Es ist das besondere Verdienst von Traugott Farnbacher, auf die Entstellung des Missionsbefehls in der Luther-Bibel 2017 hingewiesen zu haben.…
Mark Lilla – The Once and Future Liberal: After Identity Politics
Mark Lillas Kritik der „collegelich“ induzierten Identitätspolitik nach dem Wahlsieg Trumps ist auch bei uns eine Lektüre wert. In der…
Einführung in das Apostolische Glaubensbekenntnis – Teil 1: ‚Ich glaube an Gott, den Vater‘: „Christlicher Glauben heißt, diesen einen Gott bei seinem Namen nehmen. In diesem Namen ist das ganze menschliche Vertrauen zu unserem Heil enthalten. Um das namentliche ‚Gottvertrauen‘ zu erlangen, will mir dieser Gott ‚auf Du und Du‘ vertraut sein. In der Bibel, der Heiligen Schrift Alten und Neuen Testaments, erschließt sich uns das schöpferische, rettende und erneuernde Handeln dieses Gottes an seinem Volk Israel und insbesondere durch seinen Sohn Jesus Christus. Wer sich selbst in die Heilige Schrift einliest, wird darin sein persönliches Vertrauen in den dreieinigen Gott finden.“
Einführung in das Apostolische Glaubensbekenntnis – Teil 1: „Ich glaube an Gott, den Vater“ Der Konfitag mit dem Thema „Einführung…
Martin Eras in Karl Barths Bonner Hörsaal (1932-1934): „Rechte Prediger zu werden, dazu wollte er uns helfen. Dem soll nach Karl Barth auch die Dogmatik dienen. Sie ist nicht Selbstzweck. Unvergeßlich hat er uns das eingeprägt in den Predigtübungen, wo er uns eine Fülle einfacher, aber höchst hilfreicher Regeln mitgab, wie zum Beispiel: Den Text nicht meistern, sondern ihm dienen!“
Ein schönes Zeugnis über Karl Barths Lehrtätigkeit in Bonn findet sich in dessen Festschrift Antwort von 1956. Geschrieben hatte sie…
Kornelis Heiko Miskotte, Predigt über das Gleichnis vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle (Matthäus 13,44-46): „Der Schatz des Evangeliums, des Himmelreichs liegt nicht in einem Goldgräberland, zu dem man mit Spaten und Hacke hinzieht, ungewiss, was man finden wird und ob man genug finden wird, um davon zu leben, wo man aber doch auf jeden Fall etwas finden wird. Nein, es ist ein Wunder. Gottes Königsmacht über die Welt kann nicht logisch oder religiös abgeleitet werden. Die Königsmacht, die Herrschaft der Himmel fällt uns zu, ihre Erkenntnis wird uns geschenkt.“
Da kann einer predigen, wohl eine Stunde lang. Kornelis Heiko Miskotte ist sich des Evangeliums gewiss und sucht in seiner…
Ernst Wolf, Trauansprache über Römer 14,7-9: „Wir glauben es eben – das ist nicht bloß unser Meinen, unser Wünschen, unser Hoffen, irgendein Überzeugtsein des Gefühls, die Verdichtung eines Sich-Verstehens. Wir glauben es – das weist über sich, über Euch und über uns hinaus auf den Grund des Glaubens, wofern er wirklich Glauben ist, auf den Grund der Liebe, der Treue, der Beständigkeit mitten in aller Anfechtung, der man, wie Erfahrungen lehren, oft nur schwer standhalten kann.“
Trauansprache über Römer 14,7-9 Von Ernst Wolf Das ist sicherlich nicht die beredteste Traupredigt, die Ernst Wolf am 14. August…
Hans Joachim Iwand, Predigt über das verlorene Schaf und den guten Hirten (Lukas 15,1-7, 1939): „Freude im Himmel und Freude auf der Erde, es ist wie Weihnachten. Es ist, als ob da plötzlich ein Engelschor oben am Himmelszelt wäre, der da sänge: »Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!« Es ist, als ob es das Wunder aller Wunder wäre, dass eines Menschen Herz gewonnen wird durch den Gang des guten Hirten, durch die Stimme des guten Hirten. Es ist, als ob der Sinn aller Welt, der Sinn der Schöpfung, der Sinn des Himmels und der Erde in dem Einen beschlossen wäre, dass eines Menschen Herz sich bekehrt zu dem lebendigen Gott.“
Das ist wohl die eindrücklichste Predigt über Lukas 15,1-7, die Hans Joachim Iwand noch vor Beginn des Zweiten Weltkriegs gehalten…
Richard Schaeffler über Erinnerung und Anamnese: „Die Erinnerung an Jesu Tod und Auferstehung befähigt die Christen, Leid und Tod als ‚Gestaltgemeinschaft mit Christus‘ zu begreifen und daraus die Hoffnung auf eine ‚Gleichgestaltung mit seiner Herrlichkeit‘ zu gewinnen.“
Richard Schaeffler wusste wie kaum ein anderer Religionsphilosoph die Liturgie in seinen Gedankengängen zu berücksichtigen, so in seinem Artikel „Erinnerung/Anamnese“…
„Am meisten habe ich von meinen Schülern gelernt“ – Stimmt dieser Spruch aus dem Talmud?
Im Traktat Ta’anit des Mischna findet sich folgender Spruch des Rabbi Chanina: „Viel habe ich gelernt von meinen Lehrern, mehr…