Das hat es im Nachkriegsdeutschland tatsächlich gegeben, ein Landesbischof, der sich deutlich gegen den staatlichen Einzug der Kirchensteuer gestellt hat…
Hans Joachim Iwands Predigt über das Erste Gebot (2. Mose/Exodus 20,2-3) im Juni 1942: „Der Götzendienst überschattet das ganze Leben“
Dass das erste Gebot eine eminent politische Bedeutung hat, zeigt Hans Joachim Iwand in seiner Predigt am 13. Juni 1942…
„Und Gott befahl im Traum …“ Wenn Träume nicht nur Schäume sind: „Wir mögen auf Ermutigung für eigene Lebenspläne aus sein – Gott auf meiner Seite, der mir zusagt, dass ich es schaffen werde. Gerne reden wir von Lebensträumen, aber deren Verwirklichung kann unser Leben nicht dauerhaft erfüllen. Es gibt immer ein unerfülltes Danach. Wenn uns Gott im Traum etwas zu sagen hat, will er damit unser Leben zu ihm führen. So hat es einst Jakob in seinem Traum von der Himmelsleiter erfahren: ‚Hier ist die Haus Gottes und das Tor zum Himmel!'“
Wenn Träume nicht nur Schäume sind Jede Nacht ist bei uns Kopfkino angesagt. Die meisten Träume schaffen es nicht in…
Gebet für die eigenen Träume: „Dein Wort steht über unseren Nachtträumen, Dein Geist durchdringt unser Seelendunkel. Dir vertrauen wir unsere Traumbilder an. Zeige uns, was Du von uns willst, damit nicht eigenes Wunschdenken uns bestimmt. Zeige uns, wo Du uns haben willst, damit wir uns nicht in Lebensträumen verlieren.“
Gebet für die eigenen Träume Himmlischer Vater,Dein Wort steht über unseren Nachtträumen,Dein Geist durchdringt unser Seelendunkel.Dir vertrauen wir unsere Traumbilder…
„dass da draußen einer ist, der uns meint, uns hört und sieht, der uns den Lebensatem einhaucht und damit an den Grund unserer Existenz eine Resonanzbeziehung setzt …“ Hartmut Rosa und die theologische Relevanz des Resonanzbegriffs
Über die Resonanz Von Hartmut Rosa Hartmut Rosa, Taizé-erfahrener Schwarzwaldphilosoph und gegenwärtig der Popularsoziologe in Deutschland, hat mit Resonanz: Eine…
Hans Urs von Balthasar wider liberalprotestantische Entmythologisierungsprogramme in ‚Komm, du Geist der Wissenschaft‘ (1964): „Welches sind die menschlichen Worte und Gebärden, die zu einer Sprache der Gottheit werden können? Es sind solche, die der Mensch kennt und versteht aus innerweltlichen Zusammenhängen, die aber, von der Gottheit her geredet und getan, ihm die Dinge schenken, die er sich selbst nicht geben kann: Rettung und Erfolg in Not und Streit, Waschung als Reinigung einer Schuld, die weder der Mensch sich selbst noch ein anderer ihm endgültig vergeben kann, Weisheit als Erleuchtung des Geistes, Einsicht in die Rätsel des Daseins von Welt und Mensch, in das Warum von Geburt und Tod, und am Rande noch eine geheimnisvolle Gebärde, die ihm zusichert, daß alles irdisch Vergebliche an einem letzten, dem Menschen unfindbaren Punkt doch nicht vergeblich war, dass im Tode selbst eine bergende, heilende Gnade, eine unsägliche Verheißung und Hoffnung liegt.“
Das war ein Aufreger Anfang der sechziger Jahre, John Robinsons Buch „Honest to God“. In der ZEIT hatte es dazu…
„Nein müssen wir sagen in diesen Tagen zu den Terroristen … “ Rolf Hanuschs Predigt über Matthäus 22,1-13 während des Deutschen Herbsts 1977: „Das Trommelfeuer von immer neuen Nachrichten, Bildern und Gefühlen, das in den letzten Tagen über uns alle niederging, machte eigenständiges, selbstbestimmtes Denken und Handeln oder gar Fühlen immer schwerer. Wie gelähmt, oft stumm oder dann wieder aufatmend saßen wir am Fernsehapparat. Unsere Hoffnungen, unsere Ängste, unsere Abscheu, unsere Freude, alles was sonst oft uns gehört, hing von dem, was geschah und der Art wie uns darüber berichtet wurde, ab. Und kein Gefühl, kein Gedankengang waren von Dauer, immer wieder wurden sie von neuen Meldungen, Vermutungen und Kommentaren umgeworfen. Ich habe mich selten so ohnmächtig an Ereignisse und Vermittlungsprozesse außerhalb von mir ausgeliefert gefühlt, wie in diesen Tagen. Ich hatte Schwierigkeiten, frei zu atmen.“
Meine erste Erinnerung an Rolf Hanusch ist Anfang Januar 1982 in Rummelsberg bei meinem ersten Landesjugendkonvent der Evangelischen Jugend in…
Hans G. Ulrich, Die Ehe im Zeugnis der Christen und das Recht: „So gewagt es klingen mag, dass das Zusammenleben von Mann und Frau, das wir ‚Ehe‘ nennen, als Gleichnis erscheint für das Zusammenleben von Christus und der Gemeinde, wird damit aber einfach festgehalten, dass die Lebensform von Christen ihrem Leben in der Christus-Gemeinde entspricht. Damit ist auch festgehalten, dass Mann und Frau wie Christus und die Gemeinde in unaufhebbarer Verschiedenheit und ganz bestimmter Zuordnung zusammengehören. Es geht nicht um ein ‚Verhältnis‘, das wie andere Verhältnisse etwa in einem Vertrag zu fixieren wäre, sondern um eine gegebene Zuordnung, in der sich Mann und Frau finden dürfen, wie die Gemeinde in ihrer Zuordnung zu Christus.“
Auch wer Professor Hans G. Ulrichs Einspruch zur „Ehe für alle“ nicht zustimmen kann, sollte sich mit dessen grundlegenden ethischen…
Hans Joachim Iwands Besinnung zur Weihnachtsgeschichte (Lk 2,8-14) von 1939: „Willst du Gott finden, suche ihn nicht in dir, mache dich auf und suche das Kind, denn in ihm sucht dich die Liebe Gottes selbst.“
Zum Christfest (Lukas 2,8-14) Da war Hans Joachim Iwand schon Pfarrer an der Marienkirche in Dortmund, als er 1939 für…