Girolamo Savonarola, Auslegung des Psalms 51 – Miserere (1498) mit Martin Luthers Vorwort: „Gib mir zurück, was du mir um meiner Sünden willen entzogst, gib mir zurück, was ich aus meiner Schuld verlor, gib mir alles zurück um der Verdienste jenes willen, der immer zu deiner Rechten steht und für mich bittet, auf dass ich durch ihn inne werde, du seiest mir wieder gut.“

Auslegung des Psalms 51 – Miserere Von Girolamo Savonarola Savonarola genoß in seinem Kerker, nachdem die peinlichen Verhöre durch den … Mehr

Aus Martin Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532: „Bin ich auch ein Sünder in mir, so bin ich doch kein Sünder in Christus, der uns zur Gerechtigkeit gemacht ist, sondern bin gerecht und gerechtfertigt durch den gerechten und rechtfertigenden Christus, der darum ein Rechtfertiger ist und heißt, weil er zu den Sündern gehört und Sündern gesandt ist.“

Aus Martin Luthers Vorlesung über Psalm 51 von 1532 (gehalten vom 10.6. – 6.8. 1532) Einleitung: Das Thema des Psalms … Mehr

Martin Luther über Psalm 51 (1525): „Siehe, so wahr ists, dass ich vor dir ein Sünder bin, dass sogar meine Natur, mein Wesen von Anfang an, meine Empfängnis Sünde ist, geschweige denn die Worte, Werke und Gedanken und das nachfolgende Leben. Wie sollt ich ohne Sünde sein, da ich in Sünden gezeugt bin, und Sünde meine Natur und Art ist.“

Über Psalm 51 (Der fünfte Bußpsalm) Von Martin Luther 1. [Ein Psalm Davids, vorzusingen;2. da der Prophet Nathan zu ihm … Mehr

Hans Joachim Iwand, Predigt über Psalm 51,12-13: „Schaff in mir, Gott, ein reines Herz — geht auch daran nicht vorüber! Es geht auch an dem in seinem Grabe liegenden, dem der Verwesung preisge­gebenen Men­schen nicht vorüber! Es bezieht auch ihn ein. Es sagt nicht: Dieser Fall ist hoffnungslos. Es macht nicht eine Teilung zwischen den Le­benden, Suchenden, nach Gott noch immerhin Fragenden, um ihn Kreisenden, darum Wissenden — und jenen Anderen, den Verlo­renen, Toten, Leeren, den Kalten und Rohen. Es ist selbst so tief hinabgestiegen, es weiß soviel von dem, was Sünde heißt, dass es wirklich aus der Tiefe, aus der letzten Tiefe ruft. Wir werden viel­leicht fragen: Welcher Tote kann denn rufen? Welcher Erstorbene kann denn an die Mauern seines Grabes klopfen? Und doch — so würde ich sagen — müssen wir die Stim­me, die wir hören, von dort her vernehmen, aus dieser äußersten, letzten Tiefe. Schaff in mir Gott ein reines Herz! So aus dem Nichts heraus, wie du die Welt und alles was ist, aus dem Nichts heraus geschaffen, hast. Es ist wirklich nicht mehr da, als eine vertrocknete Scherbe, als ein harter Stein, und ein durch nichts mehr zu erweichendes Etwas, das nenne ich die Mitte meines Lebens! Es geht wirklich in diesem Gebet um so etwas Ähnliches, wie um eine Aufer­stehung von den Toten! Das müsste geschehen, wenn mir geholfen werden könnte.“

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz. Predigt über Psalm 51,12-13 Von Hans Joachim Iwand Psalm 51,12-13: Schaffe in mir, … Mehr