Bemerkenswert sind Heinrich Vogels „Acht Artikel evangelischer Lehre“ von 1933, die dieser zunächst unter dem Titel „Kreuz und Hakenkreuz“ in … Mehr
Kategorie: Kirchengeschichte
Günther Dehns prophetische Worte Ende 1931 nach den gewalttätigen Störungen seiner Vorlesungen in Halle: „Verzerrter Idealismus ist Dämonie. Es ist ja einfach nicht wahr, dass diese fanatische, meinetwegen religiös gefärbte, tatsächlich aber von Gott gelöste Vaterlandsliebe dem Vaterland wirklich hilft. Im Gegenteil, sie wird das Vaterland ins Verderben führen.“
Ich habe die Sache der Kirche zu vertreten Von Günther Dehn Am 6. November 1928 hielt der Berliner Pfarrer Günther … Mehr
Elie Wiesel über seine Ankunft im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau 1944: „Nie werde ich diese Nacht vergessen, die erste Nacht im Lager.“
Nie werde ich diese Nacht vergessen, die erste Nacht im Lager, die aus meinemLeben eine siebenmal verriegelte lange Nacht gemacht … Mehr
J.F. Gerhard Goeters über Günther Dehn: „Nicht ein wirkungsvolles Lebenswerk, vielmehr die bemerkenswerte Klarheit seiner theologischen und kirchlichen Existenz und die erstaunliche Hellsicht gegenüber seiner Zeit, ihren Erbschaften und Bewegungen, haben ihn der kirchlichen Zeitgeschichte bereits zu einer Symbolfigur werden lassen.“
Günther Dehn (1882-1970) Von J.F. Gerhard Goeters Dehn entstammte einer bürgerlichen, nicht sehr kirchlichen Beamtenfamilie. Der nach dem Lebenssinn suchende … Mehr
Ernst Wolf, Die politische Ethik des Christen (1962): „Die kirchliche Mitverantwortung für Staat und Gesellschaft vollzieht sich nicht durch Einmischung in die Kompetenzen des außerkirchlichen Bereichs des Rechtslebens etwa, sondern sie vollzieht sich von dem Grund der Kirche, vom Wort Gottes her. Die Kirche versucht es auch nicht, soweit sie wirklich Kirche ist, mit sogenannten christlichen Konzeptionen, Ideologien, Programmen, etwa einem christlichen Naturrecht, das sie als ihr verfügbare Wahrheiten oder Richtigkeiten entwirft.“
Die politische Ethik des Christen Von Ernst Wolf Verehrte Zuhörer, liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen! Als Thema haben Sie formuliert: „Die … Mehr
Hans G. Ulrich, Das Zeugnis des Christen und die Politik – Zum Verständnis von Römer 13 bei Karl Steinbauer: „Besonders mit dem Eintreten für das Recht, das Steinbauers Handeln von Anfang an geleitet hat, tritt das Verständnis von Römer 13 und der darin begründeten »Zwei-Reiche-Lehre« deutlich hervor. Das Zeugnis des Christen muß sich nicht im Ungefähren des politischen Kräftespieles oder gar der Weltanschauungen aufhalten.“
Das Zeugnis des Christen und die Politik – Zum Verständnis von Römer 13 bei Karl Steinbauer Von Hans G. Ulrich … Mehr
Gerhard von Rad, Predigt über 1. Timotheus 2,4-5 (Weihnachten 1940): „Schwerer als das Gewicht der ganzen Welt wog ihm das, was ihm in diesem Kind geschenkt war. Aber freilich das erfährt man nicht im Debattieren und auch nicht im bloßen Nachdenken. Der christliche Glaube ist vielmehr eine Sache der Hingabe, einer gehorsamen Bereitschaft, ja einer ganz persönlichen Liebe, eines Vertrauens, das wir zu Jesum Christum fassen.“
Predigt über 1. Timotheus 2,4-5 zu Weihnachten Von Gerhard von Rad Liebe Gemeinde! Nun haben wir wieder Weihnachten gefeiert. Aber … Mehr
Martin Niemöller, Predigt zur Christvesper am 24. Dezember 1936 über 1 Johannes 4,9 in Berlin-Dahlem, Jesus-Christus-Kirche: „Wer etwas weiß von der Unentrinnbarkeit Gottes, der weiß auch, daß es an unserem Rennen und Laufen nicht liegt, der merkt auf, der tut seine Ohren auf, wenn eine Botschaft der Rettung kommt. An dieser Stelle, bei der großen Furcht, da hat die Weihnachtsbotschaft ihre Stätte: »Christ, der Retter, ist da!« Da ist die Tür aufgestoßen zur großen Freude, die uns durch Leben und Sterben hindurchtragen wird“
Predigt zur Christvesper am 24. Dezember 1936 über 1 Johannes 4,9 in Berlin-Dahlem, Jesus-Christus-Kirche Von Martin Niemöller Daran ist erschienen … Mehr
Hans-Joachim Iwand, Predigt über Lukas 2,10-12 (Weihnachten 1944): „Vor zwei Jahren feierten unsere Soldaten in Stalingrad in Eis und Schnee und sicherer Todgeweihtheit das Weihnachtsfest. Ein Dokument dieser Weihnachtsfeier ist uns erhalten geblieben. Ein Oberleutnant zeichnete auf der Rückseite einer russischen Landkarte das Bild der Gottesmutter, die das Kind in ihren Armen trägt. Die Gestalt der Mutter faltet sich förmlich um das Kind herum, das Kind aber bildet die Mitte, es trägt seine Mutter. An den Rand der Zeichnung schrieb der Maler die drei Worte: Licht, Leben, Liebe. Es sind die drei großen Worte, in denen uns der Eingang des Johannes-Evangeliums die Fleischwerdung des Wortes Gottes erzählt. Vor diesem Bild, so wird uns berichtet, haben die Männer von Stalingrad gesessen und Weihnachten gefeiert. Sie haben den Weg zu dem Kind gefunden. Das Kind ist längst bei uns, es kommt nur darauf an, dass wir noch rechtzeitig zu ihm kommen können. Amen.“
Predigt über Lukas 2,10-12 zu Weihnachten Von Hans-Joachim Iwand Die Weihnachtsgeschichte beginnt von oben her, denn sie ist Geschichte von … Mehr