihn auf, mitten in unserm Elend.“
An Heiligabend 1944 durfte Martin Niemöller im Zellenbau des Konzentrationslagers Dachau einen Gottesdienst halten, der ersten nach siebeneinhalb Jahren Gefangenschaft. … Mehr
Reinhold Schneider, Der Glaube des Petrus (Auslegung zu Matthäus 14,22-33 von 1941): „Petrus ist endlich vor dem Herrn, was er sein möchte: der unbedingt Glaubende und aus dem Glauben Handelnde, der sein Leben an seinen Glauben an sein Zeugnis setzt. Petrus wird getragen von der Kraft des Herrn, an den er glaubt; er geht im Lichte Christi.“
Der Glaube des Petrus (1941) Von Reinhold Schneider »Und Petrus stieg aus dem Schiffe«Mt. 14, 24-33; Mk. 6,47-51; Joh. 6,16-21. … Mehr
Reinhold Schneiders „Vom Wort zum Herrn“ (1939): „Das Wort hat nur mit einer Macht zu ringen, die freilich tausendfältiger Gestalt ist: mit dem Widersacher. Er vermag sich in den höchsten Werken des Geistes zu verbergen wie in den Werken tiefster Niedrigkeit; das Wort ist die Liebe, er ist der Hass. Darum hat das Wort die unfehlbare Wirkung, zu einigen und das Reich des Herrn zu bereiten; es ist die Mitte, an die alles Wirken des Herrn gebunden ist.“
Als Kurt Ihlenfeld 1939 im Hinblick auf eine Revision der Luther-Bibel von 1912 den Band „Das Buch der Christenheit. Betrachtungen … Mehr