Martin Luther King, Jr. Von Dietrich Ritschl Er wurde 39 Jahre alt, wie Dietrich Bonhoeffer. Er war klein von Statur, … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Helmut Gollwitzer Predigt über 2. Korinther 5,15 am Buß- und Bettag 1953: „Das Kreuz Christi ist der große Strich, den Gott unter unser bisheriges Leben zieht, der Strich, den wir nicht selbst machen konnten und mit dem das selige „hinfort nicht mehr“ erklingt. Denn das Kreuz Christi nimmt jeder Angst um unser Leben, die uns treibt, uns um uns selbst zu drehen, den Grund; es macht die Angst zur Torheit und stellt in die Freiheit.“
»Hinfort nicht mehr«. Predigt über 2. Korinther 5,15 Von Helmut Gollwitzer … und er ist darum für alle gestorben, auf … Mehr
Dietrich Bonhoeffers theologisches Gutachten über Staat und Kirche (1941): „Die Verweigerung des Gehorsams in einer bestimmten geschichtlichen, politischen Entscheidung der Obrigkeit kann ebenso wie diese Entscheidung selbst nur ein Wagnis auf die eigene Verantwortung hin sein. Eine geschichtliche Entscheidung geht nicht in ethische Begriffe auf. Es bleibt ein Rest: das Wagnis des Handelns. Das gilt für die Obrigkeit wie für den Untertanen.“
Theologisches Gutachten. Staat und Kirche[1] Von Dietrich Bonhoeffer 1. Begriffliches Der Begriff des Staates ist dem Neuen Testament fremd. Er … Mehr
Christoph Blumhardts Predigt über Lukas 18,1-8 von 1915: „Sehen wir heute die Welt im Kriegsgeist wie einmütig, warum sollen wir nicht auch im Geist Gottes einmal erleuchtet werden? Sehen wir Völker in der Begeisterung aufwachen und im eitlen Wahn immer nur auf ihren Sieg warten, wie wenn dann etwas geholfen wäre — vielleicht könnte auch Gott es machen, daß man einmal begeistert wird für das Gute, für das Wahrhaftige, für den Frieden? Aber nur sein Geist wird es machen, nur sein Geist kann dem Geist der Welt entgegentreten.“
Beten und nicht laß werden! Predigt über Lukas 18,1-8 Von Christoph Blumhardt Der Heiland sieht auch in große Städte hinein. … Mehr
Christoph Blumhardt, Predigt über Lukas 18,1-8 (1899): „Was wollt ihr denn? Was laufet ihr denn so fromm da herum? Wollt ihr leben wie andere Menschen und eurem Egoismus, eurer Selbstsucht leben? Wollt ihr euch einbilden, ihr könnt es durchbringen auch ohne die andern? Wollt ihr wieder von Jesus weg und gerade so blinde Menschen werden wie die andern? Was wollt ihr denn, ihr Christen? Wollt ihr in euren Kirchen sitzen und es euch da gemütlich machen, wie die andern Leute in ihrem Geld? Wollt ihr hinsitzen und euch erbauen, wie andere in ihrem Theater? Zu was seid ihr denn da, ihr Christenleute? Ihr seid zu nichts anderem da, als dass ihr das Reich Gottes herschreiet.“
Das Schreien vor Gott. Predigt über Lukas 18,1-8 (1899) Von Christoph Blumhardt Dieses Gleichnis ist sehr bezeichnend für das Werden … Mehr
Christoph Blumhardts Predigt über das Gleichnis von der bittenden Witwe (Lukas 18,1-8) von 1897: „Die Staaten haben nichts im Sinn als ihre Soldaten, ihre Polizei und ihre Gesetze, aber nach Gott fragt man nicht; der gilt nichts, und da sind dann Verhältnisse in der Menschheit, soziale und gesellschaftliche, in Handel und Wandel und Gewerbe und Erfindungen der heutigen Welt, die nützen alle nichts. Je gescheuter die Leute werden, um so weniger wollen sie Feuer werden fürs Reich Gottes.“
Die Witwe. Predigt über Lukas 18,1-8 Von Christoph Blumhardt Er sagte ihnen aber ein Gleichnis davon, daß man allezeit beten … Mehr
Martin Luther über das Bilderverbot in seiner Auslegung zu 2.Mose 20,4 (1525): „Wollten wir aber den Schwärmern folgen, so müsste man kein Geld münzen, in kein Wasser sehen, in keinen Spiegel sehen, und alles, was nur ein Bild hat, hinweg legen; ja, man müsste den Leuten die Augen ausstechen, wenn man gar kein Bild sollte haben, denn man sieht Bilder auf dem Gelde, im Wasser, im Spiegel. Sind nun das nicht feine Prediger? Darum siehst du klar, dass Gott nicht allerlei Bilder meint.“
Über das Bilderverbot. Auslegung zu 2.Mose 20,4 Von Martin Luther Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Du sollst … Mehr
Jürgen Habermas, Ziviler Ungehorsam – Testfall für den demokratischen Rechtsstaat (1983): „Ziviler Ungehorsam ist ein moralisch begründeter Protest, dem nicht nur private Glaubensüberzeugungen oder Eigeninteressen zugrunde liegen dürfen; er ist ein öffentlicher Akt, der in der Regel angekündigt ist und von der Polizei in seinem Ablauf kalkuliert werden kann; er schließt die vorsätzliche Verletzung einzelner Rechtsnormen ein, ohne den Gehorsam gegenüber der Rechtsordnung im Ganzen zu affizieren; er verlangt die Bereitschaft, für die rechtlichen Folgen der Normverletzung einzustehen; die Regelverletzung, in der sich ziviler Ungehorsam äußert, hat ausschließlich symbolischen Charakter – daraus ergibt sich schon die Begrenzung auf gewaltfreie Mittel des Protests.“
Ziviler Ungehorsam – Testfall für den demokratischen Rechtsstaat. Wider den autoritären Legalismus in der Bundesrepublik Von Jürgen Habermas Das tonangebende … Mehr
Rowan Williams, Was ist Christentum (vorgetragen 2005 an der Islamischen Universität in Islamabad): „Der Christ hofft und betet darum, dass er am Ende durch die Gnade des Geistes Gottes dazu gebracht wird, die Herrlichkeit Gottes zu sehen, wie sie sich im Antlitz Jesu zeigt, und so mit seinem Gebet zum Vater verbunden zu sein, dass wir niemals abfallen. Alles, was der Betrachter in einem christlichen Gottesdienst sehen kann, zielt darauf ab. Wir versuchen, das Leben, das in Jesus, dem Sohn Marias, lebendig war, in jedem von uns durch die Gabe des Geistes Gottes lebendig werden zu lassen.“
Was ist Christentum? Von Rowan Williams Stellen Sie sich vor, jemand würde über einen Zeitraum von etwa einem Jahr beobachten, … Mehr