Zum Batik-Gemälde „Heilige Dreieinigkeit“ des tamilischen Künstlers und katholischen Priesters Fr A. J. Thamburaj S.J. schrieb Johnson Gnanabaranam (1933-2008), vormaliger … Mehr
Kategorie: Theologie
Rudolf Bultmann, Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden? (1925): „Wer mit Gottesbeweisen etwas über Gottes Wirklichkeit auszusagen meint, disputiert über ein Phantom. Man kann über Gott sinnvoll so wenig reden wie man über Liebe reden kann.“
„Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden?“ heißt einer der klassischen Aufsätze Rudolf Bultmanns, der 1925 veröffentlicht wurde. Welchen … Mehr
Augustinus über innere Bilderwelten in seinen Bekenntnissen (Confessiones): „Groß ist die Macht des Gedächtnisses, gewaltig groß, mein Gott, ein Tempel, weit und unermesslich. Da steigt ein großes Verwundern in mir auf, Staunen ergreift mich. Und die Menschen gehen hin und bewundern die Bergesgipfel, die gewaltigen Meeresfluten, die breit daherbrausenden Ströme, des Ozeans Umlauf und das Kreisen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“
Über die Bilderwelt des eigenen Gedächtnisses (Bekenntnisse) Von Augustinus Himmel und Erde und Meer sind da untergebracht nebst allem, was … Mehr
Hans Joachim Iwand, Vom Primat der Christologie (1956): „Treten wir unter neuen Bedingungen an die Sache heran? Sind unsere Waffen schärfer geschliffen? Sind wir besser gerüstet für diesen Gipfelanstieg, der nicht gelingen wird, wenn wir nicht bereit sind, alles dafür einzusetzen! Omnia in Christum instaurare!“
Der Aufsatz „Vom Primat der Christologie“, den Hans Jochim Iwand 1956 für die Barth-Festschrift „Antwort“ geschrieben hatte, gilt wohl als … Mehr
Gerhard von Rad, Christliche Weisheit? (1971): „Das Schöpfungsgeheimnis spielt mit dem Menschen, es liebt ihn, lädt ihn in seine innersten Gemächer ein, ja, es sitzt schon vor seiner Türe! Hier vollzieht sich eine ans Mystische grenzende Auslieferung des Menschen an die Herrlichkeit des Seins. Hier wirft sich der Mensch mit Lust einem Sinn entgegen; er entdeckt ein Geheimnis, das schon auf dem Weg ist, sich ihm zu schenken.“
Christliche Weisheit? Von Gerhard von Rad Wer sich mit der Weisheit des alten Israel befaßt, wird zunehmend von der Frage … Mehr
Johannes Baptist Metz über die Erinnerung (1973): „Nicht von ungefähr legt sich christlicher Glaube kategorial als memoria passionis, mortis et resurrectionis Jesu Christi aus und sucht sich in der Erzähl- und Argumentationsgestalt befreiender Erinnerung (als bestimmter Gestalt von Hoffnung) in den Verhältnissen der Neuzeit zu verantworten.“
Ganz schön hintersinnig ist, was Johannes Baptist Metz 1973 in seinem Artikel „Erinnerung“ im Handbuch philosophicher Grundbegriffe geschrieben hat, bevor … Mehr
„Es war einmal“ – Ein Altersgedicht von Rudolf Bultmann (1975) in seinem letzten Brief an Martin Heidegger
Dem letzten Brief Rudolf Bultmanns (1884-1976) an Martin Heidegger (1889-1976) vom 20. September 1975 lag folgendes Gedicht bei – Bultmann … Mehr
Heinrich Vogel über den Glauben an Gott: „Der Glaube ist nicht seine eigene Wahrheit. Er kann die Wahrheit darum auch nicht in einer Selbstbesinnung und in einem Selbstverständnis erschließen. Gott ist Gott in der ewigen Priorität seines Gottseins vor allem unserem Glauben und Bekennen. Dass er als der Gott für uns Gott ist, das und das allein ermöglicht, begründet und wirkt unsern Glauben an Gott.“
Was Heinrich Vogel seinerzeit in seiner Auslegung zum Nicaenischen Glaubensbekenntnis einleitend geschrieben hat, ist immer noch bedenkenswert: Über den Glauben … Mehr
Friedrich Mildenberger über Martin Luthers De servo arbitrio (1983): „Für Luther ist die Behauptung unumgänglich: ‚Der freie Wille ist offenkundig nur ein Gottesprädikat.‘ Nur so gelingt ihm in der Kontroverse mit Erasmus eine einheitliche Auslegung der umstrittenen Bibeltexte. Und zugleich verlangt die Gewissheit des Glaubens, dass der Mensch gerade das wahrnimmt, was ihm Gott als Leben gewährt, im Hören auf das Wort wie im Tun dessen, was anliegt. Menschliche Spontaneität wird hier durch das entbunden, was ihr von außen zukommt, als Wort wie als die Gelegenheit zum Tun.“
Mein Dogmatiklehrer Friedrich Mildenberger hatte aus Anlass des 500. Geburtstags Martin Luthers am 4. November 1983 den akademischen Festvortrag zum … Mehr