Johannes Busch, Adam, wo bist du? Predigt über 1. Mose 3,8-9: „Weil dieser Gott Herr ist und dieser Herr unser Gott, darum lässt er heute Morgen keinen los! Warum läufst du von mir weg? Warum versteckst du dich vor mir? Jeder Posaunenklang, der heute ertönt, ist wie eine Frage: Du, Mensch, wo bist du?“

Eine der klassischen Evangelisationspredigten aus den fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts, gehalten von Johannes Busch (1905-1956), dem Vater von Eberhard … Mehr

David J. Bosch über Evangelisation: „Evangelisation ist mehr als die „Gewin­nung von Seelen“, als ob ihre größte Sorge der Rettung von Seelen gelte, die fort­bestehen müssen, wenn alle Welt vergangen ist. Evangelisation betrifft die Ret­tung der Menschen (nicht allein ihrer „Seelen“) hinsichtlich aller ihrer Verhältnis­se.“

Evangelisation, Evangelisierung Von David J. Bosch 1. Modelle Der Begriff Evangelisation ist von dem griechischen Verb euangelizein bzw. euangelizesthai abgeleitet. … Mehr

John R. W. Stott, Die biblische Grundlage der Evangelisation (Lausanne 1974): „Unsere Mission soll, wie die seine, eine Mission des Dienstes sein. Er gab seine hohe Stellung auf und nahm Knechtsgestalt an (Phil. 2,7). Das müssen wir auch tun. Er stellt uns ein vollkommenes Mo­dell des Dienstes vor und sendet seine Gemeinde in die Welt, damit sie eine dienende Gemeinde ist. Müssen wir nicht diesen biblischen Schwerpunkt wiedergewinnen? In vieler Hinsicht neigten wir (besonders die von uns, die aus Europa und Nordamerika kommen) in unserer Haltung und in unseren Unternehmungen mehr dazu, Herren zu sein, als zu dienen.“

In Hongkong hatte ich wohl 2006 John Stott in St. Andrew’s in Kowloon predigen hören. Schon 85 Jahre alt war … Mehr

Martin Niemöller, Christus und die Gleichgültigen. Zweiter evangelistischer Vortrag 1965 in Bremerhaven: „Die übergroße Menge der in Wahrheit gleichgültigen getauften Kirchensteuerzahler zählen als kirchlicher Teil der Bevölkerung und werden auch in der kirchlichen Öffentlichkeit als Christen gezählt; aber was haben sie im Grunde mit Christus überhaupt zu tun? Und was hat Christus mit ihnen zu tun? Christus und die Gleichgültigen! Das Und im heutigen Thema bedeutet jedenfalls nicht, daß da eine wirkliche, und das heißt: eine lebendige Verbindung bestünde. Und es müht sich auch niemand darum, diese Verbindung zu schaffen; man tut vielmehr so, als wäre sie da. In der Weltstatistik der Religionen werden diese 95 % als Christen gezählt, obgleich sie außer der Taufe, die sie fast alle als Säuglinge empfingen, und vielleicht noch der Konfirmation, ohne die ein anständiger junger Mensch nicht ins Leben hinausgeht oder hinausging, mit Christus nie etwas zu tun hatten, sicherlich aber heute gar nichts zu schaffen haben.“

Christus und die Gleichgültigen (1965) Von Martin Niemöller Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe … Mehr

Martin Niemöller, Christus und die Atheisten. Erster evangelistischer Vortrag 1965 in Bremerhaven: „Wir dürfen deshalb nicht dem Wahn verfallen, ein Atheist sei vom Heil der Erlösung weiter entfernt als jemand, der an die Existenz Gottes »glaubt«. Sol­cher »Glaube« hat mit Christus gar nichts zu tun; und es ist sinnlos, einen Athe­isten zur Anerkennung der Existenz Gottes zu bringen. Schon die Diskussion, ob es Gott gibt oder nicht gibt, ist sinnlos, weil der Sieg in einer solchen Aussprache dem zufällt, der ge­schickter ist, nicht aber dem, der Christus braucht, der der einzige Beweis für Gottes Exi­stenz werden kann, wo in der Begegnung und Konfrontation mit ihm das Wunder des Glau­bens geschieht.“

Christus und die Atheisten Von Martin Niemöller Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in … Mehr