Christus ist noch im Schiff! (aus einer Predigt über Mt 8,23-27) Von Martin Luther Hier ist eine Beschreibung der Person … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Luther in seiner Predigt über Matthäus 8,23-27 von 1531: „Wenn das Unwetter angeht, so ist Christus da und wird uns herausreißen. So wird großer Nutzen daraus kommen“
Wer warten kann, erfährt den Segen (aus einer Predigt über Mt 8,23-27) Von Martin Luther Was ist das für ein … Mehr
Hellmut Traub über Versöhnung und Sühne in der Bibel: „Gott allein ist der Sühnende. Er ist stets schlechthin das Subjekt des Versöhnens, Herr und Geber der Versöhnung. Ebenso deutlich und entscheidend ist, daß der Mensch in seiner Verschuldung ihrer bedarf und ohne sie stirbt und verdirbt ; denn ‚keiner kann sich loskaufen und Gott das Sühnegeld bezahlen; zu teuer ist der Kaufpreis für das Leben‘ (Psalm 49,8 f). Der Mensch kann nur um Versöhnung flehen; er kann sie aber weder machen noch erzwingen. Nie ist Gott Objekt der Versöhnung; der Mensch versöhnt Gott nicht. Diese Verkündigung ist so gewaltig und ausschließlich, daß durch sie das griechische Übersetzungswort, das ursprünglich eine besänftigende Einwirkung des Menschen auf die Gottheit bezeichnet (versöhnlich, wohlgesonnen stimmen), in seiner Bedeutung völlig umgewandelt wurde. Hier bleibt nichts von Einwirkung auf sühnendes Handeln oder gar Beschaffung der Sühne, sondern nur Gottes freies Handeln am Menschen, für das der Begriff ‚versöhnen‘ der umfassende Ausdruck geworden ist.“
Versöhnen, Versöhnung, bedecken, Bock, Sühnedeckel, Versöhnungstag, Sühneopfer, Sühnegedanke in der Bibel Von Hellmut Traub Was seinerzeit Hellmut Traub im Biblisch-theologischen … Mehr
Schöne Aussicht. Eine biblische Bildbesinnung über Hebräer 13,12-14
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
„Schöne Aussicht“ heißt die Stelle auf der Innleiten, wo man auf Wasserburg herabschauen kann. Wer…
Klaus Kochs Lexikonartikel über den Tun-Ergehen-Zusammenhang im Alten Testament: „Wenn Gott sich einzelnen Menschen oder Gruppen nähert, so setzt sich kraft göttlicher Heiligkeit die entsprechende Tathülle sofort in Ergehen um.“
Was Klaus Koch 1978 in Fortführung seines Aufsatzes „Gibt es ein Vergeltungsdogma im Alten Testament?“ (ZThK 52, 1955, 1-42) in … Mehr
Martin Luther, Der 82. Psalm ausgelegt: „Aber gleichwie er auf dieser Seite dem Unfrieden des Pöbels wehrt und ihn darum unter Schwert und Gesetz wirft, so wehrt er auch auf der andern der Obrigkeit, dass sie solche Majestät und Gewalt nicht zu ihrem Mutwillen, sondern zum Frieden gebrauchen soll, für den sie von ihm gestiftet und erhalten wird. Trotzdem will er dem Pöbel nicht erlauben, die Faust wider sie aufzuheben oder zum Schwert zu greifen, als dürfte er die Obrigkeit strafen und richten. Nein, das soll er lasten, Gott wills nicht und hats ihm nicht befohlen. Darum soll er nicht selber Richter sein und sich nicht selber rächen oder mit Frevel und Gewalt fahren, sondern er selbst, Gott, will die böse Obrigkeit strafen und der Obrigkeit Gesetz und Recht setzen und stellen. Er will über sie Richter und Meister sein. Er will sie wohl finden, bester als sie sonst jemand finden kann, wie er denn bisher von der Welt Anfang an getan hat.“
Der 82. Psalm ausgelegt (1530) Von Martin Luther Psalm 82 ist für Martin Luther neben Psalm 101 und Psalm 127 … Mehr
Joseph Wittig, Wo der Heiland zu Welt kommt (Leben Jesu in Palästina, Schlesien und anderswo): „»Wo liegt denn nun aber Nazareth?« fragte ich. »Drin in der Stube, um die Hobelbank des Zimmermanns.« »Und wo Bethlehem?« »Wo der Heiland zur Welt kommt!« So waren wir wieder aus der Geographie in die Mystik hineingekommen. Maria kehrte aus den Bergen heim. Großmutters Füße wurden von Tag zu Tag kräftiger, und am nächsten Sonntag konnte sie schon wieder ins Dorf zum Hochamt gehen. Wenn das Heilige wandern will, kuriert es auch die Füße, die es tragen oder begleiten sollen.“
Wo der Heiland zur Welt kommt Von Joseph Wittig Da war noch von narrativer Theologie keine Rede, als Joseph Wittig … Mehr
Rudolf Bultmanns Sonntagspredigt über Matthäus 11,28-30: „»Kommet her zu mir!« so rufen die Glocken am Sonntag; sie rufen uns in Gottes Haus unter Gottes Wort.“
Predigten verraten über den Prediger mehr, als es diesem lieb sein kann. Hier Rudolf Bultmanns Sonntagspredigt über Matthäus 11,28-30 aus … Mehr
Die Bibel – göttlicher Wortschatz unseres Glaubens: „Die Bibel hat mehr zu bieten als Weisheiten und Weisungen für ein gelingendes Leben. Sie lädt uns vielmehr in ein Geschehen ein, das unermesslich größer ist als unser eigenes Leben. Wir sollen uns mit unserem eigenen Leben in die Bücher der Bibel hineinlesen, damit wir bei deren Geschehen mit dabei sind. Wo wir beim Lesen den roten Faden des Erzählgeschehens aufnehmen, finden wir uns selbst wieder in der Gegenwart Gottes, wird das Geschehen auch für uns verbindlich.“
Die Bibel – göttlicher Wortschatz unseres Glaubens „Buch der Bücher“ – so wird die Bibel zu Recht bezeichnet. Genauer gesagt … Mehr