Vergegenwärtigung neutestamentlicher Texte Von Dietrich Bonhoeffer Die Frage nach der Vergegenwärtigung der neutestamentlichen Botschaft ist grundsätzlich einer doppelten Auslegung fähig.…
Timothy Radcliffe, Lebendig … und keine Zeit zu verlieren: „Nun hatte der Tod angerufen, um mir mitzuteilen, dass er auf dem Weg war. Mein Arzt sagte mir, dass die Überlebensrate bei dieser Operation nach fünf Jahren bei 60 Prozent liegt. Ist das eine lange oder eine kurze Zeitspanne? Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht lebe ich noch viel länger oder weniger, aber die Aufforderung lautet, jetzt zu leben. Es gibt keine andere Vorbereitung auf das ewige Leben.“
Lebendig … und keine Zeit zu verlieren Von Timothy Radcliffe Manchmal braucht es eine Begegnung mit dem Tod und die…
Eberhard Jüngel, Predigt über Jesaja 49,13-15: „Ja, selbst vor dem wüsten Ödland des Todes schreckt sein Weg nicht zurück. Sage also niemand: der Mensch müsse einsam sterben, im Tode werde er ganz auf sich allein zurückgeworfen. Nein, Gott ist uns auch im letzten, im tödlichen Augenblick mütterlich nah. Und er wird im Augenblick des Todes nichts anderes sagen als mitten im Leben. Gott spricht zu den Sterbenden wie zu den Lebenden in der Sprache der ihre Kinder tröstenden Mutter. Die aber – jeder von uns hat das erfahren – öffnet die Arme und sagt: Komm!“
Predigt über Jesaja 49,13-15 Von Eberhard Jüngel Nun komm, der Heiden Heiland! Wer in diesen Hymnus einstimmt, liebe Gemeinde, wer…
Martin Luther, Tröstung an die Christen zu Halle über Herrn Georgen, ihres Predigers, Tod (1527): „Es will sich nicht leiden, dass unser Haupt, Christus, am Kreuz stirbt, und die Dornenkrone trägt, und wir sollten mit Lust und Freuden ohne alles Leiden selig werden. Soll es also ja gelitten sein, so lasst es das sein, was uns Gott zufügt, und nicht, was wir selbst erwählen; denn er weiß am besten, welches uns dient und nütze ist; unser Wählen taugt nicht, und ist kein Nutzen.“
Nachdem der Prediger Georg Winkler aus Halle am 23. April 1527 auf dem Heimweg von einem Verhör noch in der…
Georg Schwaiger über Johann Michael Sailer (1751-1832): „Sailer wird heute nicht nur als einer der wichtigsten Väter der neueren katholischen Theologie gesehen. Viele seiner zukunftweisenden Ansätze haben im Zweiten Vatikanischen Konzil, wenn auch nicht im bewußten Rückgriff, ihre Entfaltung und Bestätigung gefunden.“
Johann Michael Sailer (1751-1832) Von Georg Schwaiger Johann Michael Sailers langes Leben – fast auf das Jahr genau die Lebenszeit…
Stanely Hauerwas, Die Bergpredigt, gerechter Krieg und das Streben nach Frieden (1985): „Unsere Uneinigkeit und deren Folge, dass wir einander als Christen töten, verurteilt die Welt zu noch verheerenderen Konflikten und Morden. Somit wird die Einigkeit der Kirchen – und wir müssen uns daran erinnern, dass unsere tiefste Uneinigkeit nicht die zwischen Katholiken und Protestanten, sondern die zwischen Rassen, Klassen, Nationalitäten, Hemisphären usw. ist — zur Vorbedingung dafür, dass wir als Gottes friedliche Gemeinde der Welt dienen. Ein Grund mehr, um eindringlich zu bitten: «Dein Reich komme!»“
Die Bergpredigt, gerechter Krieg und das Streben nach Frieden Von Stanley Hauerwas «Ein bescheidener Vorschlag für den Frieden:Alle Christen der…
Tagesgebet zum 3. Sonntag im Advent, 11. Dezember 2022
Jesus Christus –Licht der Welt,Du stehst vor unserem Lebenshaus,um unsere Seele zu erhellen.Dein Geist führe uns zur Tür des Glaubens,damit…
Karl Barth über Jesu Seligpreisungen (Kirchliche Dogmatik IV/2): „Die Seligkeit jener anderen Täter und jener anderen Leidenden ist gewissermaßen kumuliert die dieser Menschen, der um Jesu willen Verfolgten, die ja beides sind: Leidende um ihres Tuns willen und ganz besonders Tätige gerade in ihrem Leiden. Es geht um das Lob der Situation derer, die das Martyrium erleiden, weil sie Märtyrer, d. h. aber Zeugen des Reiches, Jesu selbst, sein und als solche sich bewähren und erst recht betätigen dürfen.“
Über Jesu Seligpreisungen Von Karl Barth Wir schließen unsere Überlegungen zu diesem vierten Punkt mit einem Blick auf das eigentümliche…
Albrecht Goes über das Lied „Es kommt ein Schiff geladen“: „»Das Schiff geht still im Triebe« —. »Schiff«, »still«, »im Triebe«: die I-Laute sind lauter Innigkeit, lauter nach innen weisende Botschaft. Wohl, der Wind Gottes ist da, der mächtige Liebeshauch, der die Segel treibt, das Brausen des Geistes, Richte und Rückhalt in vielverwirrter Welt.“
Es kommt ein Schiff – Von Albrecht Goes »Ein alter Gesang, so unter des Herrn Tauleri Schriften funden, etwas verständlicher…