The Church’s Function in War-Time[1] By George Bell, Bishop of Chichester What is the Church to do and say in … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Abschiede entlassen Verluste: „Auch wenn sie schmerzlich ausgesprochen werden, machen sie Beteiligte frei, auch in der je eigenen Trauer. Sie entbinden einen, an Entschwundenem vergeblich festhalten zu wollen und ermöglichen damit Neues in den Blick zu nehmen und anzugreifen. Wer für einen Verlust keinen Abschied findet, bleibt als Verlierer zurück. Oder anders gesagt: Ohne Abschied bleibt uns nur der Verlust.“
Abschiede entlassen Verluste Mit Verlusten zurechtzukommen heißt sich zu verabschieden wissen. Ein Abschied ist eine bewusst ausgesprochene Trennung, in die … Mehr
Hans G. Ulrich, Aktuelle Probleme am Anfang des Lebens. Wortmeldung eines evangelischen Theologen (2011): „Ethisches Urteilen ist vom Glauben und der Hoffnung, wie sie im Wort Gottes beschlossen sind, nicht zu trennen, weil das Urteilen ohne die Bindung an den Glauben und die Hoffnung ohne ein gegebenes Woraufhin und so auch ohne bestimmten Inhalt wäre. Urteilen erfolgt in Unterscheidungen, in denen die Wirklichkeit erscheint, die von dem bestimmt ist, was im Glauben und in der Hoffnung von Gott präsent wird. Entsprechend ist auch vom ‚Menschen‘ urteilend in Unterscheidungen zu reden. Evangelische Ethik hat daher nicht direkt von der menschlichen ‚Natur‘ gesprochen, sondern davon, wie innerhalb des Redens von Gottes Wirken vom Menschen und von dem, was zu ihm gehört und was sein Leben trägt, zu reden ist.“
Aktuelle Probleme am Anfang des Lebens. Wortmeldung eines evangelischen Theologen Von Hans G. Ulrich Disposition der Verständigungspraxis Evangelische Christen haben … Mehr
Jürgen Moltmann, Der Gott, auf den ich hoffe. Warum ich Christ bin (1979): „Um Christi willen bin ich Christ. In ihm fand ich meine Verlassenheit und Gott, und Gott in meiner Verlassenheit. In ihm fand ich die Kraft einer Hoffnung, mit der ich glaube, leben und sterben zu können. Ob ich aber in diesem Sinne »Christ« bin, das weiß ich trotz der Argumente und der Geschichte nicht. Das Urteil steht weder anderen noch mir zu. Es liegt in der Hand dessen, dem ich mich anvertraue.“
Der Gott, auf den ich hoffe. Warum ich Christ bin Von Jürgen Moltmann Seltsam sieht mich diese Frage an. Wer … Mehr
Hans Joachim Iwand, Erlösung zum Diesseits (1950): „Der Mensch ist draußen, er ist jenseits alles dessen geraten, was ursprünglich für ihn als das Paradies bereitet war mit dem Baum des Lebens in der Mitte. Er kennt die Welt nur noch als Todeswelt, er kennt sie in der Mächtigkeit der Auflehnung und Empörung gegen Gott, das ist seine Welt, das ist das Energiezentrum, welches diese seine Welt bewegt und in Bewegung hält – nicht Gott, sondern er, der Mensch: homo non potest velle, Deum Deum esse. Haben wir recht gehört: Homo – nicht bestia. Der Mensch, nicht das Tier, ist die Problematik, an die wir rühren, wenn wir von der Erlösung zum Diesseits sprechen.“
Erlösung zum Diesseits (1950) Von Hans Joachim Iwand Sie haben mich gebeten, zu Ihnen über ein Thema zu sprechen, das … Mehr
Predigt von Papst Leo XIV. an Palmsonntag auf dem Petersplatz in Rom: „Brüder, Schwestern, das ist unser Gott: Jesus, der König des Friedens. Ein Gott, der den Krieg ablehnt, den niemand dazu benutzen kann, um Krieg zu rechtfertigen, der das Gebet derer, die Krieg führen, nicht erhört und es mit den Worten zurückweist: »Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut« (Jesaja 1,15).“
Auch wenn am Ende der Predigt eine Anrufung Mariens steht, gilt die Friedenspredigt Papst Leos XIV. gerade Protestanten, wenn diese … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, „Die Antwort des Gerechten auf die Leiden, die ihm die Welt zufügt, heißt: segnen.“ Meditation zur Losung vom 8. Juni 1944: „Das war die Antwort Gottes auf die Welt, die Christus ans Kreuz schlug: Segen. Gott vergilt nicht Gleiches mit Gleichem und so soll es auch der Gerechte nicht tun. Nicht verurteilen, nicht schelten, sondern segnen. Die Welt hätte keine Hoffnung, wenn dies nicht wäre. Vom Segen Gottes und der Gerechten lebt die Welt und hat sie eine Zukunft. Segnen, das heißt die Hand auf etwas legen und sagen: du gehörst trotz allem Gott. So tun wir es mit der Welt, die uns solches Leiden zufügt.“
„Die Antwort des Gerechten auf die Leiden, die ihm die Welt zufügt, heißt: segnen.“ Meditation zur Losung vom 8. Juni … Mehr
Hans Günther Ulrich, Sinn und Geschmack für Gottes Willen. Zum theologischen Verständnis des Urteilens: „Damit sind wir in der biblischen Ethik. Was so als Weltwirklichkeit erscheint, ist die Welt, in der so Gottes Wille präsent wird, die Welt, die Gott mit sich versöhnt hat. Diese Welt erscheint in diesem Ereignis der Versöhnung Gottes, dem die weitere Wahrnehmung folgt. Es geht um keine moralische Orientierung, die ohne Urteil auskommt. Die Welt nach Gottes Willen in dieser »Weltzeit« zu finden ist die – ästhetische, wahrnehmende und verstehende – Aufgabe des Urteilens. Sie folgt der mit Gottes Wirken gegebenen Geschichte. Sie folgt dieser und keiner anderen »Geschichte« und – ohnehin – ist das was »Geschichte« heißen könnte, kein Ganzes. Das Urteil kann nur Fragmente fassen.“
Sinn und Geschmack für Gottes Willen. Zum theologischen Verständnis des Urteilens Von Hans Günther Ulrich Das Thema, so gefasst, hat … Mehr
Denkschrift der Vorläufigen Kirchenleitung der Deutschen Evangelischen Kirche (Bekennende Kirche) an Adolf Hitler vom 28. Mai 1936: „Wir haben in Offenheit die große Sorge weiter evangelischer Kreise zu begründen versucht, dass maßgebende Kräfte im heutigen Staate eine Unterdrückung der evangelischen Kirche, eine Zersetzung ihres Glaubens eine Beseitigung der evangelischen Sittlichkeit, kurz, eine Entchristlichung im weitesten Umfange betreiben. Schon jetzt übt der Zwang auf die Gewissen, die Verfolgung evangelischer Überzeugung, das gegenseitige Sich-Bespitzeln und Aushorchen unheilvollen Einfluss aus. Auch eine große Sache muss, wo sie sich gegen den offenbarten Willen Gottes stellt, am Ende das Volk ins Verderben führen. Gottes Kirche wird bestehen, auch wenn unter dem Versuch, das deutsche Volk zu entchristlichen, Millionen evangelischer Christen ihr Heil verlieren müssten.“
Denkschrift der Vorläufigen Kirchenleitung der DEK (BK) an Adolf Hitler vom Mai 1936 28. Mai 1936 An den Führer und … Mehr