Ernst Troeltschs RGG-Artikel Protestantismus im Verhältnis zur Kultur von 1913: „die nun auch religiös begründete und geweihte Verselbständigung der nationalen Kulturen, der mit einer prinzipiellen Kritik des Herkommens verbundene religiöse Individualismus der persönlichen Glaubensüberzeugung und die religiöse Heiligung der diesseitigen Weltarbeit.“

Immer noch lesenswert ist Ernst Troeltschs RGG-Artikel über das Verhältnis von Protestantismus und Kultur von 1913: Protestantismus: II. P. im … Mehr

Wenn das Fehlen ökonomi­scher Anreize einen „volkskirchlichen“ Protestantismus perspektivlos macht: „Die evangelische Rechtsfertigungslehre erweist sich nur in verbindlichen gemeinschaftlichen Lebensformen als dauerhaft heilsam. In der christusbezogenen Anteilhabe wird die eigenöko­nomische Vorteilslogik nachhaltig transformiert.“

Wenn das Fehlen ökonomi­scher Anreize einen „volkskirchlichen“ Protestantismus perspektivlos macht Ruinös – anders lässt sich religionsökonomisch die evangelische Rechtfertigungslehre nicht … Mehr

Søren Kierkegaard, Die Bibelauslegung der Mittelmäßigkeit: „Die Bibelauslegung der Mittelmäßigkeit legt Christi Worte so lange aus und aus, bis sie ihr Eigenes, das Geistlose (Triviale) herausbekommt — und dann ist sie, nachdem sie alle Schwierigkeiten be­seitigt hat, beruhigt und beruft sich auf Christi Worte!“

Kierkegaards letzte publizistische Unternehmung war seine Abrechnung mit dem organisierten Christentum und insbesondere mit der lutherischen Staatskirche in Dänemark, die … Mehr

Protestantische Selbstsäkularisierung: „Je allgemeinverständlicher die ‚Kommunikation des Evangeliums‘ zu sein hat, umso weniger vermag sie Menschen für das Passah-Mysterium Jesu Christi einzunehmen. Und je weniger man als Christ kirchlich beansprucht wird, umso bedeutungsloser erscheint einem die christliche Botschaft.“

Im Hinblick auf den anstehenden Reformationstag habe ich in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung Christ in der Gegenwart (aus dem … Mehr