Heinz Dietrich Wendland über das Reich Gottes (1964): „Die Verkündigung des Reichs Gottes macht die christliche Sozialethik frei von allen Utopien der Weltverwandlung durch menschliche oder christliche Tat, ebenso aber auch frei von der Hoffnungslosigkeit und dem Kleinglauben, der nicht wagt zu handeln und zu lieben und die Welt als eine verlorene preisgibt.“

Reich Gottes Von Heinz Dietrich Wendland Das griechische Wort „basileia“, das gewöhnl. mit „Reich“ übersetzt wird, geben wir am besten…

Rabbiner Joseph Karo in Shulchan ‘Arukh – Orach Chajim über das intensionale Gebet bzw. die Kawwana: „Er bedenke ferner, dass, wenn er vor einem König aus Fleisch und Blut spräche, er dann seine Worte ordnen und seine Gedanken vollständig auf das zu Sprechende richten würde, um nicht zu straucheln; um wieviel mehr muss dies nun der Fall sein, wenn man vor dem König aller Könige, vor dem Heiligen, gepriesen sei er, welcher alle Gedanken durch­schaut, spricht!“

Über das intensionale Gebet Von Joseph Karo Im halachischen Werk Shulchan ‘Arukh (»Gedeckter Tisch«) des Rabbiners Joseph Karo (Joseph ben…

Gerhard Sauter über Christoph Blumhardt: „Gott ist ein Gott für die Welt, und deshalb ist die Erlösung zum wahrhaften Leben im Diesseits zu erhoffen, statt bloß „selig sterben“ zu wollen. „Ihr Menschen seid Got­tes!“ wird darum zum Kernsatz der Botschaft Blumhardts. Sie be­gründet seine Kritik an der Weltflucht und falschen Selbstgenügsamkeit des Christentums.“

Christoph Friedrich Blumhardt (1842-1919) Von Gerhard Sauter Christoph Friedrich Blumhardt, auch der Jüngere genannt, war seit 1869 Mitarbeiter, dann Nach­folger…

Martin Luther Vorrede auf die Offenbarung S. Johannis (1530): „Dies Buch – meine ich – zeige ja genug gräuliche, ungeheure Tiere, scheußliche, feindselige Engel, wüste und schreckliche Plagen. Ich will der andern großen Gebrechen und Mängel schweigen, welche doch allzumal sind in der Christenheit und unter den Christen gewesen, so dass freilich alle Vernunft unter solchem Wesen die Christenheit hat müssen verlieren.“

Vorrede auf die Offenbarung S. Johannis (1530) Von Martin Luther Mancherlei Weissagung findet man in der Christenheit. Etliche weissaget also,…

Timothy Keller, Was zu wenig Vergebung mit uns macht (New York Times): „Wenn Vergebung im Kleinen und im Großen tief in unserer Kultur verankert wäre, würde sie uns politisch verändern und der Demagogie ein Ende setzen, die niemals ein Fehlverhalten zugibt und die Gegner verhöhnt und herabsetzt. Sie würde uns gesellschaftlich verändern, indem sie der rassistischen Stereotypisierung, der Diskriminierung und der mangelnden Bereitschaft, einander zuzuhören, ein Ende setzt. Sie würde jede Bewegung für Gerechtigkeit weniger anfällig dafür machen, auszubrennen, zu weit zu gehen oder zu entfremden.“

Was zu wenig Vergebung mit uns macht Von Timothy Keller Virginia wird von zwei Massenerschießungen in weniger als einem Monat…