Hat Gott einen Plan für mein Leben? Was die Bibel dazu sagt Problematisch ist mitunter die Redeweise von einem „Plan … Mehr
Kategorie: Theologie
Martin Luther über die Dreieinigkeit (Trinität). Predigt am Sonntag Trinitatis 1531: „Disputiere also nicht, sondern halte dich an das Wort!“
Der Glaube an den dreieinigen Gott (Predigt am Sonntag Trinitatis 1531) Von Martin Luther Ich glaube an Gott Vater, den … Mehr
Die Gottesfrage im Zeitalter der KI und die Freiheit der Kinder Gottes: „Was die Künstliche Intelligenz deutlich macht, ist die Paradoxie eines unfreien Willens, der sich selbst als frei versteht: Vorgesehenes wird zur vermeintlich freien Wahl auf das eigene Bedürfnis hin gestellt. Das Bewusstsein einer freien Entscheidung folgt der bereits vollzogenen Handlung, wie dies im ‚Libet-Experiment‘ nachgewiesen worden ist. Dass Künstliche Intelligenz in unserer Gesellschaft immer lebensbestimmender wird, hängt mit dem Dogma der individuellen Wahl- und Entscheidungsfreiheit zusammen. Im Glauben, es sei unsere freie Wahl, wird umso williger angenommen, was für uns künstlich vorgesehen wird. Treffend schreibt dazu Slavoj Žižek: ‚Individuen lassen sich viel besser steuern, wenn sie sich auch weiterhin als freie und autonome Gestalter ihres eigenen Lebens verstehen.'“
Die Gottesfrage im Zeitalter der KI und die Freiheit der Kinder Gottes „Das, worüber hinaus nichts Größeres gedacht werden kann … Mehr
Friedrich Mildenberger, Gottes Gegenwart im Heiligen Geist: „Von Gottes Geist redet da die Bibel, oder auch vom Heiligen Geist, wo Gott sich Menschen mitteilt, und wo Menschen, etwa im Gebet, sich Gott mitteilen.“
Friedrich Mildenbergers Vorlesung „Theologie des Heiligen Geistes„, die er im Wintersemester 1980/81 in Erlangen gehalten hatte, ist dank Ernst Dehlinger … Mehr
Julius Schniewind, Theologie und Seelsorge (1946): „Eine Paraklese, die durch Gottes Erbarmen, durch die Liebe des Geistes, die durch den Herrn Jesus hindurch zu uns kommt, wie dringend bedürfen wir ihrer selber, wir Hirten und Lehrer.“
Als Julius Schniewind (1883-1948) zusätzlich zu seiner neutestamentlichen Professur in Halle 1946 zum Propst von Halle-Merseburg berufen wurde, hielt er … Mehr
Reinhold Schneider, »Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt …« (1944): „Kein zweiter konnte buchstäblich sein Fleisch und Blut zur Speise geben. Mit dieser Tatsache ist etwas Unsägliches hereingebrochen in das Leben der Menschen, in die Geschichte; kein Gedanke, wie ihn Menschen zu denken vermögen.“
»Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt …« »Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, bleibt in mir … Mehr
Dieter Georgi über Günther Bornkamm: „Er beschäftigte sich überhaupt noch öfter mit dem Theodizeeproblem, kritisch eingehend auf die entweder übermütige oder auch verzweifelte Behandlung der Geschichte als eines sprechenden Bilderbuches.“
Günther Bornkamm Von Dieter Georgi Günther Bornkamm, geboren am 8. Oktober 1905 in Görlitz. Theologiestudium in Marburg, Tübingen, Berlin, Breslau, … Mehr
Günther Bornkamm, Nachwort zu Jean Paul, Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei (1947): „In dieser letzten, an die Grenze der Lästerung rührenden Fassung ist sie zur Rede des toten Christus geworden, da dem Atheismus auch das Wort des Bürgen der göttlichen Wahrheit sich in sein Gegenteil verkehrt – bewegend und aufrührend freilich doch darin, dass er als der menschlichste Mensch zum Munde der klagenden Menschheit wird. So muss er, der für den Glauben der Geringsten eintrat und ihre Engel allezeit vor Gottes Angesicht stehen sah, sie in das Nichts hinabsinken lassen. Nun ist die Ewigkeit zur unendlichen Leere geworden, die Welt zum Chaos. das Leben zum flatternden Schatten, das Dasein zur unermeßlichen Einsamkeit: ‚Wie ist jeder so allein in der weiten Leichengruft des Alls!‘ – ‚Ist das neben mir noch ein Mensch? Du Armer! Euer kleines Leben ist der Seufzer der Natur oder nur sein Echo.‘ Und die Kirche auf Erden, die Stätte, da die Welt ihren Grund finden sollte, ist zur Stätte geworden, da sie diesen Grund verliert und ins Bodenlose stürzt.“
Nachwort zu Jean Paul, Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei Von Günther Bornkamm Nach dem … Mehr
Jean Pauls Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei als grandioser Alptraum des Atheismus: „Die entfärbten Schatten zerflatterten, wie weißer Dunst, den der Frost gestaltet, im warmen Hauche zerrinnt; und alles wurde leer. Da kamen, schrecklich für das Herz, die gestorbenen Kinder, die im Gottesacker erwacht waren, in den Tempel und warfen sich vor die hohe Gestalt am Altare und sagten: ‚Jesus! haben wir keinen Vater?‘ – Und er antwortete mit strömenden Tränen: ‚Wir sind alle Waisen, ich und ihr, wir sind ohne Vater.’“
Jean Pauls Roman „Siebenkäs“ (Berlin 1796) enthält unter der Abteilung „Erstes Blumenstück“ die berühmte „Rede des toten Christus vom Weltgebäude … Mehr