Dankgebet für zwischendurch: „So danke ich Dir für das Essen, das meine Hände empfangen haben, für die Kleidung, die meinen Leib umhüllt, für das Dach über meinem Kopf, das mich sicher ruhen lässt, für meine Familie, die mich begleitet und berührt, für Menschen, die mir freundlich begegnen und für Ereignisse, die meine Seele erfreuen.“

Dankgebet für zwischendurch Gott, unser Vater,die Erde ist voll von deinen Gütern.Du hast Deine Hand aufgetanund uns mit Gutem gesättigt.So … Mehr

Dietrich Bonhoeffers Besinnung über die Dankbarkeit der Christen von 1940: „Dem Dankbaren wird alles zum Geschenk, weil er weiß, dass es für ihn überhaupt kein ver­dientes Gut gibt. Er unterscheidet darum nicht zwischen Verdientem und Unverdientem, zwischen Erworbenem und Empfangenem, weil in seinen Augen auch das Erworbene Em­pfangenes, das Verdiente Unverdientes ist. In der Dankbarkeit kehrt jede Gabe verwandelt in ein Dankopfer zu Gott zurück, von dem sie kam. Wofür ich Gott danken kann, das ist gut. Wofür ich Gott nicht danken kann, das ist böse. Ob ich aber Gott danken kann oder nicht, das entscheidet sich an Jesus Christus und seinem Wort. Jesus Christus ist die Grenze der Dankbarkeit. Jesus Christus ist auch die Fülle der Dankbar­keit; in ihm ist die Dankbarkeit ohne Grenze. Sie umschließt alle Gaben der geschaffenen Welt. Sie umfasst auch den Schmerz und das Leid. Sie durchdringt die tiefste Dunkelheit, bis sie in ihr die Liebe Gottes in Jesus Christus gefunden hat. Danken heißt ja sagen zu allem, was Gott gibt, ‚alle Zeit und für alles‘ (Epheser 5,20).“

Von der Dankbarkeit der Christen Von Dietrich Bonhoeffer Dankbarkeit entspringt nicht aus dem eigenen Vermögen des menschlichen Herzens, sondern nur … Mehr