Kreuz und Auferstehung Jesu Christi Von Hans Joachim Iwand Wie kein anderer Theologe hat Hans Joachim Iwand das Evangelium kreuzestheologisch … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
„Was ich geworden bin, bin ich trotz aller Schulerziehung geworden“ – Aus dem Lebensporträt Gustav Heinemanns von Matthias Schreiber
Ein schönes Porträt über Gustav Heinemann hatte Matthias Schreiber unter dem Titel „Gustav Heinemann – Als Christ in der politischen … Mehr
Leonhard Fronsperger in seiner Schrift „Von dem Lob des Eigennutzens“ (1564): „Welcher Kaufmann ist jemals über das Meer gefahren, hat sein Leben und seine Gesundheit riskiert, um Gewürze oder andere Handelswaren, die den Menschen nicht nur zur Nahrung, sondern auch zur Gesundheit äußerst dienlich sind, aus Indien hierher zu bringen, um dem Gemeinwohl zu dienen, wenn ihn nicht eigener Nutzen oder Gier dazu angetrieben hätte?“
Über Leonhard Fronspergers Schrift „Von dem Lob des Eigen Nutzen“ von 1564 Das ist fürwahr eine Provokation – die Schrift … Mehr
Die dramatische Wahrheit der christlichen Lehre: „Für die christliche Lehre ist wesentlich, dass wir von einer dramatischen Wahrheit des Evangeliums zu sprechen haben – also eine Wahrheit, die sich im konkreten Handlungsgeschehen als göttlich erweist. Wo dem Wahrheitsanspruch des Evangeliums Handlungsraum, Zeit und Personen entzogen werden, um Wahrheit prinzipiell zu erfassen, entsteht ein statisches Lehrgefüge mit unerträglichen Widersprüchlichkeiten, das in Ermangelung vertrauensfähigen Handlungsgeschehens keinen Glauben finden kann.“
Die dramatische Wahrheit der christlichen Lehre Das sind ja der allzu offensichtliche Widerspruch zwischen göttlicher Allmacht und (All-)Güte im Angesicht … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Psalm 51,12-13: „Schaff in mir, Gott, ein reines Herz — geht auch daran nicht vorüber! Es geht auch an dem in seinem Grabe liegenden, dem der Verwesung preisgegebenen Menschen nicht vorüber! Es bezieht auch ihn ein. Es sagt nicht: Dieser Fall ist hoffnungslos. Es macht nicht eine Teilung zwischen den Lebenden, Suchenden, nach Gott noch immerhin Fragenden, um ihn Kreisenden, darum Wissenden — und jenen Anderen, den Verlorenen, Toten, Leeren, den Kalten und Rohen. Es ist selbst so tief hinabgestiegen, es weiß soviel von dem, was Sünde heißt, dass es wirklich aus der Tiefe, aus der letzten Tiefe ruft. Wir werden vielleicht fragen: Welcher Tote kann denn rufen? Welcher Erstorbene kann denn an die Mauern seines Grabes klopfen? Und doch — so würde ich sagen — müssen wir die Stimme, die wir hören, von dort her vernehmen, aus dieser äußersten, letzten Tiefe. Schaff in mir Gott ein reines Herz! So aus dem Nichts heraus, wie du die Welt und alles was ist, aus dem Nichts heraus geschaffen, hast. Es ist wirklich nicht mehr da, als eine vertrocknete Scherbe, als ein harter Stein, und ein durch nichts mehr zu erweichendes Etwas, das nenne ich die Mitte meines Lebens! Es geht wirklich in diesem Gebet um so etwas Ähnliches, wie um eine Auferstehung von den Toten! Das müsste geschehen, wenn mir geholfen werden könnte.“
Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz. Predigt über Psalm 51,12-13 Von Hans Joachim Iwand Psalm 51,12-13: Schaffe in mir, … Mehr
Trutz Rendtorff über die Theologie Karl Barths: „Die besondere Leistung Barths besteht gerade darin, die Debatte um die Selbstbegründung des Subjektes von Freiheit durch die These von dem ontologischen Vorrang der Freiheit Gottes vor der menschlichen Selbsterfassung von Freiheit transzendiert zu haben.“
Das ist eine Kunst: Das theologische Werk eines anderen sachgerecht darzustellen und zu würdigen, dessen Überzeugungen man selbst nicht teilt. … Mehr
„Lass uns Vergebung finden durch Fasten, Gebet und Werke der Liebe“ – Was am dritten Fastensonntag in der römisch-katholischen Kirche in Deutschland werkgerecht hergebet werden soll.
„Lass uns Vergebung finden durch Fasten, Gebet und Werke der Liebe“? Da ist wohl etwas schief gegangen im deutschsprachigen Messbuch … Mehr
Gustav Heinemanns Fernsehansprache vom Ostersonntag 1968 nach den studentischen Unruhen im Zusammenhang mit dem Dutschke-Attentat: „Wer mit dem Zeigefinger allgemeiner Vorwürfe auf den oder die vermeintlichen Anstifter und Drahtzieher zeigt, sollte daran denken, dass in der Hand mit dem ausgestreckten Zeigefinger zugleich drei andere auf ihn zurückweisen. Das Kleid unserer Freiheit sind die Gesetze, die wir uns selber gegeben haben. Diesen Gesetzen die Achtung und Geltung zu verschaffen, ist die Sache von Polizei und Justiz. Es besteht kein Anlass zu bezweifeln, dass Polizei und Justiz tun, was ihre Aufgabe ist. Wichtiger aber ist es, uns gegenseitig zu dem demokratischen Verhalten zu verhelfen, das den Einsatz von Polizei und Justiz erübrigt. Zu den Grundrechten gehört auch das Recht zu demonstrieren, um öffentliche Meinung zu mobilisieren.“
Gustav Heinemanns Fernsehansprache vom Ostersonntag 1968 Als es nach dem Attentat auf Rudi Dutschke vom 11. April 1968 studentische Demonstrationen … Mehr
Gustav Heinemanns eschatologisches Schlusswort zu seinem Abschied als Bundespräsident: „,Meine Herren! Entweder die Welt geht jetzt noch nicht unter und unser Herr kommt noch nicht – dann ist kein Grund vorhanden, die Sitzung abzubrechen. Oder unser Herr kommt jetzt – dann soll er uns bei der Arbeit finden. Die Sitzung geht weiter!‘“
Eschatologisches Schlusswort zum Abschied als Bundespräsident Von Gustav W. Heinemann Folgende Geschichte hatte Gustav Heinemann zu seinem Abschied als Bundespräsident … Mehr