Gerhard von Rad, Predigt über 1. Timotheus 2,4-5 (Weihnachten 1940): „Schwerer als das Gewicht der ganzen Welt wog ihm das, was ihm in diesem Kind geschenkt war. Aber freilich das erfährt man nicht im Debattieren und auch nicht im bloßen Nach­denken. Der christliche Glaube ist vielmehr eine Sache der Hingabe, einer gehorsamen Bereitschaft, ja einer ganz persönlichen Liebe, eines Vertrauens, das wir zu Jesum Christum fassen.“

Predigt über 1. Timotheus 2,4-5 zu Weihnachten Von Gerhard von Rad Liebe Gemeinde! Nun haben wir wieder Weihnachten gefeiert. Aber … Mehr

Martin Niemöller, Sermon on 1. John 4:9 at Christmas Eve, 24th December, 1936, Church of Jesus Christ, Berlin-Dahlem: „To-day, you see, we are not dealing with the eternal laws of Nature and History, according to which we must adjust and regulate our lives, while behind these laws stands immutable Fate, with which our thoughts had rather not meddle; but the vital point about the Christmas message and the Christmas story is that the eternal, living God, in Whose sight none is guiltless and Who is unfathomable, comes forth from His secret dwelling-place, in order to prove His existence to us.“

Sermon on 1. John 4:9 at Christmas Eve, 24th December, 1936, Church of Jesus Christ, Berlin-Dahlem By Martin Niemöller “In … Mehr

Martin Niemöller, Predigt zur Christvesper am 24. Dezember 1936 über 1 Johannes 4,9 in Berlin-Dahlem, Jesus-Christus-Kirche: „Wer etwas weiß von der Unentrinnbarkeit Gottes, der weiß auch, daß es an unserem Rennen und Laufen nicht liegt, der merkt auf, der tut seine Ohren auf, wenn eine Botschaft der Rettung kommt. An dieser Stelle, bei der großen Furcht, da hat die Weihnachtsbotschaft ihre Stätte: »Christ, der Retter, ist da!« Da ist die Tür aufgestoßen zur großen Freude, die uns durch Leben und Sterben hindurchtra­gen wird“

Predigt zur Christvesper am 24. Dezember 1936 über 1 Johannes 4,9 in Berlin-Dahlem, Jesus-Christus-Kirche Von Martin Niemöller Daran ist erschienen … Mehr

Martin Luther über die Weihnachtsgeschichte in seiner Kirchenpostille: „O welch eine finstere Nacht ist über dem Bethlehem damals gewesen, die eines solchen Lichts nicht ist inne worden! Wie zeiget Gott an, daß er so gar nichts achte, was die Welt ist, hat und vermag; wiederum die Welt beweiset auch, wie gar sie nichts erkennet noch achtet, was Gott ist, hat und wirket.“

Siehe, wie gar schlicht und einfältig die Ding zugehen auf Erden, und doch so groß gehalten werden im Himmel. Auf … Mehr

Hans-Joachim Iwand, Predigt über Lukas 2,10-12 (Weihnachten 1944): „Vor zwei Jahren feierten unsere Soldaten in Stalingrad in Eis und Schnee und sicherer Todgeweihtheit das Weihnachtsfest. Ein Doku­ment dieser Weihnachtsfeier ist uns erhalten geblieben. Ein Oberleut­nant zeichnete auf der Rückseite einer russischen Landkarte das Bild der Gottesmutter, die das Kind in ihren Armen trägt. Die Gestalt der Mutter faltet sich förmlich um das Kind herum, das Kind aber bildet die Mitte, es trägt seine Mutter. An den Rand der Zeichnung schrieb der Maler die drei Worte: Licht, Leben, Liebe. Es sind die drei großen Worte, in denen uns der Eingang des Johannes-Evangeliums die Fleischwerdung des Wortes Gottes erzählt. Vor diesem Bild, so wird uns berichtet, haben die Männer von Stalingrad gesessen und Weih­nachten gefeiert. Sie haben den Weg zu dem Kind gefunden. Das Kind ist längst bei uns, es kommt nur darauf an, dass wir noch recht­zeitig zu ihm kommen können. Amen.“

Predigt über Lukas 2,10-12 zu Weihnachten Von Hans-Joachim Iwand Die Weihnachtsgeschichte beginnt von oben her, denn sie ist Ge­schichte von … Mehr

Christoph Blumhardts Predigt über Philipper 4,4-9 an Heiligabend 1899: „Wir dürfen in Christus in der Freude stehen, daß wir mit ihm, dem Herrn des Friedens, auf Erden noch gute Zeiten erleben werden. Wir haben ein Zukunftsreich vor Augen, ein Reich, welches die Menschen glücklich machen soll, und das ist so fest in Christus, daß wir uns daran halten können und immer in dieser Hoffnung freudig bleiben können. Darin besteht auch unser Glaube, und der Glaube macht fest, macht eisenhart, und der Glaube macht trotzig gegen die ganze gegenwärtige Welt.“

Predigt über Philipper 4,4-9 Von Christoph Blumhardt Freuen sollen wir uns in dem Herrn, – warum? Man muß einen Grund … Mehr

Eduard Thurneysen, Predigt über Jesaja 7,1-9: „Es frage sich doch jetzt einen Augenblick jedes unter uns, wo es denn bei ihm ums Festbleiben geht. Festbleiben! — vielleicht ist es eine Versuchung, eine ganz bestimmte Sünde, die dich verlockt, und wo es also heißt: Widerstehe! Bleibe fest! Oder eine Schwermut, eine Lebensangst, eine Sorgenlast liegt auf dir. Du sitzest wie in einer dunklen Höhle.“

Glaubet ihr nicht, so bleibet ihr nicht. Predigt über Jesaja 7,1-9 Von Eduard Thurneysen Es begab sich aber zur Zeit … Mehr

Walter Lüthi, Widerstehet. Predigt über Römer 8,31-39 (1942): „Was ist denn vorge­fallen? Wir haben, nicht erst in diesen letzten Wochen, flüchtigen Fremdlingen, die bei uns Schutz suchten, den Eintritt in unser Land verweigert. Die Behörden, die diesen Beschluss gefasst haben, hatten ihre Gründe dafür und haben sich ihn sicher zehnmal überlegt. Wir kennen diese Gründe, wissen auch um innenpolitische und aussenpolitische Hintergründe.“

Widerstehet. Predigt über Römer 8,31-39 Von Walter Lüthi Nachdem die Schweiz am 13. August 1942 eine Einreisesperre für Juden verhängt … Mehr