Kommentar zum Markus 8,31-38 Von Julius Schniewind Die erste Leidensansage. Mk 8, 31-33 (vgl. Mt 16, 21-23; Lk 9, 22) … Mehr
Kategorie: Predigten
Adolf Sommerauer, Ich spürte, wie der Tod ins Zimmer kam: „‚Du mußt es aushalten, bis er die Spritze bekommen hat, die ihm das wache Bewußtsein nimmt. Er hängt an dir, du darfst ihm das nicht antun.‘ In demselben Augenblick, als meine Frau um des Nächsten willen ihren Mann leiden ließ, war mir klar, dass Christus lebt und dass er da ist. Es war eine Geborgenheit in dem Christus, der dem Tod die Macht genommen hat. Und ich glaube, dass in ihm auch der Mann geborgen war, der an der Weggabel die andere Richtung nehmen musste.“
Ich spürte, wie der Tod ins Zimmer kam Von Adolf Sommerauer Daß menschliches Leben durch keine Formel hinreichend erklärt werden … Mehr
Wenn Gott mein Tagebuch schreibt: „Gott schreibt nicht irgendwelche Ereignisse für mein zukünftiges Leben vor, die mich entweder erfreuen oder aber rätseln lassen. Er verbindet sie vielmehr mit der Lebensschrift seines Sohnes.“
Wenn Gott mein Tagebuch schreibt Manche Menschen führen (noch immer) ein eigenes Tagebuch. Da werden im Rückblick auf den jeweiligen … Mehr
Heinrich Albertz, Predigt über Matthäus 6,25-34 (1989): „So schließt die Sorglosigkeit des Menschen, dem Jesus Christus begegnet ist, die Sorge nach dem schließlichen Sinn alles menschlichen Lebens nicht aus, sondern ein. So ist der gelassene, heitere, zuversichtliche, gewisse Glauben an den Gott des ersten Gebotes in Jesus Christus zugleich die tiefste Unruhe und Sorge um Gottes Gerechtigkeit.“
Predigt über Matthäus 6,25-34 Von Heinrich Albertz Darum sage ich euch: sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und … Mehr
Julius Schniewind, Jesus auf dem See (Matthäus 14,22-33): „Jesu Handeln und Jesu Macht wird mit Gottes Macht und Gottes Willen gleichgesetzt. Aber das war nicht anders in Geschichten wie der vom Gelähmten und in Worten wie der Antwort an den Täufer. Derselbe Jesus aber, der neben Gott gestellt wird, ist der, der alle seine Wunder, auch die größten, als Betender von Gott empfängt.“
Jesus auf dem See (Matthäus 14,22-33; vgl. Markus 6,45-52) Von Julius Schniewind 22 Und er trieb die Jünger, ins Boot … Mehr
Walter Krecks Grabrede für Günther Dehn (1970): „Wenn es etwas an diesem Sarg zu rühmen gibt, dann ist es nicht der Mensch Günther Dehn, sind es nicht seine Kämpfe und seine Bedrängnisse, sondern dann ist es allein diese Gnade Gottes, die besser ist als Leben, die nicht zu verwechseln ist mit menschlichen Leistungen, die auch nicht mit ihren eigenen Wirkungen in einem Menschenleben identifiziert werden darf, sondern die außerhalb unser, ungeschuldet und unerschüttert, in Jesus Christus begründet und offenbart ist.“
Grabrede für Günther Dehn, † Bonn am 17.3.1970 Von Walter Kreck „Deine Güte ist besser denn Leben; meine Lippen preisen … Mehr
Julius Schniewind, Der Hauptmann von Kapernaum (Matthäus 8,5-13): „Aber in unserer Geschichte ist der Glaube die Voraussetzung, nicht die Folge der Heilung. Der Gott, um den man weiß, den man kennt, der uns in Jesus begegnet, wird auch im Wunder wiedererkannt und erweist in Wunder und Gebetserhörung seine Macht und Gegenwart.“
Der Hauptmann von Kapernaum Mt. 8,5-13; vgl. Lk.7,1-9; 13,28.29; 7,10 Von Julius Schniewind 5 Als er aber nach Kapernaum hineinkam, … Mehr
Günther Dehns Predigt über Psalm 42,1-6 von 1952: „Der Mensch schreit nach ganz anderen Dingen. Er schreit nach Macht, nach Glanz und Glück, nach der Fülle und dem Reichtum des irdischen Lebens. Er schreit seine Not heraus, wenn er sich um diese Güter betrogen sieht. Er schreit als Flüchtling, als Obdachloser, als Gefangener, als hoffnungslos Erkrankter, als treulos Verlassener. Vielleicht wird auch der Name Gottes dabei genannt, aber dann nur im Ton der Anklage.“
Predigt über Psalm 42,1-6 Von Günther Dehn „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu … Mehr
Gottes Angesicht suchen: „Ich komme mir vor wie in einem Vernehmungsraum mit einem Einwegspiegel und blicke in die Spiegelscheibe. Gott dahinter wird mich sehen, aber ich ihn nicht. Doch da sitzt einer mir am Tisch gegenüber, …“
„Dein Angesicht, HERR, will ich suchen“ „Gott sieht alles!“ hieß es früher, wenn Eltern ihre Kinder ermahnten. In Psalm 139 … Mehr