Je „liberaler“ desto klerikaler Den evangelischen Landeskirchen macht ein liberaltheologischer Klerikalismus immer mehr zu schaffen. Das mag paradox klingen, wird … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Abendmahl für Kirchenausgetretene? Warum ich als Pfarrer ein „kirchenausgetretenes“ Gemeindeglied nicht vom Abendmahl ausschließen kann: „Ich weiß, dass ich als Pfarrer grundsätzlich verpflichtet bin, meinen Dienst nach den Ordnungen der Kirche auszuführen (§ 3 Abs. 2 PfDG.EKD). Meine Ordination bindet mich jedoch daran, das mir anvertraute Amt in Übereinstimmung mit Schrift und Bekenntnis auszuführen. Da die oben genannte kirchenrechtliche Bestimmung zur Exkommunikation offenkundig im Widerspruch zum Evangelium Jesu Christi und zu unseren Bekenntnisschriften steht, sehe ich mich außer Stande, ihr Folge zu leisten.“
Darf man als Pfarrer eigentlich einem „Kirchenausgetretenen“ das Abendmahl darreichen? Ich habe dies am 2. März getan. Um mich von … Mehr
Gilt für Kirchenausgetretene wirklich das Gesetz: Wir müssen draußen bleiben?: „Wie kann eine Pfarrerin, die ihrem Ordinationsgelübde verpflichtet ist, Kirchenausgetretenen nur das Evangelium und den diakonischen Dienst an Leib und Seele verweigern? Und wie kann eine Synode – die der ELKB – mit der Verabschiedung eines Kirchengesetzes nur solch eine evangeliumsverquere Automobilclublogik in die Kirche eintragen? Sollen Pfarrer und Gemeinden zur Christvesper am Kirchenportal Personen- und Ausweiskontrollen durchführen und ein Schild anbringen „Kirchenausgetretene müssen auch an Heilig Abend draußen bleiben“?“
Gilt für Kirchenausgetretene wirklich das Gesetz: Wir müssen draußen bleiben? „Mit dem Kirchenaustritt gehen die kirchlichen Rechte im Sinne von … Mehr
Das Schuldbekenntnis der Kirchlich-theologischen Sozietät in Württemberg vom 9. April 1946 aus der Feder von Paul Schempp: „Wir sind mutlos und tatenlos zurückgewichen, als die Glieder des Volkes Israel unter uns entehrt, beraubt, gepeinigt und getötet worden sind. … Wir haben Fleisch und Blut mehr geliebt als den, der uns durch sein Sterben und Auferstehen frei gemacht hat zum furchtlosen Bekenntnis seiner unverbrüchlichen Verheißung und zur Heiligung seines Namens. Insoweit wir Pfarrer waren, sind wir dadurch besonders unseren Gemeinden gegenüber schuldig geworden. Wir bekennen unsere Schuld vor allen denen, die unschuldig leiden mussten, vor allen denen, die ungewarnt Gottes Gebote mit verkehrtem Willen zertreten haben und vor allen denen, die heute mehr als wir selber die furchtbare Last aller Folgen des gemeinsamen Irrwegs zu tragen haben.“
„Wir sind mutlos und tatenlos zurückgewichen, als die Glieder des Volkes Israel unter uns entehrt, beraubt, gepeinigt und getötet worden … Mehr
Die grüne Fahne des Propheten bei der Anbetung der Könige in der Roggenburger Klosterkirche „Mariä Himmelfahrt“
In der Roggenburger Klosterkirche hat Waldemar Kolmsperger der Ältere 1901 den Zyklus der Deckenfresken neu gemalt. Zentral im Kirchenschiff ist … Mehr
Resident Aliens
Fast 25 Jahre sind es her, dass Stanley Hauerwas und William Willimon ihre Streitschrift „Resident Aliens: Life in the Christian … Mehr
Mission als Namenszeugnis – eine Rezension
In der Aprilausgabe der Theologischen Literaturzeitung ist von Prof. Gerhard Sauter, Bonn folgende Rezension meines Buches „Mission als Namenszeugnis“ erschienen: … Mehr
Patrik Schwarz: „Glauben fängt mit Gott an, nicht mit mir. Deswegen ja ist der Weg zum Glauben für uns moderne Selbstbestimmer so schwer zu finden (und letzte Gewissheit erreichen wir nie): Ich kann mir Gott nicht passend machen, sonst wäre er nicht Gott.“
Neben Jan Ross ist es auch Patrik Schwarz (studierter Anthropologe und Pastorinnensohn), der in der ZEIT die Sperrigkeit des christlichen … Mehr
Die Verteidigung des Menschen. Warum Gott gebraucht wird
In der heutigen Ausgabe der ZEIT ist ein lesenswerter Artikel „Das ist Gott“ von Jan Ross über das Kreuz als … Mehr