Daniel in der Löwengrube (1953) Von Reinhold Schneider Im Dom zu Worms zeigt ein Steinbildwerk des ausgehenden 12. Jahrhunderts den … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Über die Sitz(un)ordnung in der Kirche: „Eine versessene Gesellschaft sind wir – im wahrsten Sinne des Wortes, und das auch in der Kirche, obwohl in den Evangelien für die Zuhörer Jesu kein gestuhltes Sitzen vorgesehen ist.“
Über die Sitz(un)ordnung in der Kirche Eine versessene Gesellschaft sind wir – im wahrsten Sinne des Wortes, und das auch … Mehr
Claus Westermann, Geist im Alten Testament: „Wenn man aber die Geschichte des Wortes ruah im AT kennt, muß man feststellen: „heiliger Geist“ ist ein Widerspruch in sich, wenn man den ursprünglichen Sinn der beiden Worte voraussetzt. Denn rûaḥ bezeichnet eine einmalige, auf einen Akt begrenzte Machtwirkung Gottes, qādōš aber ein stetiges Sein Gottes, den Status der Heiligkeit.“
Geist im Alten Testament Von Claus Westermann Das Wort hat im AT eine bewegte Geschichte gehabt. Will man sagen, was … Mehr
Psalm aus Qumran – In der Bedrängnis: „Und mein Herz flattert, / als müsste ich sterben, / und ein Wirbelwind will mich verschlingen, / denn so groß ist ihre Schuld.“
In der Bedrängnis (Psalm aus Qumran) Ich verstumme,mein Arm ist aus seinem Gelenk gebrochen,und mein Fuß ist im Sumpf versunken.Blind … Mehr
Lob des Handwerks: „Was das Handwerk ausmacht, trägt es bereits in seinem Namen: das eigene Werk. Wer mit Geschick und Sachverstand arbeitet, schafft etwas, das sichtbar, greifbar und in der Regel von bleibendem Wert ist. Ein gelungenes Werk spricht für sich. In den Psalmen wird Gott wiederholt auf sein Handwerk angesprochen. So dürfen auch wir im Sinne Gottes für unser eigenes Handwerk beten: ‚Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns, / gib dem Werk unserer Hände Bestand, ja, gib dem Werk unserer Hände Bestand.‘ (Psalm 90,17).“
Lob des Handwerks Die Geringschätzung handwerklicher Tätigkeiten ist kein neues Phänomen. Schon in der Antike äußerten sich Denker herablassend über … Mehr
Claus Westermann, Ein Rückblick: „Jetzt, unter dem Eindruck des Krieges und der Kriegserfahrungen, wurde mir deutlich, dass die Menschen, die die Psalmen gedichtet und gebetet hatten, das Gebet anders verstanden, als wir es gewöhnlich verstehen. Es war dem Leben, der Wirklichkeit, die sie lebten, näher als es uns ist. Für uns ist Gebet etwas, was ein Mensch tut oder was er zu tun ermahnt wird, ein menschliches Handeln. In den Psalmen aber erwächst das Rufen zu Gott unmittelbar aus dem Leben heraus, es ist Reaktion auf das, was sie erleben, was sie erfahren. Sie rufen zu Gott so, wie es ihnen ums Herz ist. Darum sind die meisten Psalmen Klagepsalmen oder Lobpsalmen, denn die Klage ist die Sprache des Leides, und das Loben ist die Sprache der Freude. Dies ist für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse aus der Bibel geblieben bis zum heutigen Tag, und vieles andere hat sich mit daraus ergeben.“
Ein Rückblick Von Claus Westermann Ihrem 50. Geburtstag, Herr Haacker, möchte ich Ihnen, verbunden mit guten Wünschen, etwas weitergeben von … Mehr
Heinrich Vogel, Die Predigt als gehörte Rede: „Die Versuche aber, den Text für andere, evangeliumsfremde Wahrheiten zu mißbrauchen, droht nicht nur von den Weltanschauungs-Ismen des Zeitalters, sondern vor allem von jener Vergesetzlichung her, die allemal so oder so die Folge davon ist, daß das Evangelium des für die Welt Gekreuzigten und Auferstandenen nicht mehr das Wahrheitszentrum der Predigt ist.“
Die Predigt als gehörte Rede Von Heinrich Vogel Liebe Kommilitonen, Mit-Streiter und Mit-Schüler! Lassen Sie mich über dieses Memorandum Homiletikum … Mehr
Martin Luther über die Mysterien (Geheimnisse) Gottes in seiner Auslegung zu 1. Korinther 4,1: „Mysterium ist, wenn du hörst die Dinge, die du in deinem Glauben behältst, dass Christus, Gottes Sohn, von einer Jungfrauen geboren, gestorben, auferstanden sei; und das alles um Vergebung unsrer Sünde. Denn dieser Dinge sieht das Auge keines, begreift die Vernunft keines.“
Über die Mysterien Gottes (Auslegung zu 1. Korinther 4,1) Von Martin Luther Nun hat Gott auch ein Haus, das sind … Mehr
Claus Westermann, Was ist das für eine Geschichte, die das Alte Testament erzählt?: „Sie ist darin von der Geschichte, wie sie die moderne Geschichtswissenschaft versteht, unterschieden, dass das hier Geschehende zwischen Gott und Mensch, zwischen dem Schöpfer und seiner Schöpfung geschieht. Der im 19. Jahrhundert geprägte Geschichtsbegriff kann dann für eine Theologie des Alten Testaments nicht allein maßgebend sein, weil er ein Wirken Gottes als Bestandteil der Geschichte von vornherein ausschließt.“
Was ist das für eine Geschichte, die das Alte Testament erzählt? Von Claus Westermann 1. Was ist das für eine … Mehr