Reinhold Schneider, Advent. Anruf der Wahrheit: „Und dieser Advent des Kranken erfüllt vielleicht erst den Sinn dieser Festzeit; geht es doch darum, daß das Licht in uns geboren werden, daß die Wahrheit in unser Leben kommen soll, die Wahrheit ohne Einschränkung. In dem Maße, in dem es in uns hell wird, das Licht in uns eindringt, erkennen wir die Herrlichkeit.“

Advent. Anruf der Wahrheit Von Reinhold Schneider Die Nächte sind lang und schwer. Wie oft habe ich nach der Uhr … Mehr

Gerhard von Rad, Predigt über Jesaja 29,9-14 zum 1. Advent (1967): „Wer Ohren hat zu hören, dem muss das wie Donnerschläge dröhnen. Auch bei uns führt man Gott im Munde. Wer seine Morgenzeitung auf schlägt, der sieht: Der liebe Gott und die Kirche haben eine gute Presse. Das geht so weit, dass einer, der eine schöne Stelle im öffent­lichen Dienst anstrebt, gut tut, sich nicht allzu laut gegen Gott zu erklären (und dafür werden wir Christen wohl auch noch einmal zur Kasse gebeten!).“

Predigt über Jesaja 29,9-14 zum 1. Advent Von Gerhard von Rad Starret hin und werdet bestürzt, seid verblendet und werdet … Mehr

Max Josef Metzgers adventliches Weihnachtslied aus der Todeszelle Brandenburg-Görden 1943: „Wann ist’s, daß die Himmel tauen, / daß den Wolken warmer Regen, / der Erlöser selbst entquillt? / Wann ist’s, daß wir dürfen schauen / Ihn, der, Heiland allerwegen, / uns in Seine Gnade hüllt?“

Wann ist’s, daß die Himmel tauen,daß den Wolken warmer Regen,der Erlöser selbst entquillt?Wann ist’s, daß wir dürfen schauenIhn, der, Heiland … Mehr

Christoph Blumhardt über das Reich Gottes: „Das Reich Gottes kommt wie ein Blitz in Recht und Wahrheit. Ich meine, manchmal zucke es schon am Himmel, es zucke auch ein Beben durch viele Herzen, die früher sehr sicher gewesen sind. Man braucht wahrlich nicht da- und dorthin sich zu werfen, sondern nur ruhig zu warten, bis dieser Tag Gottes mehr und mehr kommt.“

Gottes Reich unter uns Von Christoph Blumhardt Noch ist allerwärts der Mensch immer nur darauf gerich­tet, alles ins Jenseits zu … Mehr