Einspruch gegen den Bischofstitel (1947) Von Martin Niemöller Sie, Christiane Tietz, heißt immer noch „Kirchenpräsidentin“, die in der Kirchenleitung der…
Helmut Gollwitzer über Hans Joachim Iwand: „Die Verkündigung und die Kirche gehören also in das eschatologische Geschehen hinein; aber sie können sich nicht selbst hineinstellen. Der gleiche Theologe, der der Predigt Außerordentliches zutraut, dem Predigen inmitten eines zusammengebrochenen, dem äußeren und dem inneren Nihil ausgesetzten Volkes das sinnvollste und unerläßlichste Tun ist, und der einen großen Teil seiner letzten Kraft an die Erneuerung der Predigt wendet, ist jedem Besitzbewußtsein der Kirche, jeder sich selbst aufblähenden Amtstheologie, jeder hierarchischen Verfestigung bitter feind. Von daher wird er schärfster Kritiker einer glaubenslos sich in der Welt einrichtenden und den Schutz weltlicher Macht sich erkaufenden Kirche.“
Eine anspruchsvolles und sympathisches theologisches Porträt von Hans Joachim Iwand hatte Helmut Gollwitzer 1966 verfasst: Hans Joachim Iwand Von Helmut…
»daß wir an ihm bleiben – dem treuen Heiland«! Martin Niemöllers Gedenkrede über Paul Schneider von 1964
Vor 80 Jahren, am 18. Juli 1939, wurde Pfarrer Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald ermordert. 25 Jahre später hielt Martin…
Martin Niemöllers, Der gekreuzigte und auferstandene Christus (1953): „Christus starb nicht für irgend etwas in dieser Welt; er starb weder für den Fortschritt noch für eine neue Weltordnung; er starb auch nicht für sein Vaterland — er starb für den Menschen, damit der Mensch leben möchte, der neue Mensch des Glaubens leben möchte. Deshalb heißt unser Christenberuf: Wir sollen dem Menschen dienen, den Gott über alles geliebt hat und noch liebt, und sollen verhüten, dass der Mensch als Werkzeug oder Mittel für irgend etwas oder irgend jemand mißbraucht wird.“
Der gekreuzigte und auferstandene Christus Von Martin Niemöller Im 1. Kapitel des 1. Korintherbriefes bezeichnet der Apostel Paulus die Botschaft,…
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet: „Tränen sind das ‚Grundwasser der Seele‘ (Gotthard Fuchs), das uns auf Gottes Wort hin ihm nahekommen lässt. Wenn die eigene Tränen Gott zufließen, gerät unser Leben heilsam in Fluss.“
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet „Warum weinst du und warum isst du nichts? Und warum ist dein Herz so traurig?“ fragt…
Ein Tränengebet: „Dein Geist durchringe unser Herz, rühre unsere Seele tränentief an, damit wir zu dir finden und uns dir anvertrauen.“
Tränengebet Himmlischer Vater, Du unser Gott, unermesslich deine Herrlichkeit, unermüdlich deine Macht, unvorstellbar deine Vorsicht. In deinem Sohn bist Du…
Ein britisches Gebet für Deutschland während des Ersten Weltkriegs: „Gib Deinen Segen, o Vater, dem Volk jenes großen und schönen Landes, mit dessen Herrschern wir im Krieg stehen. Stärke die Hände der Weisen und Gerechten, die der Nächstenliebe folgen und nach Gerechtigkeit und Freiheit suchen, unter ihnen wie unter uns. Vertreibe die bösen Leidenschaften von Hass, Misstrauen und dem Fieber des Krieges, unter ihnen wie unter uns.“
Ein britisches Gebet für Deutschland während des Ersten Weltkriegs Dieses Gebet für Deutschland, das Frau Lucy Gardner zugeschrieben wird, wurde…
Martin Niemöllers Gedanken zu dem Thema: Evangelisch oder Katholisch? von 1939: „Ich bin überzeugt, daß der katholische Christ mehr von der Bibel kennt als der evangelische; ich bin überzeugt, daß sie ihm für sein Leben mehr bedeutet; und ich bin endlich überzeugt, daß er mehr und ernster betet. — Von daher muß ich fragen, ob wir auf dem rechten Weg sind.“
Als Martin Niemöller 1938 im Konzentrationslager Sachenshausen in Isolationshaft genommen wurde und vom Evangelischen Oberkirchenrat (EOK) seine Entfernung von der…
Martin Niemöllers Predigt über Jeremia 14,7-11 zum Stuttgarter Schuldbekenntnis 1945: „Unsere Schuld als Christen, liebe Gemeinde, ist viel größer als die Schuld der Nazis, des deutschen Volkes und der Militaristen. Wir Christen haben ja um den rechten Weg gewusst. Die andern haben sich ihre eigenen Wege ausgedacht. Wir wussten, es gibt einen, den zeigt Gott in seinen heiligen Geboten, in dem Leben und Sterben unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi. Das ist der rechte Weg, den haben wir zu bezeugen, den haben wir zu leben und haben es unserem Volk vorzuhalten. O, unsere große Schuld!“
Am 18. Oktober 1945 war in Stuttgart die erste ordentliche Sitzung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) angesetzt,…