Über die Vergänglichkeit. Der 90. Psalm Von Walter Jens Der 90. Psalm: ein rätselhafter Text: widersprüchlich und dunkel, hoffnungsreich und … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Martin Luther über Psalm 51 (1525): „Siehe, so wahr ists, dass ich vor dir ein Sünder bin, dass sogar meine Natur, mein Wesen von Anfang an, meine Empfängnis Sünde ist, geschweige denn die Worte, Werke und Gedanken und das nachfolgende Leben. Wie sollt ich ohne Sünde sein, da ich in Sünden gezeugt bin, und Sünde meine Natur und Art ist.“
Über Psalm 51 (Der fünfte Bußpsalm) Von Martin Luther 1. [Ein Psalm Davids, vorzusingen;2. da der Prophet Nathan zu ihm … Mehr
Albert Schweitzer, Predigt über die Ehrfurcht vor dem Leben zu Römer 14,7, 23. Februar 1919 in Straßburg: „Gut ist: Leben erhalten und fördern; schlecht ist: Leben hemmen und zerstören. Sittlich sind wir, wenn wir aus unserm Eigensinn heraustreten, die Fremdheit den anderen Wesen gegenüber ablegen und alles, was sich von ihrem Erleben um uns abspielt, miterleben und miterleiden. In dieser Eigenschaft erst sind wir wahrhaft Menschen; in ihr besitzen wir eine eigene, unverlierbare, fort und fort entwickelbare, sich orientierende Sittlichkeit. „
Zweite Predigt über die ethischen Probleme und die Ehrfurcht vor dem Leben (Römer 14,7)[1] Von Albert Schweitzer Sonntag, den 23. … Mehr
Eberhard Jüngel, Sola Scriptura (2005): „Die Texte der Heiligen Schrift locken uns nun, zu ihnen zurückzukehren, in sie einzukehren, um uns in ihnen aufzuhalten, in ihnen gleichsam Wohnung zu nehmen, in ihnen hin und her zu gehen wie in einem Haus mit vielen Gemächern.“
‚SOLA SCRIPTURA‘. Von der reformatorischen Lust, aus der Quelle zu trinken Von Eberhard Jüngel I. Breit dahinfließende Ströme haben etwas … Mehr
Walter Lüthi, Der Name (aus: „Das Unservater. Eine Auslegung“ 1963): „Welch zerrissene, schmierige und klebrige Sache aber ist doch unter uns Frommen das Geschwätz von Gott geworden! Und doch ist sein Name heilig, heilig, heilig. Ja es kann geschehen, dass Geld überhaupt entwertet wird. Es ist dann Inflation. Es gibt auch eine Inflation in der Kirche, eine Inflation am Wort, so dass dieses keine Deckung mehr hat und leer wird.“
Der Name Von Walter Lüthi Gott hat einen Namen. Namenlos ist das Elend auf dieser Erde, namenlos ist die Bosheit … Mehr
Max Horkheimer über Psalm 91: „Den Gegensatz zwischen der Güte Gottes und dem Unrecht, der Niedertracht, dem Grauen in der Realität, hat moderne Theologie zu mildern versucht. Göttliche Hilfe, Erlösung sei nicht wörtlich, sondern symbolisch aufzufassen. Von der logischen Problematik des Begriffs Symbol in solchen Zusammenhängen ganz abgesehen, scheint es mir entscheidend, daß die Psalmen ein Bedürfnis, eine Hingabe an das Gute bezeugen, die selbst wahrlich nicht symbolisch ist.“
Psalm 91 (1968) Von Max Horkheimer »Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,der … Mehr
Martin Buber, Was soll mit den Zehn Geboten geschehen (1929): „Wenn die Gesellschaft in ihrer Vermoralisierung und Verjurisierung der Zehn Gebote nur nicht behauptet, daß das Produkt — also das des Ich und des Du beraubte Ich-zu-dir — noch die Zehn Gebote sei, ist gegen ihre Tätigkeit nichts einzuwenden, da ja nicht zu erdenken ist, wie sie anders ihr Dasein fristen könnte.“
Was soll mit den Zehn Geboten geschehen? Antwort auf eine Rundfrage Von Martin Buber Sie wollen meine Ansicht darüber hören, … Mehr
Gerhard von Rad, Predigt über Josua 5,13-15 und Psalm 31,9: „Es gibt ja einen Bann, der um uns Menschen liegt, eine Blindheit für die anderen, die ist furchtbar. Und sie weicht nur, wo uns Gott in seine Freistatt hinausführt und wo er uns wissen läßt »sein herrlich Recht«: Da erst werden die Menschen freier und wissender, da erst sehen sie den anderen nicht nur im Freund-Feind-Schema, da erst, so könnte man ganz einfach sagen, werden sie menschlicher.“
Aus Anlass des 50. Todestages von Gerhard von Rad seine Predigt über Josua 5,13-15 von 1968: Predigt über Josua 5,13-15 … Mehr
Friedrich Mildenberger, Was das Menschenherz ist (aus: Das Menschherz und sein Gott. Eine Auslegung der zehn Gebote): „Das Herz läßt seine Träume und Pläne nicht so leicht fahren. Aber vielleicht nehmen wir dann im Nachhinein doch wahr: Es ist gut so gegangen. Gott hat gelenkt. Wenn es nach dem Träumen meines Herzens gegangen wäre: Wer weiß, wo es dann hinausgelaufen wäre.“
Was das Menschenherz ist Von Friedrich Mildenberger Wenn die Bibel vom Menschen redet, dann redet sie oft gerade von seinem … Mehr